Verbinde Dich mit uns

Kultur

Innviertler Künstlergilde schließt patriotischen Künstler Wiesinger aus

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Bild (Wiesinger 2013): Franz Johann Morgenbesser via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Der Maler und Bildhauer Odin Wiesinger verliert nach über 30 Jahren seine Mitgliedschaft in der Innviertler Künstlergilde (IKG).

Ried im Innkreis. – Wie die OÖN am Dienstag berichten, fällte der als Verein organisierte Zusammenschluss seine Entscheidung bei einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung bereits am 30. Oktober. Bei nur fünf Gegenstimmen votierten gleich 61 Mitglieder für diese drastische Maßnahme. Während die Verantwortlichen von einem „notwendigen Schritt” sprechen, übt der Betroffene in sozialen Medien scharfe Kritik.

Sechs Vorwürfe gegen patriotischen Künstler

Die Causa reicht bereits einige Monate zurück. Wie ein der Tagesstimme vorliegendes, vom gesamten Gildenausschuss unterfertigtes, Schreiben aus dem Juli dokumentiert, fand bereits am 29. Juni eine außerordentliche Jahreshauptversammlung statt, bei der die Mehrzahl der Mitglieder für eine Einleitung eines Ausschlussverfahrens stimmten. Dabei führte man nicht weniger als sechs Gründe dafür an.

Neben vermeintlich frauenfeindlicher Äußerungen und angeblicher Diffamierung anderer Kunstschaffender, warf man Wiesinger auch vor, den Holocaust zu relativieren. Außerdem würde er die gesamte Gemeinschaft „in untragbarer Weise” diffamieren, deren Außenwirkung und anhand von mit seiner Person begründeter Austritte auch deren wirtschaftliche Interessen beeinträchtigen.

Wiesinger konterte Unterstellungen

Wiesinger selbst ließ die Anschuldigungen nicht auf sich sitzen, leistete der Aufforderung zur Stellungnahme Folge. Er sei der früheren Rektorin der Akademie der bildenden Künste lediglich mit „überspitzt vorgenommener Kritik […] ausdrücklich im Sinne der Kunst” begegnet. Seine Distanzierung von der Formulierung („dummes Stück Fleisch”) sei hinlänglich bekannt. Eine ebenfalls skandalisierten Äußerung gegenüber einer ORF-Moderatorin habe er seinerzeit wiederum erkennbar als „Satire” gekennzeichnet.

Besonders verwundert zeigte er sich über die Beanstandung von Aussagen über den Zustand der Kunstszene aus dem Jahr 1998: „Außerdem hat damals niemand widersprochen, dass zum überwiegenden Teil Farbe verschüttet, auf den Bühnen gestammelt, etc. wurde!” Er habe vielmehr sogar 2016 in einem profil-Interview klargestellt, dass in der Kunstszene „viel akzeptiert sein” könne „ohne, dass es der Einzelne akzeptieren muss”.

Wiesinger-Ärger über unvollständige Zitate

Wiesinger ärgert sich in seiner Antwort zudem über die unvollständige Wiedergabe von Zitaten. Dies gelte sowohl für einen Kommentar zum „Shitstorm” gegen seine angedachte Bestellung zum Kulturbeirat – Die Tagesstimme berichtete – als auch für die Behauptung, er habe mit der Feststellung, dass sich unter den KZ-Häftlingen nicht „nur feine Menschen, angenehme Zeitgenossen” befunden hätten, den Holocaust relativiert.

Gerade in letzterem Fall habe er in einem Interview seine Meinung zu einem damals kontrovers diskutierten – und laut Gerichtsurteil von der Meinungsfreiheit gedeckten – Zeitungsartikel bekundet. Er habe dabei auf den Hinweis des Autors auf zeitgenössische Berichterstattung verwiesen. Keinesfalls halte er alle KZ-Häftlinge für eine „Landplage”. Die unterstellte NS-Ideologie verlange zudem einen „dogmatischen Absolutheitsanpruch, welchen [er] gerade als Künstler strikt” ablehne.

Plädoyer für künstlerisches Recht auf Provokation

Dass zudem sogar ihn verteidigende Leserbriefzuschriften, auf die Überlegung eines Ausschlusses bezogen, „als statutenwidrig zuzurechnen” seien, erschließe sich ihm nicht. Die Behauptung der Beeinträchtigung wirtschaftlicher Interessen sei überhaupt ein Versuch eines „juristischen Kunstgriffs”, da der Verein nicht auf Gewinn ausgelegt sei. Schlicht „nicht verantwortlich” sieht er sich für die Außendarstellung der Gilde.

Verständnis äußerte er abschließend, dass manche seiner Äußerungen „vielleicht nicht jedem passen”. Als Privatmensch und vor allem als Künstler müsse man kritisch sein und auch provozieren dürfen. Dabei handle es sich um ein demokratisches Recht, welches er in Anspruch nehme. Dadurch würden Ansehen und Zweck des Vereins nicht beschädigt.

IKG-Vorsitzender: „Trauriger, aber notwendiger Schritt”

Einzig alles Wohlwollen und alle Erklärungen stießen auf taube Ohren. IKG-Vorsitzender Walter Holzinger sprach im Anschluss laut OÖN von einem „traurigen, aber notwendigen Schritt im Sinne der Grundidee” der Gilde. Ein „wertschätzendes Menschenbild” sei eine „unverrückbare Säule davon”, bei Wiesinger herrsche dieses nicht vor. Dem Ausschluss attestiert er einen vermeintlich selbstreinigenden Charakter: „Unsere Gemeinschaft war eine eingetrübte Suppe, jetzt ist sie wieder klarer”.

Politische Hintergründe”: Wiesinger rechnet ab

Ganz anders Wiesinger, der „politische Hintergründe” hinter seinem Ausschluss wittert. Man wolle wohl keinen Burschenschafter und kein FPÖ-Mitglied in der Gilde. Er sieht allerdings als „Individualist und Freidenker auch positive Seiten in der Entscheidung. Die einst „altehrwürdige IKG” sei von einer Künstlervereinigung „zur politisierenden Vorfeldorganisation von ‚Verbotsparteien’ verkommen.

Dies zeige sich, indem diese „in den letzten Jahren spürbar auf Gesinnung statt auf die künstlerische Arbeit wert” gelegt habe. Die verbleibenden Mitglieder sollten sich nun dazu bekennen, dass sie von der Freiheit der Kunst weniger hielten als von „Mimosenhaftigkeit, Scheinmoral und politisch korrektem Aktionismus”.


Mehr über Odin Wiesinger bei der „Tagesstimme”:

Keine NS-Symbolik: Öllinger blitzt mit Anzeige gegen Künstler Wiesinger ab (21.8.2019)

Wiesinger: „Brauchen mehr Ehrlichkeit in der Kunst!” (Interview, 21.6.2019)

Oberösterreich: FPÖ nominiert Maler Wiesinger für Landeskulturbeirat (13.5.2019)

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    5. November 2019 at 16:06

    Eigentlich nichts Überraschendes, denn die linken haben im Verbund mit der Mainstream Medienlandschaft jeden Raum, der der „Kultur” zugeordnet wird, beschlagnahmt.
    Pure Ausgrenzer, wenn nicht alles nach ihrer Fasson läuft.

  2. Avatar

    Heimatvertriebener

    14. November 2019 at 16:57

    Ein dreifach Hoch der Meinungsdiktatur. Genau von den Antidemokraten, welche vor einer Wiederholung der Nazi Diktatur warnen und dazu die AfD vorschieben, geht heute die große Gefahr aus. Afd Sympathisanten unerwünscht in Sportvereinen, in Restaurants, in etlichen Firmen, im Staatsdienst, in Schulen als „Lehrende” und „Lernende”. Wann kommen öffentliche Verkehrsmittel und Grünanlagen dazu? Wird die Mitgliedschaft in der Partei auch bald ein Grund zur fristlosen Wohnungskündigung? Dann könnten ja „Flüchtlinge” einziehen, wie schön.
    So fing es nämlich 1933 auch an – mit Ausgrenzung. Bei Pressekonzentration und Meinungsdikatur sind wir auf dem besten, nein auf dem schlimmsten Wege.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

Wegen COVID-19: Gruppe Lindemann muss drei Konzerte absagen

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Heute gab die Gruppe Lindemann bekannt, dass sie ihre Tour vorzeitig beenden müsse. Grund seien die neuen Regelungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus.

Novosibirsk/Moskau. – Ende März wäre die Tournee von Lindemann, dem Projekt rund um Rammstein-Frontmann Till Lindemann und den schwedischen Musiker Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain), in Voronezh (Russland) zu Ende gegangen. Am Nachmittag gab die Band auf ihrer offiziellen Facebook-Seite allerdings bekannt, dass sie die letzten drei Konzerte aufgrund der Corona-Krise absagen müsse.

Konzerte sollen nachgeholt werden

Aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus und der gesetzlichen Regelungen diesbezüglich seitens der russischen und tatarischen Behörden müssen die Organisatoren die letzten drei Konzerte der Lindemann-Tour absagen”, heißt es in dem Beitrag auf Facebook. Die Band werde aber versuchen, die Konzerte zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Due to the COVID-19 outbreak and prohibitions by the Russian and Tatar authorities, organisers have to cancel the last…

Gepostet von Lindemann am Dienstag, 17. März 2020

Erst am Sonntag waren Lindemann noch in der russischen Hauptstadt Moskau aufgetreten. Ursprünglich war das Konzert für Sonntagabend angesetzt gewesen, wurde aufgrund der neuen Bestimmungen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus aber auf zwei Konzerte aufgesplittet. Denn am 10. März 2020 trat eine Stadtverordnung in Kraft, die Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Personen in Moskau bis zum 10. April verbietet. Um dennoch alle Konzertbesucher zufrieden zu stimmen, trat die Band kurzerhand einmal am Nachmittag und einmal am Abend auf. Inwieweit diese Aktion im Anbetracht der derzeitigen Situation sinnvoll war, sei dahingestellt. Die Fans dürfte es jedenfalls gefreut haben.

Tour endet frühzeitig

Die Gruppe, die seit Anfang Februar 2020 auf Promo-Tour ist und heute in Novosibirsk wohl ihr vorerst letztes Konzert spielen wird, bewarb in diesem Rahmen ihr neues Album „F & M” (Frau & Mann), das Ende November 2019 veröffentlicht worden war. Die darauf enthaltenen Titel wie „Steh Auf”, „Blut”, „Allesfresser”, „Platz Eins” gaben Lindemann und Tägtgren gemeinsam mit Sebastian Svalland (Gitarre), Jonathan Olssen (E‑Bass) und Sebastian Tägtgren (Schlagzeug), die das Duo bei ihren Live-Auftritten unterstützen, zum Besten. Anders als beim ersten Album, das ausschließlich englischsprachige Lieder enthält, durften sich Lindemann-Fans beim zweiten Album auf eine rein deutschsprachige Liederliste freuen. In teils ausverkauften Konzerthallen präsentierten sie den Besuchern schließlich einen Mix aus Liedern beider Alben.

Tote Fische und Torten flogen durch die Luft

Dass Provokation nicht nur bei Rammstein, sondern auch bei Lindemann ein bewährtes Mittel ist, um die Gemüter sowohl von Fans als auch von Kritikern zu erregen, bewies die Gruppe teilweise schon vor dem Tourneestart, spätestens aber bei den Konzerten. So flogen etwa beim Lied „Fish On” tote Fische kreuz und quer durch die Luft, wobei einige Konzertbesucher auch Fischinnereien abbekamen. Süßes gab es schon davor. Denn beim Lied „Allesfresser” warf jeder Musiker eine Torte ins Publikum. Manche freuten sich sichtlich über den gratis Nachtisch, andere eher weniger.

Nach der aktuellen Tour will Till Lindemann wieder gemeinsam mit Rammstein auf Tour gehen. Ende Mai soll das erste Konzert der Fortsetzung der  Stadiontour, die die Gruppe durch ganz Europa führt, stattfinden. Ob der Auftakt am 25. Mai in Klagenfurt aber planmäßig über die Bühne gehen kann, ist bisher noch unklar.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Kultur

Wegen kritischer Äußerungen: RTL wirft Naidoo aus TV-Show

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Nachdem Kritik an einem Video des Sängers laut wurde, weil er sich in diesem vermeintlich „fremdenfeindlich“ äußerte, zieht nun der Fernsehsender RTL Konsequenzen.

Köln. – Der Sender gab an, Naidoo aus der Jury der TV-Show „Deutschland sucht den Superstar“ zu werfen. In einer Meldung erklärte der Sender, dass der Sänger Xavier Naidoo aufgrund seiner Äußerungen ab dem 14. März „nicht mehr am Jurypult sitzen“ werde. Naidoo wusste bereits in der Vergangenheit immer wieder mit unbotmäßigen Liedtexten und Äußerungen zu polarisieren.

Naidoo wird nicht mehr am Jurypult sitzen“

Da Naidoo RTL nach Veröffentlichung des Videos „viele Antworten schuldig“ geblieben sei, habe man sich dazu entschlossen, ihn zu entlassen. Zuvor gab der Geschäftsführer von RTL, Jörg Graf, in einem Statement an, dass sein Sender für „Vielfalt im Programm“ stehe. Auch wenn man sich für Meinungsfreiheit einsetze, würde man „jede Form von Rassismus und Extremismus entschieden ablehnen“.

Am heutigen Mittwoch sorgte ein Video von Xavier Naidoo in sozialen Netzwerken für Diskussionsstoff. Unter anderem kritisierte er die Political Correctness der Deutschen – die Tagesstimme berichtete. Später am Tag nahm der Künstler Stellung zu Vorwürfen gegen ihn, verteidigte aber das Video: „Auch meine Familie kam als Gast nach Deutschland und hat sich natürlich an Recht und Moralvorstellungen des Gastgebers gehalten. Diese Selbstverständlichkeit sollte für alle gelten – auch wenn nur ein sehr kleiner Teil dies missverstanden hat.”


Weiterlesen: 

Xavier Naidoo: „Auch meine Familie kam als Gast nach Deutschland” (11.3.2020)

Ihr seid verloren”: Video von Xavier Naidoo sorgt für Wirbel (11.3.2020)

 

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Ihr seid verloren”: Video von Xavier Naidoo sorgt für Wirbel

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Aktuell sorgt ein Video des deutschen Sängers Xavier Naidoo für reichlich Diskussionen in den sozialen Netzwerken. In dem knapp einminütigen Video richtet sich Naidoo offenbar an die Deutschen und singt über Political Correctness und die negativen Folgen der Asylkrise.

So heißt es in dem Lied etwa: „Ihr seid verloren. Ihr macht nicht mal den Mund für euch auf. So nehmen Tragödien ihren Lauf. Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden. Sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden.” An anderer Stelle singt er: „Weit und breit ist hier kein Mann, der dieses Land noch retten kann. Hauptsache es ist politisch korrekt – auch wenn ihr daran verreckt.” Und der Sänger bezieht sich anscheinend auch auf Morde durch Migranten: „Ich habe fast alle Menschen lieb, aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt?”

 

RTL distanziert sich

Für den Juror der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar” (DSDS) könnte das nun aber Konsequenzen haben. Der Privatsender distanzierte sich am Mittwoch „von jeglicher Form von Rassismus”. Man sei „irritiert von dem aufgetauchten Video” und erwarte „klare Antworten” von Xavier Naidoo.

Mehrere Videos aufgetaucht

Neben diesem Video gibt es offenbar noch weitere Clips von Xavier Naidoo, die sich derzeit in den sozialen Netzwerken verbreiten. Wie der „T‑Online”-Journalist Lars Wienand auf Twitter bekannt gab, sei er bei seiner Recherche auf ein weiteres Video gestoßen. Darin äußert sich Naidoo kritisch zur linken „Wir sind mehr”-Kampagne: „Doch in Wahrheit seid ihr einfach nur peinlich und deutschlandfeindlich, denn wir seid leer”, singt der 48-Jährige darin.

Woher die Videos ursprünglich stammen, ist noch nicht geklärt. Allerdings veröffentlichte Wienand Screenshots einer Telegram-Gruppe, in der ein Nutzer namens „Xavier N.” den Clip teilte.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings Ihre Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Werbung

Beliebt