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Deutschland

Linke Politikerin: „Menschenfeindliche“ Arbeitsbedingungen im Bundestag

Joshua Hahn

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Am Donnerstag erlitt der CDU-Politiker Matthias Hauer während seiner Rede bei einer Sitzung im Bundestag einen Schwächeanfall – Grund genug für die linke Politikerin Anke Domscheidt-Berg, die Arbeitsbedingungen für Bundestagsmitglieder zu kritisieren.

Berlin. – Auf Twitter beschwerte sich die „Netzaktivistin“ unter anderem über eine vermeintliche Dehydrierung der Politiker aufgrund von Trinkverboten.

Arbeitsbedingungen im Bundestag „menschenfeindlich“

Die „finanzielle Entschädigung“ für Bundestagsabgeordnete beträgt seit dem 1. Juli 2019 10.083,47 Euro monatlich. Trotz des üppigen Gehalts beschwerte sich nun die Politikerin Anke Domscheidt-Berg auf dem Kurznachrichtendienst Twitter über die Arbeitsbedingungen im deutschen Bundestag. Diese seien „menschenfeindlich“.

In mehreren Beiträgen legt sie den Nutzern ihr Leid dar. So sei es beispielsweise verboten, im Plenarsaal zu trinken. Durch die resultierende Dehydrierung sei die Konzentration beeinträchtigt. Auch die Arbeitszeiten kritisierte die Bundestagsabgeordnete. So müssten die Politiker zeitweise bis 5 Uhr morgens ohne Pause durcharbeiten.

„Chronischer Schlafmangel“

Auf die langen Arbeitszeiten würde oftmals ein „chronischer Schlafmangel“ folgen. 

Auch ihre Familie sehe sie zu selten, da sie an fünf Tagen in der Woche in Berlin seien müsse. Am Donnerstag erlitt ein Christdemokrat bei seinem Redebeitrag offenbar einen Schwächeanfall, wie auf diversen Videos zu sehen ist. Nachdem er begann zu zittern, eilten ihm Parteikollegen zur Hilfe. Sein Kreislauf stabilisierte sich jedoch rasch, die Sitzung musste lediglich kurz unterbrochen werden. 

1 Comment

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  1. Avatar

    Klasube

    8. November 2019 at 13:04

    Kein Wunder, dass der Begriff „menschenfeindlich“ oder „menschenunwürdig“ so inflationär gebraucht und daher abgedroschen ist – wenn er jetzt schon auf die Arbeitsbedingungen im Bundestag angewendet wird…! (Das muss man sich erst mal geben!)
    Bevor sie sich in der Öffentlichkeit wichtig macht, kann sie Ihre Ansicht mit der Linken-Kollegin Petra Pau und Herrn Schäuble diskutieren. Die sind dafür zuständig.

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