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Abschluss der Delegationsreise nach Syrien

AfD zieht positive Bilanz

Man habe unmittelbare Eindrücke gewonnen und sich durch zahlreiche intensive Gespräche einen umfassenden Überblick über die Situation in Syrien verschafft, so Waldemar Herdt von der AfD.

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<p>Symbolbild: Logo der AfD-Bundestagsfraktion / privat</p>

Symbolbild: Logo der AfD-Bundestagsfraktion / privat

Berlin. Vergangene Woche begab sich eine Delegation der AfD-Bundestagsfraktion nach Syrien, um dort Gespräche mit Vertretern verschiedenster Bereiche zu führen und sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu verschaffen. Nach Abschluss der Reise zieht der AfD-Bundestagsabgeordnete Waldemar Herdt ein positives Fazit, wie es in einer aktuellen Pressemitteilung heißt.

Syrien „vielerorts in Aufbruchstimmung“

„Wir werten diese Reise als großen Erfolg. Wir haben unmittelbare Eindrücke gewonnen und uns durch zahlreiche intensive Gespräche einen umfassenden Überblick über die Situation in Syrien verschafft. Diesen werden wir nun für zahlreiche weitere politische und parlamentarische Initiativen nutzen“, erklärt Herdt.

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In rund einer Woche habe man über 25 Gesprächstermine wahrgenommen. Dadurch wurde klar, dass Syrien noch „viele Probleme und einen langen Weg vor sich“ habe, „um nach acht Jahren Krieg wieder zu sich zu finden“, so Herdt. Dennoch sei das Land vielerorts in Aufbruchstimmung. „Es sind die Ächtung Syriens sowie die Angriffe auf Wirtschaft und Gesellschaft seitens des Westens, die einem nachhaltigen Aufbauprozess und damit einer Linderung der Situation entgegenstehen. Die Syrienpolitik der Bundesregierung jedenfalls ist an der Realität gescheitert“, betont Herdt ähnlich wie schon andere AfD-Politiker vor ihm.

Forderung nach Ende der Sanktionen

Herdt fordert weiters die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur syrischen Regierung und ein Ende der Sanktionen. Denn laut Herdt betonten sowohl die Regierung als auch Nichtregierungsorganisationen und Vertreter aus Wirtschaft und Handel, dass diese die Zivilbevölkerung am schlimmsten träfen. Neben den oben genannten Forderungen will Herdt außerdem, dass die Bundesregierung eine Initiative hinsichtlich eines gesamtheitlichen Wiederaufbaus in Syrien startet.

„Die Bundesregierung ist aufgefordert, mindestens den Kontakt zu Vertretern aus Gesellschaft, Privatwirtschaft und Kultur wieder aufzunehmen und sich dafür einzusetzen, Syrien wieder an den internationalen Zahlungsverkehr anzuschließen“ ergänzt überdies der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Pasemann. „Im Sinne beider Völker: Es ist Zeit für eine neue Syrienpolitik!“, so Pasemann nach der Reise abschließend.

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