Kostenloser Rundgang für Studienanfänger in Wien
Werbung

Folge uns auch auf Telegram, um informiert zu bleiben!  Zum Telegram-Kanal 

AfD-Parteitag

Auch Chrupalla will für Parteivorsitz kandidieren

Wenige Tage vor dem AfD-Bundesparteitag bahnt sich ein Zweikampf um die Nachfolge von Alexander Gauland an der Parteispitze an.

2 Minuten
<p>Bild (Tino Chrupalla bei einer Rede im Bundestag im April 2019): Olaf Kosinsky via <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:2019-04-10_Tino_Chrupalla_MdB_by_Olaf_Kosinsky-7654.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">CC BY-SA 3.0 DE</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Tino Chrupalla bei einer Rede im Bundestag im April 2019): Olaf Kosinsky via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Braunschweig/Görlitz. – Am Samstag hält die patriotische Partei einen richtungsweisenden Parteitag in Braunschweig ab. Wie der Spiegel berichtet, möchte sich einer der beiden bisherigen Parteichefs, Alexander Gauland zum Ehrenvorsitzenden wählen lassen und setzt dabei auf den Görlitzer Abgeordneten Tino Chrupalla (44) für seine Nachfolge, bislang einer der fünf Vize-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag.

Chrupalla gegen Curio um Gauland-Nachfolge

Nachdem dieser nun seine Kandidatur bestätigt, könnte es dabei zu einer Kampfabstimmung zwischen Chrupalla und dem Berliner Abgeordneten Gottfried Curio (59) kommen. Beide Kandidaten gelten als entschieden konservative Ausläufer innerhalb ihrer Partei. Chrupalla soll dem Spiegel zufolge auch die Unterstützung des nationalkonservativen „Flügels“ um Björn Höcke und Andreas Kalbitz genießen, ohne diesem anzugehören.

Walter Rosenkranz - Kompromisslos für Österreich!
Werbung

Chrupalla sorgte erst kürzlich im Bundestag für Furore, als er Kanzlerin Angela Merkel unterstellte, sich aufgrund ihrer Vita mit damals mit dem System arrangiert zu haben: „Ich bedauere, dass sie uns nicht verrät, welche Herrschafts- und Zersetzungsstrategien sie damals bei der FDJ gelernt hat, wie man ein Volk mit Propaganda und Agitation in Schach hält.“ Diese Äußerung rief bei Unionsabgeordneten großen Unmut hervor.

Doch wieder Meuthen und Gauland?

Chrupalla schaffte es im Jahr 2017, eines von bundesweit drei Direktmandaten für seine Partei zu erringen und besiegte in seinem Wahlkreis dabei den heutigen sächsischen Ministerpräsidenten und damaligen CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer. Auch sein Widersacher im Rennen um den Parteivorsitz ist für seine pointierten Brandreden im Plenum – etwa zum UN-Migrationspakt – bekannt.

Dem Spiegel zufolge könnte eine mögliche Pattsituation dazu führen, dass sich Gauland kurzfristig entscheidet, dennoch erneut für den Vorsitz zu kandidieren. Als gesetzt galt unterdessen bislang der andere Amtsinhaber Jörg Meuthen. Allerdings soll auch er nun eine Gegenkandidatin bekommen, dabei soll es sich angeblich um Nicole Höchst handeln. Auch Dana Guth, AfD-Landesvorsitzende in Niedersachsen, soll Ambitionen auf einen der beiden Posten hegen.

FPÖ - Jetzt Petition unterschreiben!
Werbung
Dieser Artikel hat Ihnen gefallen? Dann unterstützen Sie kritischen Journalismus und helfen Sie uns, weiterzumachen!
Cover der Freilich-Ausgabe #15
Neues Deutschland – Das neue FREILICH Magazin ist da!
Nach einem halben Jahr „Ampel“ ziehen wir Resümee und beleuchten außerdem den Krieg in der Ukraine und die Staatskrise im Libanon. Erfahren Sie in unserer aktuellen Ausgabe, worauf wir uns vorbereiten müssen.
Jetzt abonnieren