BAMF-Chef Sommer will Reduktion von Migration in Niedriglohnsektor

Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Hans-Eckhard Sommer (CSU), plädierte für ein Ende der Einwanderung in den schlecht bezahlte Branchen.

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<p>Symbolbild Asylwerber: By Bwag [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien_-_Westbahnhof,_Migranten_am_5_Sep_2015.jpg">from Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild Asylwerber: By Bwag [CC BY-SA 4.0 ], from Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Nürnberg. – Der BAMF-Chef warnte in diesem Zusammenhang davor, dass zahlreichen Asylwerbern die Altersarmut drohen könnte. Zwar hätten viele von ihnen eine Arbeit gefunden – „allerdings die allermeisten im Niedriglohnsektor“. Hier müsse die Regierung seiner Ansicht nach gegensteuern.

Ende der Migration in Niedriglohnsektor

Wie die Junge Freiheit berichtet, fordert Sommer daher, dass es gelte, die Migration in den Niedriglohnsektor künftig „deutlich“ zu reduzieren. Zur einst von Merkel ausgegebenen Parole „Wir schaffen das“ äußerte er sich ebenfalls differenziert. Dies sei zwar am Anfang der Fall gewesen. Gleichzeitig bezweifle er aber, dass es vielen anderen Staaten in derselben Lage gelungen wäre, diese Leistung zu vollbringen.

Enthüllungen über die ÖVP

Denn die Aufnahme hunderttausender Menschen innerhalb weniger Monate sei nur durch „erhebliche Kraftanstrengung“ und „massive Belastung aller betroffenen Behörden und Kommunen“ zu schaffen. Dabei fand er auch mahnende Worte: Obgleich die akute Krise „schon seit einigen Jahren“ vorbei sei, könne sich die Integration der Zuwanderer schwierig gestalten. Dies werde „noch Jahre brauchen“.

Sommer auch für Sammelabschiebungen

Bereits vor wenigen Tagen hatte Sommer mit Kritik an der deutschen Abschiebepraxis für Aufsehen gesorgt. Es sei „nicht hinnehmbar“, dass im vergangenen Jahr 30.000 Abschiebungen gescheitert seien. Zudem sei es „immer problematisch“, Personen auf regulären Linienflügen außer Landes zu bringen.

Zur regelmäßigen Weigerung der Piloten käme nämlich stets ein hoher Verwaltungsaufwand, Polizisten müssten diese Flüge begleiten. Auch einen eigenen Lösungsansatz nannte Sommer dabei gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Die Sammelabschiebungen sind hier die Lösung“.

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