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Wegen Uniform

Verteidigungsministerium entschuldigt sich für Instagram-Post

Wegen eines Bildes auf dem offiziellen Account der Bundeswehr echauffieren sich derzeit verschiedenste Politiker. Konkret handelte es sich um ein Bild einer Uniform der Wehrmacht.

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<p>Symbolbild (CC0)</p>

Symbolbild (CC0)

Berlin. – Mit dem Beitrag sollte auf den „modischen Aspekt“ der Uniformen aufmerksam gemacht werden. Politiker reagierten empört, dass Verteidigungsministerium entschuldigte sich nun. 

„Auch Mode ist ein Aspekt“

Offenbar wollte die Bundeswehr mit dem Beitrag auf Instagram über die Geschichte ihrer Uniformen informieren. Die unglückliche Wahl einer Uniform der Wehrmacht mit einer animierten „Retro“-Aufschrift sorgte jedoch für Empörung. In der Bildunterschrift hieß es: „Auch Mode ist ein Aspekt. Bis heute halten sich militärische Stilelemente in der Haute Couture.“ Nachdem die „Bild“ über den Beitrag berichtete, nahm ihn die Bundeswehr von der Plattform.

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Verärgerung folgte prompt: So erklärte beispielsweise Fritz Felgentreu (SPD), dass man nicht zu „lax“ mit dem „mörderischen Nazi-Regime“ umgehen dürfe. Der linke Politiker Tobias Pflüger bezeichnete den Beitrag als „unglaublichen Skandal“. Die Soldaten sollten sich dem „retrogeist in den eigenen Reihen stellen“. Dies berichtete die „Tagesschau“.

Kramp-Karrenbauer entschuldigt sich

Bei einer Regierungspressekonferenz sagte der Sprecher Annegret Kramp-Karrenbauers, Christian Thiels, der Mitarbeiter der Bundeswehr habe mit der Veröffentlichung des Beitrags einen „inakzeptablen Fehler“ begangen. Das Verteidigungsministerium wolle sich „in aller Form“ dafür entschuldigen. 

In den vergangenen Jahren wurde im Verteidigungsministerium viel über den Umgang mit Devotionalien der Wehrmacht diskutiert. Besonders medienwirksam war der Beschluss der ehemaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, ein Bild des Altkanzlers Schmidt abzuhängen, auf welchem er eine Uniform der Wehrmacht trägt.

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