AfD-Parteitag

Linke Proteste und Angriffe auf Polizeikräfte

Demonstranten blockierten wichtige Zufahrtstraßen und zündeten pyrotechnische Gegenstände. Die Polizei musste bereits Wasserwerfer einsetzen.

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<p>Symbolbild: Wasserwerfer / Bild: Die Tagesstimme</p>

Symbolbild: Wasserwerfer / Bild: Die Tagesstimme

Braunschweig. Um 10 Uhr hat im deutschen Braunschweig der zweitägige Parteitag der Alternative für Deutschland (AfD) begonnen, bei dem unter anderem der neue Parteivorstand gewählt werden soll. Vor Beginn gingen Hunderte Menschen auf die Straße, um gegen die AfD zu protestieren.

Große Demonstration geplant

Unter dem Ruf „Kein Mensch ist illegal“ zogen die Demonstranten durch das Zentrum von Braunschweig. Der Braunschweiger Zeitung zufolge beteiligten sich etwa tausend Menschen an der Demonstration. Auf Twitter teilte die Polizei mit, dass es aus Reihen des Demosntrationszugs „immer wieder vereinzelt zum Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen“ gekommen sei, außerdem haben Demonstranten in Braunschweig wichtige Zufahrtstraßen blockiert. Die Gruppen befanden sich an drei Stellen auf der Straße rund um den Veranstaltungsort, wie ein Polizeisprecher am Samstagmorgen mitteilte. Bis jetzt seien auch zwei Wasserwerfer im Einsatz gewesen. Es kam auch bereits zu Angriffen auf Polizeikräfte. „Wir appellieren an alle Teilnehmer, friedlich zu bleiben“, schreibt die Polizei auf Twitter.

Enthüllungen über die ÖVP

Für später ist noch eine größere Demonstration geplant, hier rechnet die Polizei mit bis zu 12.000 Teilnehmern.

Schriftzug auf Volkswagen-Halle abgedeckt

Bereits im Vorfeld des Parteitags kam es zu einer eher ungewöhnlichen Maßnahme. Weil Volkswagen die Anmietung der Halle durch die AfD nicht duldete, forderte man den Betreiber dazu auf, den Namen auf der Halle abdecken zu lassen. Der Schriftzug „Volkswagen-Halle-Braunschweig“ bleibt für die gesamte Dauer des Parteitags „neutralisiert“ (mehr dazu in: Während AfD-Parteitag: Volkswagen-Schriftzug an Halle wird abgedeckt).

Im Rahmen des zweitätgigen Parteitags werden die Delegierten ihren neuen Vorsitzenden wählen. Nach der Rückzugsankündigung von Alexander Gauland drängen mindestens ein halbes Dutzend Funktionäre an die Spitze der Partei. Darunter Jörg Meuthen und Gottfried Curio.

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