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Baden-Württemberg

Zwei AfD-Abgeordnete verlassen Fraktion

Als Grund für den Austritt gaben die Politiker Meinungsdifferenzen an.

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<p>Bild (Landtag Baden-Württemberg): &#8211;Mike Ax (Diskussion) 09:38, 2. Apr. 2017 (CEST) [Copyrighted free use], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Landtag_Baden-W%C3%BCrttemberg_2017.jpeg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Landtag Baden-Württemberg): –Mike Ax (Diskussion) 09:38, 2. Apr. 2017 (CEST) [Copyrighted free use], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Stuttgart. – Im Bundesland Baden-Württemberg haben zwei Abgeordnete die AfD-Fraktion verlassen. Die AfD ist somit nicht mehr die größte Oppositionsfraktion im Landtag.

„Unterschiedliche Auffassungen“

Die beiden Politiker Stefan Herre und Harald Pfeiffer gaben an, in der Partei nicht mehr ihre „liberal-konservativen Werte“ verfolgen zu können. Deshalb verließen sie nicht nur die Fraktion im Landtag, sondern traten auch aus der Alternative für Deutschland aus. 

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Gemeinsam teilten sie laut der „Stuttgarter Zeitung“ mit: „Unterschiedliche Auffassungen über politische Ausrichtungen in der Fraktion und der Partei lassen uns keine Perspektive mehr“. Eine „konstruktive politische Arbeit“ sei somit unmöglich geworden. Die Landtagsmandate wollen die beiden ehemaligen AfD-Politiker jedoch behalten, um „Landespolitik mit Freude verantwortungsvoll mitgestalten“ zu können.

Udo Stein:„Schmarotzertum der widerlichsten Sorte!“

Der AfD-Politiker Udo Stein, ebenfalls Mitglied der Fraktion, zeigte sich auf Facebook verärgert über die Austritte. Wörtlich bezeichnete er diese als „Schmarotzertum der widerlichsten Sorte“. Harald Pfeiffer wolle laut Stein lediglich die Abgeordnetenentschädigung erhalten, nur deshalb wolle dieser sein Landtagsmandat behalten. Er habe „keine Ideale“ und „keine Ehre“.

Zu Herre äußerte sich der Politiker ähnlich. Gegenüber der „Jungen Freiheit“ betonte Pfeiffer, „keinen Rosenkrieg“ zu wollen – „Die Ehe mit der AfD ist geschieden“.

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