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Wegen AfD

Linksradikale errichten Asche-„Mahnmal“ vor Bundestag

Erneut fällt das selbsternannte Zentrum für politische Schönheit (ZPS) durch eine provokante Aktion auf. Um vor einer Zusammenarbeit mit der AfD zu warnen, errichtete dieses ein „Mahnmal“ vor dem Bundestag.

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<p>Bild (Philipp Ruch): Tobias Klenze [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2017-12-29_Philipp_Ruch_8238.jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Philipp Ruch): Tobias Klenze [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Die „Säule gegen den Verrat an der Demokratie“ ist laut dem ZPS mit Asche von Opfern des Holocaust gefüllt. Wie auf der Internetseite des linksradikalen ZPS zu lesen ist, soll sich die Aktion hauptsächlich gegen die Alternative für Deutschland (AfD) richten.

„Mahnmal“ richtet sich gegen AfD

Man wolle so gegen „jede Machtoption des AfD-Faschistenpacks“ demonstrieren. Weshalb man die Partei für „Faschisten“ hält, führt man nicht aus. Allerdings will man mit der Aktion offenbar auf mögliche Koalitionen von anderen Parteien – besonders der Christdemokraten – mit der Partei anspielen.

Diese wurden zwar auf der Bundesebene kategorisch ausgeschlossen, diverse Politiker bringen diese Option auf der Landesebene jedoch nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Wahlergebnisse im Osten immer wieder ins Spiel. 

„Historische Schuld“ des Konservatismus

Das so betitelte „Mahnmal“ befindet sich zwischen Reichstag und Bundeskanzleramt.  Laut der Internetseite der Organisation ist es 2,5 Meter hoch und 4 Tonnen schwer. Am gleichen Ort hätten Konservative in der Weimarer Republik „die Demokratie in die Hände der Mörder“ und der „Nazischergen“ gelegt. 

Das ZPS attestiert dem deutschen Konservatismus deshalb eine „historische Schuld“, woran die Toten erinnern würden. Dieser dürfe nicht versuchen, mit vermeintlichen „Faschisten“ zu paktieren – dies sei neuerlich das „Gebot der Stunde“. Das Bildmaterial auf der Homepage der Gruppierung zeigt Szenen, welche an Hitlers Ernennung zum Reichskanzler erinnern – anscheinend hält man die AfD für in dieser Tradition stehend.

„An Weihnachten mit Höckes über Hitler reden“

Der Widerstand gegen „jede faschistische Machtergreifung“ sei die „Bürgerinnenpflicht einer freien Gesellschaft“. Laut Polizei ist die Säule bis zum siebten Dezember genehmigt. An diesem Tag ist vom ZPS zusätzlich ein „Zapfenstreich“ gegen die AfD geplant. Sollten bis zu diesem Tag insgesamt 50.000 Euro an Spenden gesammelt worden sein, wollen die Aktivisten das „Mahnmal“ mit der Hilfe von Beton fest an der Stelle installieren.

Auf der Internetseite lassen sich verschiedene Produkte erwerben, um die Aktion zu finanzieren. Neben T-Shirts und Büchern lässt sich auch „Weihnachten mit Höckes“ für 1.000 Euro erwerben. Der Käufer kann offenbar zeitweise in eine vom ZPS gekauften Immobilie neben Björn Höckes Grundstück einziehen und sich „mit den Höckes über Hitler unterhalten“.

Immer wieder umstrittene ZPS-Aktionen

Ebendieses Grundstück war bereits einmal Schauplatz einer umstrittenen Aktion. Dort baute das ZPS das Berliner Holocaust-Mahnmal nach – auch jene Installation richtete sich gegen Höcke. Für Aufregung sorgte zudem etwa der Online-Pranger „Soko Chemnitz“, bei welchem man gegen monetäre Belohnung die Personalien patriotischer Demoteilnehmer melden konnte. Die Aktion geriet zum Flop – nach wenigen Tagen nahm man sie wieder vom Netz – Die Tagesstimme berichtete.

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