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Gesellschaft

Tödlicher Angriff auf Augsburger: Polizei nimmt sieben Verdächtige fest

Monika Šimić

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Nach dem tödlichen Angriff auf einen Augsburger konnte die Polizei sieben Verdächtige festnehmen. Der mutmaßliche Hauptverdächtige soll 17 Jahre alt sein und die deutsche, türkische sowie die libanesische Staatsbürgerschaft besitzen.

Augsburg. Am Freitagabend war ein 49-jähriger Berufsfeuerwehrmann in der Innenstadt aus noch ungeklärten Gründen mit einer Gruppe in einen Streit geraten. Nach tätlichen Angriffen und Schlägen gegen den Kopf verstirbt der Mann und die mutmaßlichen Täter können zunächst fliehen. Mittlerweile hat die Polizei aber sieben Verdächtige festgemacht und diese auch identifiziert.

Hauptverdächtiger war bereits polizeibekannt

Der Fall, der über die bundesdeutschen Grenzen hinweg für Aufsehen sorgte, soll aber vor der Aufklärung stehen. Der Haupttäter sei ermittelt worden, wie das bayerische Innenministerium bereits am Sonntag mitteilte. Außerdem konnten weitere Mittäter und Tatverdächtige festgenommen werden, erklärte die Polizei. Die jungen Männer stehen im dringenden Tatverdacht, am Freitagabend an den tödlichen Attacken auf den 49-Jährigen beteiligt gewesen zu sein. Bei dem mutmaßlichen Haupttäter handelt es sich nach Angaben des Innenministeriums um einen polizeibekannten 17-Jährigen mit deutscher, türkischer und libanesischer Staatsangehörigkeit.

Schneller Fahndungserfolg dank Videoüberwachung

Wie die Berliner Morgenpost berichtet, sollen die Festgenommenen schon am Montag beim Amtsgericht Augsburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat diesen schnellen Ermittlungserfolg der Augsburger Kriminalpolizei gelobt: „Der schreckliche Angriff hat viele Menschen in Augsburg und weit darüber hinaus erschüttert. Umso wichtiger war der schnelle Fahndungserfolg der Augsburger Kriminalpolizei.“ Dieser sei auch auf die Videoüberwachung an dem Platz zurückzuführen, so Herrmann: „Die Bilder haben die Arbeit der Polizei deutlich erleichtert“.

Seehofer und Söder „fassungslos“

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) äußerte sich am Sonntag zum Angriff auf den Augsburger: „Was mich wirklich aufgewühlt hat, ist, dass in Augsburg ein friedfertiger Bürger totgeschlagen wurde, schlichtweg totgeschlagen wurde. So etwas wühlt mich auf“, so Seehofer. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder brachte seine Fassungslosigkeit zum Ausdruck. „Wir alle sind erschüttert über die schreckliche Gewalttat in Augsburg. Unser aller Mitgefühl gebührt den Angehörigen des Feuerwehrmanns, der am Freitagabend Opfer eines brutalen Angriffs geworden ist“, sagte der CSU-Chef.

Am Samstagabend legten Menschen Blumen nieder und zündeten Kerzen an. Gestern trafen sich etwa 100 bis 150 Feuerwehrleute, um ihres getöteten Kollegen zu gedenken.

8 Comments

8 Comments

  1. Avatar

    Michael Buchholz

    9. Dezember 2019 at 10:45

    … wenn Seehofer, Söder & Co. geäußert hätten, das wäre ein weiterer im Zuge der Ersetzungsmigration hinzunehmender und gewollter Kollateralschaden, dann wäre es mal ehrlich gewesen. Aber von Ehrlichkeit halten die z.Z. „Regierenden“ ja eher wenig bis nix, dafür aber um so mehr von unglaublicher Doppelmoral …

    … weiter so; bald ist’s geschafft!

  2. Avatar

    Kontrolleur

    9. Dezember 2019 at 11:02

    Herr Seehofer,
    mich wühlt auf, dass sie gegen die Missstände von Mord und Totschlag durch illegale Einwanderer nichts tun, außer sich zu empören und Deutsche zu kriminalisieren.

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    Peter Hofmueller

    9. Dezember 2019 at 12:49

    Diese schändlichen „Vorfälle“, haben wir alles dem“System“ Merkel zu „verdanken“!

  4. Avatar

    Heimatvertriebener

    9. Dezember 2019 at 13:35

    Wie viele Staatsangehörigkeiten dürfen Siebzehnjährige in Merkel-Deutschland eigentlich haben?

    • Avatar

      Deutscher Michel

      9. Dezember 2019 at 15:33

      Hmm, mal überlegen:
      Libanesischer Türke?! Macht schon mal zwei.
      Plus, wer auch nur einen fußbreit deutschen Boden betritt ist damit auch Deutscher!
      Ich weiß es: Macht also drei! *stolzgeschwelltebrust*

      • Avatar

        Zirbeldrüse

        9. Dezember 2019 at 16:52

        Ha, danke für den Scherz! 😀
        Erinnert an die Szene aus ‚Der Marathon-Mann‘, als Dustin Hoffmann in der Bibliothek eine Studentin fragt: Mit wie viel „E“s schreibt man Gemsenei? Und die antwortet: Mit drei! Woraufhin sich Dustin einer anderen Studentin zuwendet und ihr erklärt, dass ihm diese Durchschnittsintelligenz, welche das System hervorbringt, nicht befriedigt. Er sehnt sich nach dem denkenden Menschen, der sich erst mal fragen, legen Gemsen überhaupt Eier?

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    Klasube

    9. Dezember 2019 at 14:16

    „„Was mich wirklich aufgewühlt hat, ist, dass in Augsburg ein friedfertiger Bürger totgeschlagen wurde,…“ sagt Seehofer.
    Aber Herr Seehofer, wo leben Sie denn? So etwas ist doch beinahe schon an der Tagesordnung! Und ob das Opfer totgeschlagen, niedergestochen, mit einer Machete oder einem Säbel hingemetzelt, oder die Treppe heruntergestossen wird oder letztendlich an Herzversagen stirbt, ist letztlich nicht ausschlaggebend.
    Ausschlaggebend ist in (fast) allen Fällen, dass die Täter ausländischer Herkunft und polizeibekannt sind!
    Na – ist ein Licht aufgegangen? Merken Sie was? Irgendeine Idee, weshalb der patriotische Bürger „die Schnauze voll“ hat…?

    • Avatar

      Heimatvertriebener

      10. Dezember 2019 at 7:04

      Ganz gefährliche Reaktion Drehhoferfs, total diskriminierend.
      Der arme Kerl wurde keinesfalls totgeschlagen, sondern er bekam unglücklicherweise einen Schlag ab, der vermutlich auch nur zur Verteidigung notwendig war. Dann ist das Opfer durch den Aufschlag beim Sturz gestorben. Was für ein immenser Unterschied.

      Übrigens hatten wir diesen Fall schonn mal in Sachsen Anhalt. War, glaube ich, in Naumburg oder Merseburg. Der Tod trat durch den Sturz ein, insofern kann man dem Schläger fast keinen Vorwurf machen. Kismet halt, wie man andernorts sagt.

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