CasaPound gewinnt Rechtsstreit gegen Facebook

„Dieser Gerichtsbeschluss ist ein wichtiger Sieg. Facebook hatte willkürlich unsere Accounts gesperrt“, sagte Parteisprecher Gianluca Iannone.

< 1 Minuten
<p>Symbolbild (CasaPound-Haus in Rom): Barbicone via <a href="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/42/CasaPound.JPG">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">CC BY-SA 3.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild (CasaPound-Haus in Rom): Barbicone via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Rom. Im September hatte der US-Gigant Facebook die Seite der Partei und Bewegung sowie ihrer führenden Figuren gesperrt (Die Tagesstimme berichtete). Nun siegte CasaPound bei einem rechtlichen Streit gegen Facebook. Am Donnerstag teilte die neofaschistische Organisation mit, dass ein Gericht in Rom einen Rekurs der Partei gegen Facebook annahm.

Facebook will Urteil „sorgfältig“ prüfen

Für jeden Tag, an dem nach der Urteilsverkündung die Facebook-Seite nicht wieder zugänglich sein wird, muss der US-Gigant 800 Euro Strafe zahlen. „Dieser Gerichtsbeschluss ist ein wichtiger Sieg. Facebook hatte willkürlich unsere Accounts gesperrt“, sagte Parteisprecher Gianluca Iannone nach Medienangaben. Ein Facebook-Sprecher hatte die Sperre des Accounts damals damit begründet, dass „Personen und Organisationen, die Hass verbreiten oder andere angreifen auf Basis von dem, was diese sind“ keinen Platz auf Facebook und Instagram hätten. Italienischen Nachrichtenagenturen erklärte Facebook, dass man sich des Urteils bewusst sei und dieses „sorgfältig“ prüfen werde.

Enthüllungen über die ÖVP
Cover der Freilich-Ausgabe #10
AfD. Aber normal! - Neue Ausgabe unseres Magazins erschienen!
Die AfD komplettiert die Demokratie als parlamentarische Rechte. Wir erklären, was das freiheitliche Lager in Deutschland ausmacht und sprechen mit Alice Weidel und Tino Chrupalla über ihre Visionen für Deutschland und den Druck des Establishments.
Jetzt abonnieren