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Trotz Einreiseverbot

Über 9.000 Migranten erneut eingereist

Seit 2015 kehrten über 9.000 Abgeschobene nach Deutschland zurück.

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild (Frankfurter Flughafen): Holger Uwe Schmitt [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Start_vom_Frankfurter_Flughafen._03.jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Frankfurter Flughafen): Holger Uwe Schmitt [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Nicht zuletzt aufgrund des mehrfach abgeschobenen Clan-Chefs Ibrahim Miri war das temporäre Einreiseverbot abgeschobener Migranten in aller Munde. Doch der Fall Miri ist zwar der prominenteste, doch bei weitem kein Einzelfall.

9.400 Wiedereinreisen

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP geht hervor, dass seit dem Jahr 2015 insgesamt 9.400 Migranten trotz befristeten Wiedereinreiseverbots in die Bundesrepublik Deutschland zurückkehrten. Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, stellte circa die Hälfte der Asylbewerber (4.145) nach der Einreise einen erneuten Asylantrag. 

Besonders medial präsent war der Fall des Clan-Chefs Ibrahim Miri, er wurde unlängst erneut nach Tunesien abgeschoben – und gab an, in naher Zukunft trotz des Verbots wieder einreisen zu wollen. Die Tagesstimme berichtete

Asylanten kommen „über Drehtür“ nach Deutschland

Der Fraktionsvize der FDP, Stephan Thomae, zeigte sich gegenüber der „AFP“ verärgert. Es dürfe nicht sein, dass Migranten mit Einreiseverbot „durch die Drehtür nach Deutschland zurückkommen“. So müsse bei sämtlichen Fällen hart durchgegriffen werden, nicht nur bei den prominenteren. 

Laut „Tagesspiegel“-Bericht sprach sich Thomae weiter für eine Inhaftierung von wiedereingereisten Migranten aus. Diese müsse insbesondere für „Straftäter und Gefährder“ gelten. Derzeit wird dies nicht zuletzt durch einen Mangel an Haftplätzen verhindert. Besonders hier sollen die Bundesländer nun nach dem Willen Thomaes nachrüsten. 

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