Regenbogenflagge verbrannt

16 Jahre Haft für Amerikaner

Der Verurteilte gab gegenüber einem Fernsehsender an, die Tat nicht zu bereuen. Er habe „mit Gottes Hilfe“ gehandelt.

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<p>Symbolbild Regenbogenfahne: Ludovic Bertron from New York City, Usa [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rainbow_flag_and_blue_skies.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild Regenbogenfahne: Ludovic Bertron from New York City, Usa [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Nevada/Iowa. – Im US-amerikanischen Bundesstaat Nevada wurde im Kampf gegen „Hassverbrechen“ ein besonders hohes Strafmaß verhängt. Nachdem ein Mann eine Regenbogenflagge verbrannt hatte, wurde er zu einer Haftstrafe von über 16 Jahren verurteilt. 

Flagge von Kirche gerissen und verbrannt

Adolfo M. riss die Flagge von einem Fahnenmast vor einer Kirche der liberalen Ames Unites Church of Christ ab. Danach setzte der 30-Jährige das die Fahne vor einem örtlichen Lokal in Brand. Wie die „Welt“ schreibt, wurde nun eine enorm hohe Haftstrafe verhängt. Laut dem Gericht handele es sich bei der Tat um ein „Hassverbrechen“, für welches er nun zu insgesamt 16 Jahren Haft absitzen muss. 

Enthüllungen über die ÖVP

Die Staatsanwältin Jessica Reynolds gab gegenüber amerikanischen Medienvertretern an, dass man in Fällen wie diesem „als Gesellschaft aufstehen“ und Konsequenzen ziehen müsse.

„Es war mir eine Ehre“

Der Täter erklärte hingegen, seine Tat nicht zu bereuen. Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, sei es ihm vielmehr eine Ehre gewesen, „das zu tun“. Er habe den Stolz der Kirche niedergebrannt – „so einfach ist es“.

Bei Adolfo M. soll es sich laut Angaben der Richterin um einen „Gewohnheitstäter“ handeln, weswegen das Strafmaß besonders hoch ausfiel. Die Pfarrerin der betroffenen Kirche gab an, dass die Stadt Ames weniger „progressiv“ sei, als man glaube. So gebe es „noch immer viele Homosexuelle hier, die sich nicht geoutet haben“. 

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