Nach Ausschreitungen

USA entsenden weitere Truppen in den Irak

Aufgrund der aktuellen Spannungen im Irak hat der US-amerikanische Präsident Donald Trump beschlossen, 750 weitere Soldaten in die Region zu verlegen. Am Dienstag versuchten Demonstranten, die amerikanische Botschaft zu stürmen. 

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<p>Gage Skidmore [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADonald_Trump_by_Gage_Skidmore_3.jpg">via Wikimedia Commons</a></p>

Washington/Bagdad. – Die Proteste eskalierten, nachdem die USA Luftangriffe auf schiitische Milizen tätigten. Laut Trump würden diese durch den Iran unterstützt werden. 

750 zusätzliche Soldaten

Wie das „Handelsblatt“ berichtet, verlegte die US-Regierung laut dem Verteidigungsminister Mark Espe 750 zusätzliche Soldaten der 82. Luftlandedivision aus North Carolina in das Krisengebiet, um der „erhöhten Bedrohungslage“ entgegenzutreten. Der Minister gab bekannt, dass man die „Bürger und Interessen“ der US schützen wolle – „überall auf dieser Welt“.

Enthüllungen über die ÖVP

Donald Trump twitterte, dass der Iran für Schäden und Opfer durch die Proteste „einen hohen Preis“ zahlen werde. Dies sei keine Warnung, sondern „eine Drohung“. Laut Bericht der „Bild“ bestritt ein Sprecher des iranischen Außenministers die Vorwürfe, dass man für die Ausschreitungen vor der Botschaft verantwortlich sei. 

Auswärtiges Amt kritisiert Angriff auf Botschaft

Das deutsche Auswärtige Amt kritisierte den Angriff auf die US-amerikanische Botschaft. Man verurteile die Auseinandersetzungen. „Die Sicherheit und Unverletzlichkeit diplomatischer Vertretungen und ihres Personals“ würden den „Kern der internationalen Ordnung“ bilden. 

Die Botschaft in Bagdad ist laut Angaben der USA die größte US-amerikanische weltweit. Am Dienstag versuchten Demonstranten, das Gebäude gewaltsam zu stürmen, dabei wurden unter anderem offenbar Brandsätze geworfen. Irakische Sicherheitskräfte schritten daraufhin mit Tränengas ein. 

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