Abonniere das Freilich Magazin
Werbung

Folge uns auch auf Telegram, um informiert zu bleiben!  Zum Telegram-Kanal 

„Dramatische Eskalation“

Grüne fordern Bundeswehr-Abzug aus dem Irak

Die Situation im Nahen Osten spitzt sich weiter zu. Nachdem der iranische General Soleimani auf Befehl des US-Präsidenten Donald Trump getötet wurde, droht eine weitere Eskalation der Lage. Die Grünen fordern nun, die Bundeswehr aus dem Irak abzuziehen. 

2 Minuten
<p>Symbolbild Bundeswehr (CC0)</p>

Symbolbild Bundeswehr (CC0)

Bagdad/Teheran. – Derzeit befinden sich etwa 120 deutsche Soldaten im Rahmen einer Ausbildungsmission im Nordirak. Gegenüber der „Deutschen Presseagentur“ sprach sich die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock dafür aus, diese unverzüglich aus dem Gebiet abzuziehen, da der Konflikt im Begriff sei, „dramatisch“ zu eskalieren. Es sei „schlicht unverantwortlich“, unter den gegebenen Bedingungen am Einsatz festzuhalten. Deshalb fordere man „die Bundesregierung inständig auf, die sofortige Evakuierung aller deutschen Truppen einzuleiten“. 

Auch die Sozialdemokraten fordern zumindest eine neue Bewertung des Bundeswehrmandats. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken sagte gegenüber dem „Deutschlandfunk“, dass sie mit einer Eskalation durch den Iran rechne, weshalb man nun auf „diplomatischem Wege“ deeskalieren müsse.

Walter Rosenkranz - Kompromisslos für Österreich!
Werbung

Bundeswehr setzt Ausbildung im Irak aus

Die Bundeswehr reagierte bereits und gab bekannt, die Ausbildung von Sicherheitskräften im Irak bis auf Weiteres auszusetzen. In einer Unterrichtung der Bundeswehr an den Verteidigungsausschuss des Bundestages heißt es laut der „Tagesschau“, dass „die Ausbildung für die irakischen Sicherheits- und Streitkräfte im gesamten Irak“ vorübergehend ruhe. Die Schulung für kurdische Truppen und irakische Sicherheitskräfte umfasste bis dato die ABC-Abwehr sowie die Vermittlung von Logistik- und Pionierkenntnissen.

 

FPÖ - Jetzt Petition unterschreiben!
Werbung
Dieser Artikel hat Ihnen gefallen? Dann unterstützen Sie kritischen Journalismus und helfen Sie uns, weiterzumachen!
Cover der Freilich-Ausgabe #15
Neues Deutschland – Das neue FREILICH Magazin ist da!
Nach einem halben Jahr „Ampel“ ziehen wir Resümee und beleuchten außerdem den Krieg in der Ukraine und die Staatskrise im Libanon. Erfahren Sie in unserer aktuellen Ausgabe, worauf wir uns vorbereiten müssen.
Jetzt abonnieren