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Gesellschaft

Neues von rechts: Akademikerball II, Höbelt & linke Lektüre

Stefan Juritz

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am

Norbert Hofer beim Wiener Akademikerball. Bild: privat

Beim Wiener Akademikerball wurde wieder „Rechtswalzer” getanzt. Lothar Höbelt sprach über die linksextremen Vorfälle an der Uni Wien. Und Benedikt Kaiser gibt eine neurechte Anleitung für linke Lektüre.

Am Freitag, den 24. Jänner 2020, fand der traditionelle Wiener Akademikerball in der Hofburg statt.

Die Festrede hielt in diesem Jahr Universitätsrat Dipl.-Ing. Hannes Hundegger (Alter Herr der Leobener akademischen Burschenschaft Leder). Die Tagesstimme veröffentlichte die Rede in voller Länge: „Akademikerball-Festrede: ‚Wer seine Heimat liebt, der spaltet sie nicht!’ ”

Als Redner traten auch FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer und der Wiener FPÖ-Landeschef Dominik Nepp auf. Hofer wies dabei auf die Bedeutung der Korporationen hin: „Ihr seid der wahre, der harte Kern, auf den man auch weiter aufbauen kann” (Die Tagesstimme berichtete).

Prof. Höbelt im Interview

Seit mehreren Monaten machen Linksextreme an der Universität Wien gegen den als FPÖ-nah geltenden Historiker mobil. Mehrmals wurden seine Vorlesungen gestört oder wie kürzlich in einem Fall sogar ganz verhindert. Im Interview mit FPÖ-TV schilderte Lothar Höbelt seine Sicht der Dinge:

DAÖ-Treffen mit HC Strache

Beim Treffen der FPÖ-Abspaltung „Allianz für Österreich” (DAÖ) trat auch Heinz-Christian Strache auf. Auf Facebook kann man den Livestream des Treffens samt Strache-Rede nachsehen:

„Linke Lektüren – eine Anleitung”

Bei der vergangenen Winterakademie des Instituts für Staatspolitik in Schnellroda sprach der Chemnitzer Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser über „Linke Lektüren” aus neurechter Perspektive. In dieser Woche erschien nun der gesamte Vortrag auf YouTube (kanal schnellroda):

Neuer Burschenschafter-Roman

Ein Alter Herr der Akademischen Burschenschaft Gothia zu Salzburg hat einen Roman („Der Bund”) geschrieben und auf der Homepage der Gothia veröffentlicht. „Es handelt sich um einen Roman über das Leben in einer Studentenverbindung. Anhand einiger fiktiver Korporationen in Salzburg wird über Probleme, Herausforderungen und Alltäglichkeiten von Studenten berichtet, die sich entschlossen haben in einer Verbindung aktiv zu sein. Es werden studentische Rituale, Gepflogenheiten und Hintergründe gezeigt wie sie in dieser Form tatsächlich in sehr vielen aktiven Korporationen gelebt werden”, stellt die Burschenschaft den Roman ihres Alten Herren vor.

Das Buch kann hier gratis als PDF runtergeladen werden: Klaus Haase – „Der Bund”

„Deutscher Handball ist zu weiß”

Aktuell findet die Handball-Europameisterschaft statt. Doch der deutsche Handball hat nach Meinung mancher äußerst Weltoffener anscheinend ein Problem – der Sport sei nämlich zu weiß und zu deutsch. Die Jungs von Laut Gedacht nehmen sich dieser Diskussion gerne an: „Bodenständig, anfassbar, familiär, respektvoll. Viele Deutsche scheinen Gefallen am Handball in dieser Form zu finden. Das legt zumindest die stetig steigende Beliebtheit nahe. Aber es gibt auch Leute, die können mit diesen Werten so garnichts anfangen. Zugucken will man nur, wenn das Aussehen der Spieler stimmt. Wer will schon Handball auf Weltniveau sehen, wenn die Spieler alles Kalkleisten sind?”

„Vertuschter Medienstaatsvertrag: Kommt jetzt die große Zensurwelle?”

In der ersten Folge „Der sächsische Kanal” spricht der Publizist Johannes Schüller über den neuen Medienstaatsvertrag in Deutschland. In der Videobeschreibung heißt es: „Die durch alternative Medien mühsam erkämpfte Meinungsfreiheit ist in Gefahr. Der neue Medienstaatsvertrag birgt das Potential, unabhängige und regierungskritische Stimmen zu unterdrücken oder »auf Linie« zu bringen.”

Gedenkfeier für Karl Lueger

Am 7. März 2020 veranstalten der Verein OKZIDENT und der Wiener Akademikerverbund eine Gedenkfeier anlässlich des 110. Todestages von Karl Lueger (ehemaliger Bürgermeister der Stadt Wien). Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr am Dr.-Karl-Lueger-Platz in Wien. Als Redner sind u.a. Alfons Adam, Christian Zeitz und Georg Immanuel Nagel angekündigt.

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Gesellschaft

Fall Marcus H.: Opfer starb nach Schlägen – Syrer erhält nur Bewährungsstrafe

Stefan Juritz

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Er war wütend, deshalb schlug er zu. Das gestand Sabri H. vor Gericht. Ins Gefängnis muss er trotzdem nicht.

Magdeburg/Wittenberg. – Am Donnerstag ist der Syrer Sabri H. wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Weil der Angeklagte behauptet, zum Tatzeitpunkt erst 17 Jahre alt gewesen zu sein, fand der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

 „Ich war wütend, deshalb habe ich zugeschlagen”

Es geschah im Jahr 2017 vor einem Einkaufszentrum in Wittenberg. An diesem Tag versetzte der Syrer dem 30-jährigen Deutschen Marcus H. mehrere Faustschläge. Dieser schlug daraufhin mit dem Hinterkopf am Asphalt auf und verstarb später an seinen Verletzungen. Wie die BILD berichtet, legte der Angeklagte am letzten Verhandlungstag nun ein Geständnis ab. „Ich war wütend, deshalb habe ich zugeschlagen“, sagte Sabri H. vor Gericht aus.

Dass es überhaupt zu einem Prozess kam, war nicht von Anfang an klar. Kurz nach der Tat hatte die Staatsanwaltschaft Dessau noch von Notwehr gesprochen. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten jedoch ein ganz klar anderes Bild. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg brachte den Fall schließlich vor Gericht und klagte Sabri H. wegen Körperverletzung mit Todesfolge an.

 „Er hat im Gerichtssaal mehrfach gelacht”

Karsten H., Vater des Opfers und Nebenkläger in diesem Fall, zeigte sich sehr enttäuscht über das am Donnerstag gefällte Urteil. „Er hat meinen Sohn getötet, zugegeben, dass er aus Wut handelte, aber dafür hat er nicht einen einzigen Tag in Haft gesessen. Er hat im Gerichtssaal mehrfach gelacht. Er lebt sein Leben weiter, als wäre nichts geschehen“, sagte er der BILD.


Mehr Details zu diesem Fall findet man auf der Homepage von Ein Prozent. Das patriotische Bürgernetzwerk hat den Fall seit Beginn verfolgt und unterstützt Karsten H. Ein-Prozent-Leiter Philip Stein spricht von einem „Skandalurteil”. Hier lesen: „Skandalurteil: Täter im Fall Marcus H. kommt davon”

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Gesellschaft

Rizin-Bombe gebaut: 10 Jahre Haft für Islamisten

Joshua Hahn

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Er wollte in Deutschland einen Sprengstoffanschlag mit dem Kampfstoff Rizin verüben. Nun wurde der Tunesier Sief Allah H. zu 10 Jahren Haft verurteilt.

Düsseldorf. – Im Jahr 2018 wurde der Islamist gemeinsam mit seiner Frau von Spezialkräften der Polizei festgenommen. In der Wohnung fanden die Beamten Utensilien zum Bombenbau sowie des Giftstoffs Rizin. Das Gericht verurteilte den Tunesier nun laut „n‑tv“ zu zehn Jahren Haft wegen der Herstellung einer Biowaffe sowie der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

Die Verteidigung hatte zuvor ein Maximalstrafmaß von acht Jahren gefordert. Eine Vertreterin der Bundesanwaltschaft betonte, dass es das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik sei, dass wegen der Planung eines Attentats mit einem biologischen Kampfstoff verhandelt wurde.

Täter bestritt Anschlagspläne

Vor Gericht bestritt der Tunesier, welcher 2016 nach Deutschland kam, die Pläne. Mit den Utensilien habe er lediglich für seine künftige Zeit beim „Islamischen Staat“ üben wollen. Einen konkreten Anschlagsplan habe er jedoch nicht verfolgt. Vor Gericht sagte er außerdem, dass der Dschihad nicht barbarisch sei – „er ist im Islam eine Pflicht“. Wie die „Bild“ berichtet, wurde im Vorfeld der Verhandlung das Verfahren gegen seine Ehefrau Yasmin abgetrennt, weil das Gericht ihren Verteidigern Prozessverschleppung vorwarf.

Vor Gericht erklärte ein BKA-Beamter, man hätte mit Hilfe der fertiggestellten Bio-Waffe im schlimmsten Fall bis zu 13.500 Menschen umbringen können.

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Gesellschaft

Wegen Coronavirus: NRW entlässt Häftlinge vorzeitig

Joshua Hahn

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Konkret sollen Häftlinge entlassen werden, wenn sie eine Strafe unter 18 Monaten verbüßen müssen.

Düsseldorf. – Aus Sorge vor einem Krankheitsausbruch des neuartigen Coronavirus in Gefängnissen will Nordrhein-Westfalen Häftlinge früher entlassen.

Freie Zellen benötigt

Wie unter anderem die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, erklärte der Justizminister Peter Biesenbach (CDU), dass man bis zu 1.000 freie Zellen benötige. Man brauche die Kapazitäten, um gegebenenfalls auch innerhalb der Gefängnisse Quarantänezonen errichten zu können. Die Insassen, welche weniger als eineinhalb Jahre Haft verbüßen müssen, sollen deshalb vorzeitig entlassen werden, sollten die Strafe regulär bis Ende Juli auslaufen. Durch diese Maßnahme soll nun Platz geschaffen werden.

Keine Entlassung für Schwerverbrecher

Für Sexual- und andere Schwerverbrecher gelte diese Regel jedoch nicht. Ausgenommen sind außerdem flüchtige Häftlinge, welche beispielsweise aus einem Hafturlaub nicht freiwillig zurückkehrten. Wie die „Bild“ berichtet, stellte der Justizminister zudem klar: „Es gibt keinen Corona-Rabatt für Straftäter. Alle Bundesländer arbeiten an vergleichbaren Regelungen“.

Laut „Focus“ gibt es bis jetzt keinen einzigen bestätigten Virusfall in Gefängnissen in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt sind dort 16.000 Personen inhaftiert.

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