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Gesellschaft

Wirbel um Amthor-Aussagen über muslimischen Antisemitismus

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Bild (Amthor bei einer Rede im Bundestag 2019): Olaf Kosinsky via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Mittlerweile rechtfertigte sich der Jungpolitiker. Seine Aussage sei aus dem Zusammenhang gerissen worden, so Philipp Amthor (CDU).

Berlin. –  Im n‑tv-Frühstart erklärte der Christdemokrat Amthor am Montag, dass Antisemitismus besonders in „muslimischen Kreisen“ vertreten sei. Von verschiedenen Seiten erntete er für diese Äußerung Kritik. Am heutigen Dienstag folgte dann allerdings Rückendeckung von seinem Parteikollegen Friedrich Merz.

In muslimischen Kulturkreisen besonders stark vertreten“

In besagtem Interview zum Thema Antisemitismus sagte Amthor wörtlich: „Klar ist auch, das darf man nicht vergessen, dass Antisemitismus natürlich vor allem in muslimisch geprägten Kulturkreisen besonders stark vertreten ist.“ Diese Tatsache müsse man besonders im Kontext der muslimisch geprägten Migration der letzten Jahre betrachten. 

Unmittelbar nach Veröffentlichung des Interviews wurde der Christdemokrat von linker Seite teils scharf kritisiert. Wie die Welt berichtet, bezeichnete der grüne Innenpolitiker von Notz die Aussage Amthors als „irritierend“. Nach Ansicht von Linkspolitiker Jan Korte würden die Worte „das ganze Ausmaß des Problems in diesem Land“ aufzeigen.

„Größte Gefahr geht von Rechtsextremisten aus“

Nachdem Kritik laut geworden war, gab Amthor gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“ an, missverstanden worden zu sein. Seine Antwort habe sich lediglich auf die Frage bezogen, was sich in Sachen Antisemitismus auf bundesdeutschem Boden in den letzten Jahren geändert habe.

Wie unter anderem die Landeszeitung berichtet, sei für den Unionspolitiker „völlig klar, dass die größte Gefahr im Bereich des Antisemitismus natürlich von Rechtsextremisten ausgeht“. Der Kampf gegen deren Ideologie sei nicht zuletzt deshalb der „notwendige Schwerpunkt unseres politischen Handelns“.

Demgegenüber steht wiederum allerdings eine Umfrage aus dem Jahr 2018 unter europäischen Juden. In Deutschland gaben diese in 41 Prozent der Fällen an, Antisemitismus vonseiten muslimischer Täter erlebt zu haben. Demgegenüber standen 20 Prozent aus dem rechten sowie 16 Prozent aus dem linken Spektrum – Die Tagesstimme berichtete.

Merz: „Viele bringen Judenhass mit”

Einige Rückendeckung bekam die Zukunftshoffnung der Union von Partei-Urgestein Friedrich Merz. Dieser gab gegenüber der Welt am Dienstag an, dass er die Einwanderungswelle ab 2015 als mitverantwortlich für ansteigenden Antisemitismus sieht. „Viele bringen Judenhass mit, der in ihren Heimatländern gepredigt wird. Auch dafür darf es keine Toleranz geben”, schrieb sein Social Media-Team auf Twitter.

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Heimatvertriebener

    28. Januar 2020 at 17:32

    So schön kann man zurückrudern. Gelernt ist eben gelernt. Klar, dass es völlig klar ist, die größte Gefahr kommt von Rechts.
    Ja, was denn sonst?

    Wäre die Synagoge in Halle durch Polizei bewacht gewesen, die in Berlin, wo ein Islamist über den Zaun klettern wollte, aber nicht, wäre dann auch alles klar gewesen? Oder müssten wir dann wieder mal einen bedauerlichen Einzelfall zur kenntnis nehmen?

  2. Avatar

    Gotthelm Fugge

    28. Januar 2020 at 21:04

    Utopie – CDU-Merkel / 20181004:
    „„Kanzlerin Merkel hat die Verantwortung Deutschlands für die Zukunft Israels betont.””
    Realität – SPD-Maas:
    „In November, Germany voted 16times in 21 resolutions against Israel.“

    Und Merkel wie allseits immer wohltönend bekannt:
    „”… man müsse immer wieder an die Verbrechen der Shoah erinnern und Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegentreten.””

    Dauerhafter Schutz der in Deutschland lebenden Juden – Fehlanzeige!
    Merkel und ihre Kohorten leben ausschließlich von der Betroffenheitskultur.
    Nur die schändlich massakrierten jüdischen Opfer des Holocaust während des NS-Regimes sind die wahren Opfer, nur sie müssen in der selbstverorteten Gutmenschen – Haltungspresse und im ÖR–Pay–TV für ihre andauernde Mahnrolle herhalten.

    Mit dem STÄNDIGEN Hinweis auf diese unsägliche historische Schuld werden alle Andersdenkenden in DE spätestens am Ende der Gutmenschen-Argumente mit der Nazikeule Deutschland (wieder einmal) mund- und wehrlos gemacht.
    Es lähmt die breite Masse, mit Schuldkomplexen lässt sie sich besser dirigieren.

    Und wofür:
    Damit diejenigen, die nichts erlitten haben, auch in Zukunft weiter durchregieren und abkassieren können, von denen, die nichts verbrochen haben.

    Die Gegenwart wird dabei entscheidend ausgeblendet.
    Kleinste kluge Gedanken wie die eines CDU-Abgeordneten Philipp Amthor sowie dem zukünftigen Heilsbringer Friedrich Merz, die den rosafarbenen Elefanten im Raum auch wirklich als solchen zu benennen wagen, werden sofort von der links-rot-grünen Rotte der Hypermoral-Haltungsenthusiasten mit dem Verweis der Instrumentalisierung für die bösen Rechten per Shitstorm niedergebügelt.

    Ja, es ist diese Religion und ihre damit verbundene Sozialisierung der zuhauf importierten Muslime, die diese schändliche Verhaltens- und Sichtweise seit ihrer Geburt gleich einem “Nürnberger Trichter“ eingeimpft bekommen, die nunmehr entscheidend am progressiven Aufblühen eines breiten Antisemitismus DE beitragen.
    Solange deren massive Diskriminierung- und Diskreditierungstaten in der Polizeistatistik nur dem rechten Rand verortet werden, braucht man sich um die gesellschaftlich Schieflage nicht zu wundern.
    Und dann ist es wieder die AfD, einfach nur widerlich.

    Wenn ich an die in der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Yad Vashem zum 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz gehaltene Rede von einem in den Hinterzimmern der Parteien ausgekungelten “Nicht-mein-Bundespräsident“ – “Feine-Sahne-Fischfilet – “Den US-President als Hassprediger abstempelnd“ Steinmeier denke, der dem Mullah-Regime im Iran, die Israel gnadenlos auslöschen wollen, mit breiter, unterwürfiger Appeasementbrust zum Jahrestag ihres schändlichen Treibens im “Namen meiner Landleute“ noch gratuliert, sträuben sich bei mir alle politisch interessierten Nackenhaare.
    Dieser Herr mit seinen Aktionen diskreditiert sich weltweit gleich einem Narren selbst.
    Man dachte früher, ein Grußkasper Gauck sei nicht zu toppen – Doch: Ein Steinmeier schlägt ihn noch um Längen.
    Er ist eine Schande für dieses repräsentative Amt.

    Solange man hier im Lande nicht Ross & Reiter benennt und auch danach handelt, solange wird die Spaltung der Gesellschaft sich massiv vertiefen.
    Eben auch und wegen des hochgradig ideologisch verbrämten Islam und seinem immanenten Antisemitismus.
    Irgendwann schlägt kumulativ angestaute Quantität der unmündigen, volkserzogenen & gleich einer Zitrone ausgepressten Steuerzahler auch einmal in eine neue Qualität um.

  3. Avatar

    Klasube

    31. Januar 2020 at 14:58

    Nachdem Kritik laut geworden war, gab Amthor gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“ an, missverstanden worden zu sein.”
    Amthor reiht sich lücken- und schamlos in die lange Reihe der Umfaller ein. Obwohl er recht hat. Herr, gib Rückgrat! Gibt es überhaupt noch einen Politiker, der nicht nach dem Motto lebt: „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern”? Oder: „hab’ ich doch gar nicht so gemeint – das habt ihr missverstanden”.
    Kein Wunder, dass sich so viele Bürger verunsichert abwenden und vor nichts und niemanden mehr Respekt haben. Auch das trägt zweifellos zur Verrohung unserer Gesellschaft bei…!

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Gesellschaft

BKA-Chef nennt Attentat von Hanau „eindeutig rechtsextremistisch”

Stefan Juritz

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am

Das Bundeskriminalamt (BKA) hält das Attentat von Hanau doch für rassistisch motiviert. Medienberichte über einen anderslautenden BKA-Abschlussbericht wies der Chef der Behörde zurück.

Berlin/Hanau. – Vor wenigen Tagen hatten mehrere deutsche Medien wie die Süddeutsche Zeitung und der NDR unter Berufung auf einen Abschlussbericht des Bundeskriminalamts (BKA) berichtet,  dass die Ermittler den Anschlag von Hanau nicht als rechtsextremistisch bewerten. Demnach hätte der Schütze Tobias R. seine Opfer so ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungstheorien über Geheimdienste zu bekommen, Rassismus sei jedoch nicht das Hauptmotiv gewesen. Auch die Tagesstimme übernahm diese Informationen in ihrer Berichterstattung.

BKA-Chef dementiert

Am Dienstag wies BKA-Chef Holger Münch entsprechende Meldungen zurück. Auf Twitter dementierte er, dass einen solchen Abschlussbericht derzeit gebe und betonte, dass die Ermittlungen weiter andauerten. Trotz der laut Münch weiter laufenden Ermittlungen ist für ihn jedoch klar: „Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven.“

Attentat von Hanau

Mitte Februar hatte Tobias R. an mehreren Orten in der hessischen Stadt Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Später fand die Polizei ihn und seine Mutter tot in seiner Wohnung auf. Die Ermittler gehen davon aus, dass er zuerst seine Mutter und dann sich selbst erschoss. In einem 24-seitigen Bekennerschreiben fanden sich fremdenfeindliche Passage und verschwörungstheoretische Ansichten, die auf eine psychische Störung hindeuten. So glaubte Tobias R., er werde von einem Geheimdienst überwacht, der sogar Gedanken lesen („mind controll”) und Menschen steuern könne.

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Gesellschaft

Wegen Coronavirus: Islamrat fordert Geld für Moscheegemeinden

Joshua Hahn

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Aufgrund der anhaltenden Krise hat der Islamrat in Deutschland die finanziellen Folgen für seine Gemeinden bemängelt und Hilfe von der Regierung gefordert.

Berlin. – Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, erklärte der Vorsitzende des Islamrats, Burhan Kesici, gegenüber der „Islamischen Zeitung“, dass die gegenwärtig geltenden Einschränkungen des Alltagslebens die Moscheegemeinden hart treffen würden: „Sie brauchen jetzt finanzielle Unterstützung, um die nächsten Wochen und Monate zu überstehen“. Trotzdem unterstütze man die Ausgangsbeschränkungen „uneingeschränkt“. Man habe bereits vor der offiziellen Einführung eigene Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus getroffen, denn „der Schutz des Lebens und die Gesundheit sind uns von Allah anvertraut und genießen höchste Priorität“.

Kein Geld mehr wegen ausbleibenden Gebeten

Seitdem die Gemeinden geschlossen sein müssen und somit auch die Freitagsgebete entfallen, sei ein „beträchtlicher Teil der Spenden“ weggefallen. Folglich sorge man sich um die künftige Finanzierung der Imame und die Bezahlung von Mietkosten. Um größeres Übel abzuwenden, solle nun die Bundesregierung handeln: „Viele Moscheegemeinden leisten einen unschätzbar wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft, tragen zum Zusammenhalt bei und engagieren sich in Städten und Kommunen“. Die muslimische Gemeinde nun finanziell alleine zu lassen, wäre „fatal“.

Kesici ist seit 2015 Vorsitzender des Islamrates für Deutschland. Außerdem ist er tätig im Beirat für islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen.

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Gesellschaft

Österreich: Ab Mittwoch gilt Maskenpflicht in Supermärkten

Stefan Juritz

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 „Es ist die Ruhe vor dem Sturm”, fasst Bundeskanzler Kurz die Situation zusammen.

Wien. –  Die österreichische Bundesregierung weitet ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus weiter aus. So will die Regierung gefährdete Personen besser schützen, indem sie beruflich freigestellt oder verpflichtend ins Homeoffice müssen. Die bisherigen Maßnahmen werden außerdem rigoroser kontrolliert und zusätzlich setzt man auf das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bekannt gab.

Masken in Supermärkten

Bei Einkäufen in Supermärkten wird künftig jeder Kunde eine Schutzmaske (Mund-Nasen-Schutz) tragen müssen. Verteilt werden sollen die Masken an den Supermarkt-Eingängen voraussichtlich ab Mittwoch. Dies hängt noch davon ab, ob bis dahin genügend Masken in Österreich vorhanden sind.

Kurz betonte außerdem, dass das Tragen der Masken kein Ersatz für Abstand zwischen den Menschen ist, sondern lediglich die Übertragung des Virus durch die Luft eindämmen soll. Außerdem sollen die Masken in Zukunft überall getragen werden, wo man an Menschen vorbeigeht.

Weiters werden in Österreich touristische Übernachtungen untersagt. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) gab bekannt, dass alle Hotels schließen müssen.

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