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„Ocean-Viking“ trifft mit Migranten in Süditalien ein

In den vergangenen Tagen haben wieder mehrere Schiffe von Mittelmeer-NGOs Migranten aufgenommen.

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<p>Bild (Ocean Viking 2011): Daniel Leite Lacerda via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ocean_viking_anchored_by_volfegan-d42atrf.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Ocean Viking 2011): Daniel Leite Lacerda via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Taranto. – Am Mittwochnachmittag sind 403 Migranten, die in den vergangenen Tagen vom NGO-Schiff „Ocean Viking“ vor Libyen aufgenommen wurden, im Hafen der süditalienischen Stadt Taranto gelandet. Das berichten heute mehrere Medien übereinstimmend. Zu den Migranten zählen demnach 132 nicht begleitete Minderjährige und zwölf schwangere Frauen.

Migranten aus verschiedenen Nationen

Die Migranten wurden in einem Hotspot in Taranto untergebracht, wie die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Mittwoch mitteilte. Die Migranten kommen vorwiegend aus Marokko, Guinea, Burkina Faso, Kenia, Senegal, Nigeria, Mali und Somalia.

Auch das deutsche Schiff „Alan Kurdi“ hat am vergangenen Samstag Migranten von zwei Booten vor Libyen aufgenommen. Diese stammen aus 20 verschiedenen Nationen, wie die Mittelmeer-NGO Sea-Eye berichtete. Das Schiff mit 77 Migranten an Bord soll in Malta eintreffen.

„Open Arms“ wartet auf Zuweisung eines Landehafens

Neben der „Ocean-Viking“ und der „Alan Kurdi“ hat auch das spanische Schiff „Open Arms“ Migranten aufgenommen. Mit den zusätzlichen 79 Migranten befinden sich nun insgesamt 237 Migranten an Bord des Schiffs. Das von der spanischen NGO Proactiva Open Arms betriebene Rettungsschiff wartet auf die Zuweisung eines Landehafens.

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