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Gesellschaft

Linz gegen Rechts” demonstriert heute gegen den Burschenbundball

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Wie bereits im vergangenen Jahr demonstriert das linke Bündnis „Linz gegen Rechts” auch heuer wieder gegen den Burschenbundball.

Linz. – Am Abend findet in Linz im Palais Kaufmännischer Verein der traditionelle Burschenbundball statt. Um Ausschreitungen bzw. Auseinandersetzungen zu vermeiden, gilt ab 17.00 Uhr ein Platzverbot rund um das Veranstaltungsgebäude.

Zwischen FPÖ und ÖVP passt „kaum noch ein Blatt Papier”

Wie schon bei den Akademikerbällen in Graz und Wien wollen linke Akteure heute auch gegen den Burschenbundball demonstrieren. Das Bündnis „Linz gegen Rechts” ruft via Facebook unter dem Motto „Für Demokratie und Freiheit – Demonstration gegen den rechtsextremen Burschenbundball” zum gemeinsamen Protest auf. „Der Linzer Burschenbundball ist schon längst zum Symbol dafür geworden, dass zwischen FPÖ und ÖVP kaum noch ein Blatt Papier passt. Daran ändert auch das Scheitern der schwarz/blauen Bundesregierung nichts”, heißt es dort im Beschreibungstext.

Ball wird auf tagespolitische Ebene „gezerrt”

Die Junge Linke Oberösterreich organisiert außerdem ein Vorbereitungstreffen, das bereits ab 14.00 Uhr stattfindet und in dem besprochen werden soll, wie man sich in der Masse richtig verhält oder was man auf einer Demo beachten muss.

Indes beklagte das Ballkomittee des Burschenbundballs vor wenigen Tagen, dass der Ball „bald alljährlich auf eine tagespolitische Ebene gezerrt” werde, „die der Tradition und dem Wesen dieses Balls nicht gerecht wird”. In einer Stellungnahme schrieb das Komitee zudem: „Wer glaubt, es sei eine politische Haltung gegen einen Ball zu demonstrieren, dem sei das unbenommen”. Man weise allerdings darauf hin, dass man Übergriffe auf Ballbesucher bedingungslos aufzeichnen, anzeigen und vor Gericht bringen werde.

Ballkomitee kündigte Zutrittsbeschränkungen an

Für teilweises Unverständnis sorgte jedoch der Hinweis darauf, dass sie bei einem Ball im Zeichen der bürgerlichen Freiheit zwar keine Zutrittsbeschränkungen aussprechen und exekutieren wollen, „wir aber ausdrücklich festhalten, dass all jene Personen unerwünscht sind, die unsere Veranstaltung als ‚politische Kleinkunstbühne’ missbrauchen und den Ball nur zu dem Zwecke besuchen, weil sie ihn per se desavouieren, oder auch einzelne prominente Ballbesucher mit gemeinsamen Fotos kompromittieren wollen”.

Weiterlesen:

Komitee beklagt: Ball wird auf tagespolitische Ebene „gezerrt” (29.01.2020)

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    1. Februar 2020 at 15:11

    Ballkomitee kündigte Zutrittsbeschränkungen an”

    Mit anderen Worten, um es linken Begriffsstutzigen zu verdeutlichen:
    Schräge Vögel unerwünscht.

    • Avatar

      Hörprobe

      2. Februar 2020 at 10:08

      @Redaktionsteam
      Ich nehme den oberen Kommentar von Zickenschulze mal als Beispiel:
      Steigt man in den Kommentar mit einem Zitat ein, verschwinden immer die Anführungszeichen am Satzanfang. Woran liegt das?

  2. Avatar

    Heimatvertriebener

    1. Februar 2020 at 16:54

    Sie faseln was von Demokratie und Freiheit, lassen aber nur ihre eigenen Ansichten und Meinungen gelten. Totengräber jeglicher Demokratie sind diese Linksextremen.

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Gesellschaft

Gender-Mainstreaming: Niederlande streichen Geschlecht aus Ausweis

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Die Debatte um ein „drittes Geschlecht” finden seit Jahren in ganz Europa statt. In der Niederlande greift man dabei jetzt zu einer radikalen Lösung.

Den Haag. – Die linksliberale Bildungsministerin Ingrid van Engelshoven erklärte, dass die Regierung Menschen entgegenkommen will, die sich nicht eindeutig als Mann oder Frau identifizieren. Man solle die „unnötige Registrierung des Geschlechts” vermeiden – und zwar, indem der Eintrag zum Geschlecht überhaupt ausfällt.

Auch Register und öffentliche Stellenanzeigen betroffen

Geht es nach van Engelshoven, ist das nur der erste Schritt. Denn sie möchte die Geschlechtsangaben auch in Amtsregistern streichen lassen – oder bei öffentlichen Stellenausschreibungen. Wie die FAZ berichtet, zielt auch diese Idee in diese Richtung. Es gelte, Bürger dabei zu unterstützen, „selbst ihre Identität erschaffen zu können und diese in aller Freiheit und Sicherheit auch zu leben”.

Die angekündigten Änderungen kommen aus Praxisgründen erst gegen 2024 oder 2025. Auch wird sich in offiziellen Reisepässen nichts ändern – die EU-Richtlinien sehen hier einen Geschlechtseintrag vor. In Österreich und Deutschland behalf man sich nach Erkenntnis der jeweiligen Verfassungsgerichte hingegen mit der Schaffung eines dritten rechtlichen Geschlechts.

Vorstoß polarisiert im Netz

In sozialen Medien ergab sich nach Bekanntwerden der niederländischen Änderung eine rege Diskussion über Sinn und Unsinn der künftigen Regelung. Einige Befürworter führen ins Feld, dass die Angabe auch auf dem deutschen Personalausweis fehle, ohne dass dies jemanden störe.

Kritiker hingegen verweisen darauf, dass auch Geburtsurkunden betroffen wären oder fürchten weitere politisch-korrekte Eingriffe. Diese Sorgen wiederum beeindrucken Befürworter des geschlechtslosen Eintrages ebenso wenig.


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Gesellschaft

Wien: Rechte Aktivisten hissen Banner auf Antifa-Zentrum

Stefan Juritz

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am

Identitäre Aktivisten setzten heute Morgen ein eindeutigen Zeichen gegen Linksextremismus.

Wien. – Am Montagmorgen haben identitäre Aktivisten am Dach des linksextremen Ernst-Kirchweger-Hauses (EKH) ein Transparent entrollt. Die klare Botschaft lautete: „PKK abschieben, EKH abreißen – Wien ist nicht Istanbul.” Außerdem zeigten die Aktivisten eine schwarze Lambda-Fahne der Identitären. Fotos von der Aktion wurden am Montagvormittag auf Twitter veröffentlicht.

Hintergrund der Aktion sind die jüngsten Auseinandersetzungen in Wien-Favoriten zwischen türkischen Nationalisten und kurdischen PKK-Anhängern. Wobei letztere auch von türkischen Kommunisten und österreichischer Antifa unterstützt wurden.

EKH – „Linksterroristische Brutstätte im ‚Kampf gegen Rechts’ ”

Im „Zentrum des Geschehens”, so heißt es in einem veröffentlichten Aktionsbericht, stehe die „Antifa”, die seit Jahrzehnten im Wiener EKH residiere. „Das ‚besetzte’ Haus hält sich die Stadt Wien als steuerkostenfinanzierte linksterroristische Brutstätte im ‚Kampf gegen rechts’ ”, kritisieren die identitären Aktivisten. Weil die „Antifa” selbst aber großteils aus „geschlechtslosen Lauchs” bestehe, habe sie sich dort mit Kurden und der kommunistischen Terrororganisation PKK verbündet.

„Wir verlangen eine sofortige Abschiebung importierter Terroristen und Straftäter, ein Verbot fremder imperialistischer Vereine, und eine Entfernung aller linksterroristischer Akteure aus dem EKH. Stattdessen soll das Haus zu einer Gedenkstätte für die Millionen Todesopfer des Marxismus und zu einem Dokumentationsarchiv gegen Linksterrorismus werden”, lautet die Forderung der Aktivisten.

ÖVP-Politikerin spricht sich für Schließung des EKH aus

Erst vergangene Woche hatte die Wiener ÖVP-Abgeordnete Caroline Hungerländer die Schließung des EKH gefordert. „Mit der Schließung des Ernst-Kirchweger-Hauses helfen wir nicht nur, das Grätzl wieder lebenswerter zu machen. Wir setzen damit auch ein klares Zeichen, dass Parallelgesellschaften nicht gefördert werden”, betonte sie in einer Aussendung (Die Tagesstimme berichtete).


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Gesellschaft

Junge Freiheit startet Petition gegen Gender-Sprache

Stefan Juritz

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Die Petition, die ein Ende der Gender-Sprache fordert, wurde innerhalb eines Tages von mehr als 4.200 Personen unterzeichnet (Stand: 16 Uhr, 4. Juli 2020).

Berlin. – Die konservative Wochenzeitung Junge Freiheit hat die Petition „Nein zum Gender-Deutsch bei Medien, Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen!” gestartet. „Die politisch korrekte Ausdrucksweise, bei der ganz bewusst beide Geschlechter angesprochen werden, damit sich niemand diskriminiert fühlt, nimmt seit Jahren immer ausuferndere Formen an”, heißt es im Text zur Petition.

Ideologischer Umerziehungsauftrag”

Als Beispiele werden Anreden wie Profex (gendergerecht für Professor) oder das durch eine kurze Pause mitgesprochene Gender-Sternchen genannt. Unter dem Vorwand der „Geschlechtergerechtigkeit” würden Medien, Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen „lächerliche Sprachgebilde” (Wolf Schneider) des „Gender-Sprechs” durchgesetzt werden, kritisieren die Macht der Petition. Damit sei auch ein „ideologischer Umerziehungsauftrag” verbunden. Mit Verweis auf den Sprachwissenschaftler Prof. Peter Eisenberg wird zudem von einer „Gefahr für die deutsche Sprache” gesprochen.

„Wir fordern von den Redaktionen der öffentlich-rechtlichen Sender, den Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen, umgehend auf ‚Gender-Sprech’ zu verzichten und zum bewährten Deutsch zurückzukehren!”, lautet das Ziel der Petition. Die Liste mit allen Unterzeichnern soll anschließend an die Intendanten von ARD und ZDF, den Deutschen Städtetag, die Bundesbildungsministerin, den Ratsvorsitzenden der EKD und den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz weiterleitet werden.

Die Petition kann man hier unterzeichnen: „Nein zum Gender-Deutsch!”


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