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Gesellschaft

BAMF: Eigenes Fehlverhalten häufigster Grund für Entzug des Asylstatus

Joshua Hahn

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Laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fallen die Schutztitel von Migranten mit Asylstatus deutlich häufiger aufgrund von eigenem Fehlverhalten weg, als wegen Entfalls der Fluchtgründe. 

Berlin. – Zum Fehlverhalten werden beispielsweise Straftaten sowie Reisen ins Heimatland gezählt.  Im vergangenen Jahr hat das BAMF der Welt zufolge den Status von rund 170.000 anerkannten Asylbewerbern überprüft. Etwa drei Prozent von ihnen wurde anschließend der Schutztitel entzogen.

Asylstatus-Verlust wegen Fehlverhaltens

Grund für den Entzug waren vor allem die Migranten selbst. In den meisten Fällen fielen diese durch ihr Fehlverhalten auf – Bei ihnen ließ sich aufgrund von „individuelle[n] Umstände[n] die Aufrechterhaltung des asylrechtlichen Schutzes nicht mehr rechtfertigen“. Die Hinweise für das Fehlverhalten habe das BAMF überwiegend von den Sicherheits- und Ausländerbehörden erhalten. 

Straftaten und Reisen ins Herkunftsland

Als konkrete Gründe werden beispielsweise die „Täuschung über die Identität“ oder andere begangene Straftaten angegeben. Teilweise verloren die Migranten auch ihre jeweiligen Schutztitel, weil sie die Länder bereisten, aus welchen sie zuvor angeblich flüchteten. Der Großteil der Asylbewerber, denen der Status entzogen wurde, wird bis auf Weiteres vermutlich trotzdem auf bundesdeutschem Boden verweilen.

Dies lässt auch die bisherige Abschiebepraxis vermuten. Derzeit leben etwa 50.000 Migranten alleine aus Afghanistan, Eritrea und Iraker in Deutschland, die nach geltendem Recht eigentlich das Land verlassen müssten. Wie selten dies geschieht, zeigt sich am afghanischen Beispiel – im Vorjahr gab es laut Regierung nur 361 Abschiebungen dorthin.

1 Comment

1 Comment

  1. Avatar

    Zickenschulze

    4. Februar 2020 at 20:13

    „Deutsch“-Land der Kontroverse.
    In einem pedantischen Land, wo selbst der Stecknadel, so denn sie auf den Boden fällt, prompt eine Rechnung folgt, wird es umgekehrt millionenfachen Asylmissbrauchenden ermöglicht, dass ihre Spesen der deutsch Staat.
    übernimmt.
    Jawohl, wir Steuerzahler übernehmen, können nur verkopfte, sprich Leute mit einer Meise wünschen.
    Die große, breite Mehrheit steht selbst an den Wahlurnen immer noch auf Winkiwinki.
    Ein Volk, bereit zur feindlichen Übernahme und dies auf unterstem Niveau.

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