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Bäumler (CDU) fordert Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der „Werteunion“

Auch weiterhin sorgt die Ministerpräsidentenwahl Thüringens für innerparteiliche Streitigkeiten in der Union.

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<p>Bild (Maaßen): Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 de</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hans-Georg_Maa%C3%9Fen_02.jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Maaßen): Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Der Vizepräsident der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Christian Bäumler, sprach sich nun für einen Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber dem eher konservativen Flügel der CDU aus. Gegenüber dem „Handelsblatt“ erklärte Bäumler, dass man keine „AfD-Hilfstruppe in unseren Reihen“ brauche – „Wer die Werte der CDU nicht teilt, hat in der CDU nichts zu suchen“.

Auch andere Parteimitglieder kritisieren die „Werteunion“ seit geraumer Zeit. Der Essener Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer betonte beispielsweise, dass man die AfD inhaltlich bekämpfen müsse, „aber keinesfalls durch Anbiederung“. Mitglieder der „Werteunion“ seien auf „Kuschelkurs mit der rechtsradikalen AfD“.

Maaßen: „Hauptsache, die Sozialisten sind weg“

Auslöser für die neuerliche Debatte über die „Werteunion“ war unter anderem eine Äußerung des Ex-Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen, welcher die Wahl Kemmerichs mit den Worten „Hauptsache, die Sozialisten sind weg“ kommentierte. Die Wahl sei ein „Riesenerfolg“.

Unlängst lehnte Maaßen die Möglichkeit ab, von der AfD für die Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen nominiert zu werden – Die Tagesstimme berichtete.

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