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Gesellschaft

Dresden: Linksextremisten stören Gedenken für Bombenopfer lautstark

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Symbolbild (Mahnmal im Dresdner Heidefriedhof): Ulrike Lehmann via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

In der sächsischen Hauptstadt Dresden machten weit links stehende Gruppen gegen die Gedenken zum 75. Jahrestags der Bombardierung der Stadt durch die Allierten mobil.

Dresden. – Wie die Junge Freiheit berichtet, kam es unter anderem bei einer Veranstaltung im Heidefriedhof zu einer lautstarken Störaktion. Teilweise kamen die Extremisten vermummt, davor war in der Szene mobilisiert worden. Neben Antifa-Gruppen rief auch die örtliche Linksjugend zu den Protesten auf.

Dresden, deine Nazis haben’s verdient”

Mit Lautsprechern machten sie sich auf den Weg zum Friedhof und forderten dort lautstark die Abschaffung der Gedenken für die deutschen Bombentoten in Dresden. Außerdem skandierten sie einschlägige Parolen wie „Nie wieder Deutschland” und „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda”. Sie nahmen dabei auch die Zivilbevölkerung in die Pflicht: „Oma, Opa und Hans-Peter: Keine Opfer, sondern Täter!”

Darüber hinaus entrollten die Störenfriede auch Transparente, welche die Bombentoten verhöhnen sollten. Ein Banner, das die Linksjugend selbst mitbrachte, ist besonders verstörend. Darauf ist zu lesen „Deutsche Täter*innen sind keine Opfer! Dresden, deine Nazis habens verdient!”. Auch am Altmarkt in der Innenstadt demonstrierten linke Gruppen gegen das Erinnern, auch hier wurde der stille Charakter des Gedenkens verletzt.

Landtagspräsident über Störungen „empört”

Scharfe Worte der Kritik für diese Aktionen fand der Präsident des Sächsischen Landtags, Matthias Rößler: „Ich finde es unglaublich, was sich hier abspielt, ich bin empört.” Leute, die so etwas machen, „stellen sich außerhalb jeder Gedenkkultur, so der CDU-Politiker. Insgesamt kamen etwa 2.000 Menschen zum offiziellen Gedenken am Friedhof.

Auch eine AfD-Abordnung nahm am Gedenken teil und hatte dafür einen Blumenschmuck vorbereitet. Sie trugen ein Arrangement, welches die Zahl 6.865 bildete – aus ebenso vielen Blumen. Dies entspricht der Anzahl der Bombentoten, die am Heidefriedhof liegen. Auch an anderen Orten erinnerten sie demütig. Bundessprecher Tino Chrupalla sprach von „unermesslichem” Leid und einem „Kriegsverbrechen”.

Linke ohne Verständnis für Gedenken

Der alliierte Bombenangriff auf Dresden gilt als eines der schrecklichsten Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung in der jüngeren Geschichte. Beim Abwurf von Phosphorbomben kamen tausende Menschen ums Leben, die Opferzahlen variieren zwischen 20.000 und 250.000, die jüngere Forschung nennt mittlerweile etwa 25.000 Tote. Die genaue Anzahl ist unbekannt, unter anderem auch, weil unklar ist, wie viele Personen sich damals in der Stadt befanden.

Aufgrund der damaligen politischen Lage in Deutschland ist das Andenken an die Dresdner Bombenopfer allerdings schon seit Jahren vielen Linken ein Dorn im Auge. Immer wieder verspotten sie das Leid der Zivilbevölkerung. Im Jahr 2018 sorgte der Tweet einer Linken-Politikerin für Entsetzen. Diese schrieb damals: „Es war schon kalt in Stalingrad für Opa und sein‘ Kamerad, dafür wurd’s in Dresden warm, als der Bomber Harris kam!” – Die Tagesstimme berichtete.

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    selec mike

    13. Februar 2020 at 18:36

    …der linken Schläger-SA würden Stiefelhosen wirklich zustehen !

  2. Avatar

    Heimatvertriebener

    13. Februar 2020 at 18:54

    Hätten diese ebenso verwöhnten wie verweichlichten feigen hirntoten Widerlinge auch nur wenigstens einen Funken Verstand und menschlichen Anstand, würden sie beschämt fernbleiben und ihre dämliche Schnauze halten.

    Entstammen die denn alle aus zugereisten Familien? Ansonsten sollten ihre noch lebenden Vorfahren ihnen doch mal erklären können, wer alles auch aus ihrer Umgebung dem Bombenterror zum Opfer fiel.

    Ein zweijähriger Cousin meiner Frau und seine Mutter gehörten auch zu den Toten. Das waren dann bestimmt auch Nazis, die nur ihr verdientes Schicksal ereilte. Ihre Großeltern überlebten, in nasse Decken gehüllt, auf einem Friedhof. Die Wohnung war ausgebombt.

    Sogar die kommunistischen SED Vordenker dieser Lümmel sahen die Angriffe als alliierten Bombenterror. Ich kenne DDR Kalender wo der Jahrestag genau so bezeichnet wurde. In einem DDR Buch aus den 50er Jahren wurde die Anzahl der Opfer mit auf jeden Fall sechsstellig angegeben. Wer weiß, dass ganze Stadteile ein einziger Feuersturm waren, aus dem Menschen haushoch empor gehoben wurden und rückstandslos verglühten, dass andere in den Kellern ohne Sauerstoff erstickten, weil das Feuer allen Sauerstoff auffraß, einige, die Schutz in Wasserbrunnen suchten, dort bei lebendigem Leibe gekocht wurden, der wird nicht heute derart sein hohles Gehirn vorzeigen.
    Als Eltern solcher Widerlinge wäre die Brut für mich erledigt und müsste entweder zur Besinnung kommen, oder so schnell wie möglich aus meiner Wohnung verschwinden.

    Die Verwendung von Phosphorbomben war eindeutig ein schweres Kriegsverbrechen gegen die Bevölkerung. Und diese saudummen Linkslumpen feiern das auch noch.Möge ihnen ein ähnliches Schicksal erspart bleiben, jedenfalls zu Lebzeiten.

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Gesellschaft

Deutschland: Erntehelfer aus Osteuropa dürfen teilweise doch einreisen

Joshua Hahn

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Die Bundesregierung hat die Bestimmungen für die Saisonarbeit während der Corona-Krise zumindest teilweise gelockert.

Berlin. – Wie unter anderem „rbb24“ berichtet, haben sich Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) darauf verständigt, dass insgesamt 40.000 Osteuropäer zur Hilfe bei der Ernte einreisen dürfen – unter strengen Bedingungen. So dürfen diese nur arbeiten, wenn sie einer Gesundheitsprüfung einwilligen. Außerdem dürfen sie nur in Gruppen und per Flugzeug in die Bundesrepublik einreisen. Nach ihrer Ankunft müssen die Helfer für 14 Tage getrennt von anderen Gruppen arbeiten und werden weitestgehend isoliert.

Migranten mit Flüchtlingsstatus sollen ebenfalls helfen

Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat außerdem beschlossen, dass in Deutschland lebende Migranten mit Flüchtlingsstatus ebenfalls bei der anstehenden Ernte helfen sollen, um den Mangel an Arbeitern zu kompensieren: „Wir wollen diese Flüchtlinge in Arbeit bringen – Arbeit dient der Integration“, erklärte Agrarminister Peter Hauk.

Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer zeigte sich laut Bericht der „Welt“ ob dieser Forderung wenig begeistert. Da die genannte Gruppe sozialversicherungspflichtig sei, hätten die rumänischen Arbeiter klare Priorität. Sollten diese nicht ausreichen, könnten beispielsweise Studenten, Schüler und Hausfrauen aushelfen.

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Merkel: „Eine Pandemie kennt keine Feiertage“

Joshua Hahn

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Angesichts der aktuellen Situation hat die Bundesregierung beschlossen, die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus bis nach Ostern zu verlängern. Die Bundeskanzlerin forderte außerdem die Bevölkerung dazu auf, auf Familienbesuche zu verzichten.

Berlin. – Laut Bericht der „Tagesschau“ gab Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder bekannt, dass die Maßnahmen bis mindestens zum 19. April gültig seien. Insbesondere in Bezug auf die anstehenden Feiertage richtete die Kanzlerin den dringenden Appell an die Bürger, auf Familienbesuche zu verzichten: „Eine Pandemie kennt keine Feiertage“.

 „Weit entfernt“ von Zielen

Merkel zufolge sei man „weit davon entfernt“, die vorgesehenen Ziele bei der Bekämpfung des Coronavirus zu erreichen. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass die Maßnahmen auch nach der aktuellen Frist fortbestehen müssten. Aktuell zumindest sei eine Lockerung der Maßnahmen „bei weitem“ nicht denkbar.

Laut Bericht der „Bild“ bestätigte auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) diese Tendenz und warnte vor „voreiligen Exit-Debatten“ – trotz dem teils positiven Trend in Deutschland. Bislang sind in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern trotz teilweise hoher Zahlen von Erkrankten vergleichsweise wenige Patienten an Covid-19 verstorben.

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Gesellschaft

Grazer Volkskundemuseum sucht Objekte aus dem Corona-Alltag

Monika Šimić

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Das Volkskundemuseum möchte den aktuellen Umgang mit der Pandemie dokumentieren und die verschiedensten Objekte sammeln, die den Alltag in Zeiten von Corona sichtbar machen.

Graz. – Dass die Corona-Krise Auswirkungen auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hat, merkt man schon an der von diesem Thema dominierten medialen Berichterstattung. Weil der Einfluss so groß ist, hat sich das Grazer Volkskundemuseum dazu entschlossen, seine Dauerausstellung neu zu konzipieren. Das Museum will nun Dokumente und Objekte sammeln, die den Alltag in Zeiten des Coronavirus sichtbar machen.

Notizen, Tagebücher, Fotos

Corona erfordert von uns allen neues Alltagshandeln und auch Strategien, mit dieser schwierigen und sich tagtäglich ändernden Situation zurechtzukommen. Das Volkskundemuseum möchte den aktuellen Umgang mit der Pandemie dokumentieren und sammelt deshalb Notizen und Objekte, die den Alltag in Zeiten von Corona sichtbar machen”, beschreibt Kuratiorin Birgit Johler den Aufruf. Es sei ein wichtiges Anliegen, auch Veränderungen und Einschnitte in die Gesellschaft zu dokumentieren, wie es auf der Website des Volkskundemuseums heißt. Gesucht werden daher die unterschiedlichsten Dinge, die den neuen Alltag der Menschen wiederspiegeln. Laut Beschreibung auf der Website fällt eine Aufmunterung für Mitbewohner ebenso darunter wie ein Zeichen nachbarschaftlicher Unterstützung, eine Dankesbekundung für geleistete Hilfe, ein Tagebuch oder Auszüge davon, ein Foto von getroffenen Schutzmaßnahmen in der Arbeit oder ein Familienvideo an die Großeltern.

Jeder kann mitmachen

Auch wenn das Museum seit 7. Jänner geschlossen hat, schlafen die für die neue Ausstellung Verantwortlichen nicht. Man baue bereits um und eröffne im Frühjar 2021, heißt es auf der Seite weiter. Themenbereiche der Ausstellung sollen zunehmender Wohlstand, steigender Konsum, Herkunft, Veränderungen in der Arbeitswelt, Mobilität und Migration (in die und aus der Steiermark), Umwelt, Gegenkultur und Gegentrends oder etwa „richtig wichtig ‚Steirisches” sein.

Wer dem Museum Objekte für die „Corona-Ausstellung” zur Verfügung stellen möchte, kann über ein Webformular Kontakt mit dem dafür zuständigen Mitarbeiter aufnehmen und dabei auch gleich Objektvorschläge einreichen. Hier geht’s zum Formular!

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