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Wegen Drohungen

WerteUnion-Sprecher Ralf Höcker tritt zurück

Der Sprecher der christdemokratischen WerteUnion hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Als Grund gab er Drohungen gegen sich und seine Familie an. 

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<p>Bild (Höcker bei der re:publica 2019): <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Re_publica_19_-_Day_2_(47745297522).jpg" title="via Wikimedia Commons">Jan Michalko / re:publica from Germany</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Höcker bei der re:publica 2019): Jan Michalko / re:publica from Germany [CC BY-SA] (Bild zugeschnitten)

Köln. – In einem Facebook-Beitrag bezeichnet der Rechtsanwalt und WerteUnion-Sprecher Ralf Höcker die Vorgänge der letzten Tage rund um die WerteUnion als „konzentrierte Verleumdungs- und Beleidigungsaktion“. So habe man ihm beispielsweise unterstellt, in einem einschlägigen Onlineshop eine Waffe erworben zu haben. Außerdem seien an seinem privaten Arbeitsplatz anonymisierte Morddrohungen eingegangen. 

Nicht zuletzt aufgrund der Drohungen sowie einer Demonstration der linksextremen Kölner Antifa habe er bereits „eine ganze Reihe von Maßnahmen zum Schutz [seiner] Familie getroffen“.

Neue Drohung erfolgte auf „erdenkbar krasse Weise“

Nun habe sich die Situation jedoch weiter zugespitzt. Was er jetzt erlebt habe, „toppt alles“, schreibt Höcker auf Facebook. Man habe ihm auf „denkbar krasse Weise“ klar gemacht, dass er seine politischen Tätigkeiten einstellen solle – ansonsten müsse er mit „Konsequenzen“ rechnen. Da die Drohung glaubhaft gewesen sei, habe er sich dazu entschlossen, dieser nachzugeben: „Ich beuge mich dem Druck und lege mit sofortiger Wirkung alle meine politischen Ämter nieder und erkläre den Austritt aus sämtlichen politischen Organisationen.“ Genauere Details nannte Höcker jedoch keine.

Nicht zuletzt aufgrund der Wahl Kemmerichs (FDP) zum Ministerpräsidenten Thüringens und der für CDU-Verhältnisse eher milden Reaktion auf diese ist die WerteUnion unter anderem durch die eigene Parteiführung sowie andere Unionspolitiker starker Kritik ausgesetzt. So bezeichnete beispielsweise Elmar Brok (CDU) die innerparteiliche Strömung als „Krebsgeschwür“, welches es zu bekämpfen gelte – Die Tagesstimme berichtete

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