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Gesellschaft

Neues von rechts: Chris Ares, Weidel & Pegida

Stefan Juritz

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am

Der patriotische Rapper Chris Ares. Bild: Screenshot YouTube / Chris Ares Single "Ares"

Der rechte Rapper Chris Ares hat eine neue Single veröffentlicht. Alice Weidel ist neue AfD-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg. Und am Montag findet die insgesamt 200. Pegida-Kundgebung in Dresden statt.

Alice Weidel ist am Wochenende zur neuen AfD-Landesvorsitzenden in Baden-Württemberg gewählt worden. AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag konnte sich mit 54 Prozent der Stimmen gegen Dirk Spaniel durchsetzen (Die Tagesstimme berichtete). Weiters gehören dem neuen Vorstand an: Peter Gremmimger, Rebecca Weißbrodt, Rainer Balzer, Stephan Köthe, Martin Hess, Alice Weidel, Marc Jongen, Markus Frohnmaier, Rosa Maria Reiter, Anne Charlotte Samland, Marc Bernhard, Volker Kek.

Höcke im Exklusiv-Interview

Im Exklusiv-Interview mit dem Deutschland-Kurier sprach AfD-Landeschef Björn Höcke über die vergangene Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen, die zum Teil absurden Entwicklungen seitdem und die Frage nach Neuwahlen:

„Das Ende der CDU”

Am Donnerstag erschien wie gewohnt eine neue Folge des Satire-Projekts Laut Gedacht:

„China hat Corona, die CDU hat Merkel. Seit etwa 20 Jahren hält eine ehemalige FDJ-Funktionärin eine früher mal konservative Partei in Quarantäne und frisst sich durch deren lebenswichtige Organe. Die CDU ist dadurch eine Art politischer Zombie geworden, nur die leere Hülle ist noch vorhanden. Solange damit Wahlerfolge eingefahren wurden, war das auch alles kein Problem. Doch nun droht das Ende der CDU.”

Neue Single von Chris Ares

Neues gibt es auch aus dem Musik-Bereich. Der patriotische Rapper Chris Ares hat seine neue Single „Ares” auf YouTube veröffentlicht:

Der junge Publizist und YouTuber Roman Möseneder hat mit Chris Ares über patriotischen Rap, rechten Lebensstil und die patriotische Jugend gesprochen. Die gesamte Sendung kann man sich hier ansehen:

„Abendländisches Denken”

Auf YouTube ist am kanal schnellroda der nächste Vortrag von der vergangenen Winterakademie des Instituts für Staatspolitik erschienen. Prof. Dr. Felix Dirsch referierte über das abendländische, katholische Denken und gab einen Überblick über Schlüsselautoren.

Jörg Rüdiger Mayer bei Talk im Hangar‑7

In der letzten Folge Talk im Hangar‑7 auf Servus TV war Jörg Rüdiger Mayer, Chefredakteur des freiheitlichen Attersee Reports, eingeladen, um mit Armin Thurnherr, Irmgard Griss und Claus Strunz über die türkis-grüne Regierung zu diskutieren.

Die gesamte Folge kann man hier ansehen: https://www.servustv.com/videos/aa-221haabks1w12/

Veranstaltungen:

200. Pegida-Kundgebung

Am Montag, den 17. Februar findet um 18:30 Uhr die 200. Pegida-Kundgebung in Dresden statt. Als Redner angekündigt ist unter anderem Thüringens AfD-Landesvorsitzender Björn Höcke:

Wochenblick.TV: Der schwere Neustart der FPÖ

Am Dienstag, den 18. Februar, findet die nächste Live-Talk-Runde von Wochenblick.TV statt. Ab 18:30 Uhr diskutiert Wochenblick.TV-Chefredakteur Christian Seibert mit FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, „Zur Zeit”-Herausgeber Andreas Mölzer und dem Politikberater Robert Willacker zum Thema „Der schwere Neustart der FPÖ”:

TUMULT-Forum mit Egon Flaig

Nur zwei Tage später stellt der Althistoriker Egon Flaig beim TUMULT-Forum in Dresden sein neues Buch „Was nottut. Plädoyer für einen aufgeklärten Konservatismus” vor.

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Gesellschaft

Grazer Volkskundemuseum sucht Objekte aus dem Corona-Alltag

Monika Šimić

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Das Volkskundemuseum möchte den aktuellen Umgang mit der Pandemie dokumentieren und die verschiedensten Objekte sammeln, die den Alltag in Zeiten von Corona sichtbar machen.

Graz. – Dass die Corona-Krise Auswirkungen auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hat, merkt man schon an der von diesem Thema dominierten medialen Berichterstattung. Weil der Einfluss so groß ist, hat sich das Grazer Volkskundemuseum dazu entschlossen, seine Dauerausstellung neu zu konzipieren. Das Museum will nun Dokumente und Objekte sammeln, die den Alltag in Zeiten des Coronavirus sichtbar machen.

Notizen, Tagebücher, Fotos

Corona erfordert von uns allen neues Alltagshandeln und auch Strategien, mit dieser schwierigen und sich tagtäglich ändernden Situation zurechtzukommen. Das Volkskundemuseum möchte den aktuellen Umgang mit der Pandemie dokumentieren und sammelt deshalb Notizen und Objekte, die den Alltag in Zeiten von Corona sichtbar machen”, beschreibt Kuratiorin Birgit Johler den Aufruf. Es sei ein wichtiges Anliegen, auch Veränderungen und Einschnitte in die Gesellschaft zu dokumentieren, wie es auf der Website des Volkskundemuseums heißt. Gesucht werden daher die unterschiedlichsten Dinge, die den neuen Alltag der Menschen wiederspiegeln. Laut Beschreibung auf der Website fällt eine Aufmunterung für Mitbewohner ebenso darunter wie ein Zeichen nachbarschaftlicher Unterstützung, eine Dankesbekundung für geleistete Hilfe, ein Tagebuch oder Auszüge davon, ein Foto von getroffenen Schutzmaßnahmen in der Arbeit oder ein Familienvideo an die Großeltern.

Jeder kann mitmachen

Auch wenn das Museum seit 7. Jänner geschlossen hat, schlafen die für die neue Ausstellung Verantwortlichen nicht. Man baue bereits um und eröffne im Frühjar 2021, heißt es auf der Seite weiter. Themenbereiche der Ausstellung sollen zunehmender Wohlstand, steigender Konsum, Herkunft, Veränderungen in der Arbeitswelt, Mobilität und Migration (in die und aus der Steiermark), Umwelt, Gegenkultur und Gegentrends oder etwa „richtig wichtig ‚Steirisches” sein.

Wer dem Museum Objekte für die „Corona-Ausstellung” zur Verfügung stellen möchte, kann über ein Webformular Kontakt mit dem dafür zuständigen Mitarbeiter aufnehmen und dabei auch gleich Objektvorschläge einreichen. Hier geht’s zum Formular!

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Gesellschaft

BKA-Chef nennt Attentat von Hanau „eindeutig rechtsextremistisch”

Stefan Juritz

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Das Bundeskriminalamt (BKA) hält das Attentat von Hanau doch für rassistisch motiviert. Medienberichte über einen anderslautenden BKA-Abschlussbericht wies der Chef der Behörde zurück.

Berlin/Hanau. – Vor wenigen Tagen hatten mehrere deutsche Medien wie die Süddeutsche Zeitung und der NDR unter Berufung auf einen Abschlussbericht des Bundeskriminalamts (BKA) berichtet,  dass die Ermittler den Anschlag von Hanau nicht als rechtsextremistisch bewerten. Demnach hätte der Schütze Tobias R. seine Opfer so ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungstheorien über Geheimdienste zu bekommen, Rassismus sei jedoch nicht das Hauptmotiv gewesen. Auch die Tagesstimme übernahm diese Informationen in ihrer Berichterstattung.

BKA-Chef dementiert

Am Dienstag wies BKA-Chef Holger Münch entsprechende Meldungen zurück. Auf Twitter dementierte er, dass einen solchen Abschlussbericht derzeit gebe und betonte, dass die Ermittlungen weiter andauerten. Trotz der laut Münch weiter laufenden Ermittlungen ist für ihn jedoch klar: „Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven.“

Attentat von Hanau

Mitte Februar hatte Tobias R. an mehreren Orten in der hessischen Stadt Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Später fand die Polizei ihn und seine Mutter tot in seiner Wohnung auf. Die Ermittler gehen davon aus, dass er zuerst seine Mutter und dann sich selbst erschoss. In einem 24-seitigen Bekennerschreiben fanden sich fremdenfeindliche Passage und verschwörungstheoretische Ansichten, die auf eine psychische Störung hindeuten. So glaubte Tobias R., er werde von einem Geheimdienst überwacht, der sogar Gedanken lesen („mind controll”) und Menschen steuern könne.

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Gesellschaft

Wegen Coronavirus: Islamrat fordert Geld für Moscheegemeinden

Joshua Hahn

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Aufgrund der anhaltenden Krise hat der Islamrat in Deutschland die finanziellen Folgen für seine Gemeinden bemängelt und Hilfe von der Regierung gefordert.

Berlin. – Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, erklärte der Vorsitzende des Islamrats, Burhan Kesici, gegenüber der „Islamischen Zeitung“, dass die gegenwärtig geltenden Einschränkungen des Alltagslebens die Moscheegemeinden hart treffen würden: „Sie brauchen jetzt finanzielle Unterstützung, um die nächsten Wochen und Monate zu überstehen“. Trotzdem unterstütze man die Ausgangsbeschränkungen „uneingeschränkt“. Man habe bereits vor der offiziellen Einführung eigene Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus getroffen, denn „der Schutz des Lebens und die Gesundheit sind uns von Allah anvertraut und genießen höchste Priorität“.

Kein Geld mehr wegen ausbleibenden Gebeten

Seitdem die Gemeinden geschlossen sein müssen und somit auch die Freitagsgebete entfallen, sei ein „beträchtlicher Teil der Spenden“ weggefallen. Folglich sorge man sich um die künftige Finanzierung der Imame und die Bezahlung von Mietkosten. Um größeres Übel abzuwenden, solle nun die Bundesregierung handeln: „Viele Moscheegemeinden leisten einen unschätzbar wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft, tragen zum Zusammenhalt bei und engagieren sich in Städten und Kommunen“. Die muslimische Gemeinde nun finanziell alleine zu lassen, wäre „fatal“.

Kesici ist seit 2015 Vorsitzender des Islamrates für Deutschland. Außerdem ist er tätig im Beirat für islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen.

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