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Gesellschaft

Familie am Abgrund”: 500 Teilnehmer bei ‚DemoFürAlle’-Symposium

Stefan Juritz

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am

Beim Symposium ging es um aktuelle Gefahren für die Familie und wie mögliche Gegenmaßnahmen und Lösungsansätze aussehen könnten.

Böblingen. – Am 15. Februar veranstaltete das Aktionsbündnis für Ehe und Familie „Demo für alle” ein Symposium zum Thema „Familie am Abgrund – Ursachen und Auswege”, das laut Angaben der Veranstalter 500 Teilnehmer besuchten. Einem Polizeibericht zufolge protestierten etwa 100 linke Gegendemonstranten gegen das Symposium in der Legendenhalle in Böblingen. Es kam zu keinen Zwischenfällen.

„Wie der Staat die Familie zerstört”

Beim Symposium traten Prof. Dr. Jörg Guido Hülsmann, Dr. Imre Téglásy, Prof. Dr. Raphael M. Bonelli sowie Dr. Hubertus Knabe auf.

Wie das Bündnis in einer Presseaussendung mitteilte, referierten der Ökonom Prof. Dr. Jörg Guido Hülsmann zum Thema „Wie der Staat die Familie zerstört” und erläuterte dabei neben der Ökonomie der Familie auch die Entwicklung des modernen Staates und wie sich daraufhin das Verhältnis zwischen Familie und Staat gewandelt habe. Geschädigt würde die Familie heute etwa durch feministische Politik und den Wohlfahrtsstaat, so Hülsmann der abschließend den Abbau der „familienzerstörenden Staatseingriffe” forderte.

Familienpolitik in Ungarn

Anschließend referierte der Direktor der Lebensrechtsorganisation „Human Life International Hungary”, Dr. Imre Téglásy, über „Konstruktive Familien- und Gesellschaftspolitik in Ungarn”. Nach einem historischen Abriss, der auch die Zeit des Kommunismus einschloss, zeigte der Philologe und Abtreibungsüberlebende, wie die ungarische Regierung unter Premier Viktor Orban mit zahlreichen Maßnahmen die Geburten- und Heiratsraten wieder steigen lässt (Allzweckdarlehen für Familien oder der Erlass der Einkommenssteuer für Mütter mit mindestens vier Kindern).

„Wie Familie funktioniert”

Der Wiener Psychotherapeut und Psychiater Prof. Dr. Raphael M. Bonelli sprach darüber, wie Familie eigentlich funktioniert und was ihr hilft und was nicht. Ihm zufolge benötigten Familien sowie jedes einzelne Familienmitglied eine innere Ordnung, Treue, Bekenntnis zur Fruchtbarkeit und Liebe zu den Kindern. Kritik äußerte Bonelli an den 68ern, die diese Ordnung zerstört hätten.

Familienpolitik in der DDR

Den Schlusspunkt der Vortragsreihe setzte der Historiker Dr. Hubertus Knabe mit seinem Vortrag „Zersetzen. Systematische Familienentzweiung in der DDR”, in dessen Verlauf er u.a. auf das DDR-Ziel einer Vollbeschäftigung von Frauen, die möglichst umfassende Fremdbetreuung und die sozialistische Indoktrination der Kinder und Jugendlichen einging.

Nach den Vorträgen bekamen die Besucher des Symposiums noch die drei Projekte „Berufung Mami”, „Team.F – Neues Leben für Familien e.V.” sowie die „Initiative Elternaktion” vorgestellt.

Bildquelle: „DemoFürAlle”

Aktionsbündnis für Ehe und Familie

Das Aktionsbündnis „Demo für alle” besteht aus verschiedenen Familienorganisationen, Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen aus ganz Deutschland. In der Selbstbeschreibung heißt es: „Wir treten ein für Ehe und Familie, auf die unsere Gesellschaft seit Jahrtausenden gründet, und wenden uns gegen die alles durchdringenden Umerziehungsversuche gut organisierter Lobbygruppen und Ideologen.”

Das Aktionsbündnis vertritt ein traditionelles Geschlechter‑, Ehe- und Familienbild und setzt sich gegen die „Gender-Ideologie”, die Frühsexualisierung von Kindern in Kita und Schule sowie die „Zerstörung der Familie” ein.

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Zickenschulze

    20. Februar 2020 at 8:13

    Ich denke der Rettungsversuch kommt auch für Österreich zu spät.
    Wie sonst könnte man die Weichenstellung aus dem letzten letzte Wahlergebnis deuten?

    Deutschland setzt diesbezüglich bereits auf eine Zukunft von Zombies und Monstern.
    Ein Alptraum.

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Gesellschaft

Steigende Teilnehmerzahlen bei Wiener Corona-Demos

Gastautor

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am

In Wien finden seit mehreren Monaten an fast jedem Samstag Demonstrationen gegen die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung statt. Auch die Impffreiheit und Ablehnung des 5G-Mobilfunknetzes sind Themen der Kundgebungen.

Wien.– Veranstalter ist das Bündnis „Unser Österreich“. Dieses hat das Bündnis „Wir Gemeinsam“ abgelöst, welches bis Juni die Kundgebungen organisiert hat. Seither beginnen die Demonstrationen nicht mehr um 14 Uhr am Josefsplatz, sondern um 18 Uhr, meist am Stephansplatz.

Die Zahl der Teilnehmer schwankt seit Beginn der Kundgebungen zwischen einigen Dutzend und einigen Hundert. In letzter Zeit stieg die Zahl der Demonstranten wieder deutlich an. Vergangenen Samstag, den 8. August, erreichte die Zahl mit etwa 300 einen neuen Höhepunkt. Zuletzt waren es bei der Kundgebung am 16. Mai annähernd so viele.

Auch die Zahl der Redner war bei jüngsten Kundgebung besonders hoch. Unter den etwa ein Dutzend Vortragenden waren die Aktivistin Jenny Klauninger, der Zahnarzt Jaroslav Belsky, die EU-Gegnerin Inge Rauscher sowie der 5G-Kritiker Steven Whybrow. Der Protestmarsch begann um 18 Uhr am Stephansplatz und endete auf der Freyung. Unterwegs gab es Stationen beim Stock-im-Eisen-Platz und bei der Pestsäule am Graben.

Forderung nach Rücktritt der Regierung

Hauptforderungen der Redner waren der Rücktritt der Regierung, die Aufhebung aller Maßnahmen gegen das Corona-Virus, die Impffreiheit sowie der Schutz vor Diskriminierung nicht geimpfter Personen. Eine Corona-Impfung wurde mit der Behauptung abgelehnt, dass diese als RNA-Impfung angeblich das Erbgut verändere. Außerdem sprachen sich die Redner gegen die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung aus, weil das Virus nicht derart gefährlich sei, um diese zu rechtfertigen. Auch seien die Zahlen der Verstorbenen nicht zuverlässig. Zudem seien die Maßnahmen in vielerlei Hinsicht schädlich: Zum Beispiel sei die Suizidrate stark gestiegen und Alte würden in den Heimen an Einsamkeit sterben, hieß es auf der Demonstration.

Mund-Nasen-Schutz wird abgelehnt

Auch das Tragen des Mund-Nasenschutzes wurde als „sinnlos und gesundheitsschädlich” abgelehnt. Das Virus sei „zu klein”, um von der Maske aufgehalten zu werden, außerdem wirke sich die Maske negativ auf die Sauerstoffzufuhr aus. Mehrere Redner berichteten weiters von ihren Erfahrungen als Masken-Verweigerer und gaben praktische Ratschläge zum Umgang mit Masken-Befürwortern. Ein Redner erzählte, er habe bereits zwei Supermärkte wegen Nötigung geklagt, da ihn diese zum Tragen der Maske hätten zwingen wollen.

Nur einer der Redner, Steven Whybrow, zweifelte grundsätzlich die Existenz des Corona-Virus an. Dieser sei noch gar nicht zweifelsfrei nachgewiesen worden, behauptete er. Als wahren Auslöser der Erkankung Covid-19 betrachtet Whybrow hingegen die 5G-Mobilfunkstrahlung.

Inge Rauscher will Anreise nach Berlin organisieren

Für den 29. August wurden gleich zwei Veranstaltungen beworben: Ein Redner von „Unser Österreich“ lud zu einer Kundgebung vor der Wiener Karlskirche ein. Inge Rauscher warb hingegen für eine Teilnahme an der Kundgebung in Berlin am selben Tag. Diese wird von dem Bündnis „Querdenken 711“ veranstaltet, das auch hinter der Großdemonstration in Berlin am 1. August stand. Das Motto lautet diesmal „Berlin invites Europe“ und drückt den Wunsch der Veranstalter aus, dass Unterstützer aus ganz Europa anreisen sollen. Inge Rauscher kündigte an, die Anreise der österreichischen Teilnehmer organisieren zu wollen.

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Gesellschaft

Linksextreme Ausschreitungen: Polizist musste notoperiert werden

Stefan Juritz

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Nach der Räumung der linksextremen Szene-Kneipe „Syndikat” kam es in Berlin erneut zu Ausschreitungen und Angriffen auf Polizeibeamte.

Berlin. – Am Freitag räumte die Polizei die linksextreme Szene-Kneipe „Syndikat” in Berlin-Neukölln. Dagegen protestierten mehrere hundert Unterstützer aus der linken Szene.

Schwere Verletzung im Gesicht

Den ganzen Tag über gab es in der Stadt linksextreme Demonstrationen und Kundgebungen gegen die Räumung. Laut Polizeibericht versammelten sich gegen 21 Uhr rund 500 teils vermummte Personen zu einer Spontandemonstration mit dem Titel „Tag X”. Der Aufzug wurde von den Einsatzkräften gestoppt. Dem Bericht zufolge versuchten die Linksextremen dann, in eine andere Richtung auszuweichen. Im Bereich der Kirchhofstraße und des Richardplatzes kam es schließlich zu Stein- und Flaschenwürfen auf Polizisten. Dabei erlitt ein Beamter „so schwerwiegende Gesichtsverletzungen, dass er in einem Krankenhaus notoperiert werden musste”, teilte die Polizei mit.

Nach derzeitigen Erkenntnissen leitete die Polizei zwölf Ordnungswidrigkeiten- und 15 Strafermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, schweren Landfriedensbruchs, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Insgesamt wurden 16 Personen festgenommen, 34 Polizisten wurden verletzt.

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Berlin: Polizei räumt linksextreme Szenekneipe „Syndikat”

Stefan Juritz

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Nach über 35 Jahren muss der linksextreme Szene-Treff in Berlin-Neukölln schließen. Im Zuge der Proteste gegen die Räumung kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen.

Berlin. – Am Freitagvormittag hat die Polizei die linksextreme Szenekneipe „Syndikat” geräumt. Laut Polizeiangaben waren insgesamt 700 Beamte im Einsatz. Außerdem demonstrierten mehrere hundert Unterstützer aus der linken Szene gegen die Räumung. Es kam zu Stein- und Flaschenwürfen auf Polizisten.

Hochaggressive Stimmung

Nach über 35 Jahren ist der linksextreme Szenetreff im Schillerkiez in Berlin-Neukölln Geschichte. Laut Bericht der Jungen Freiheit hatten die Eigentümer im Vorjahr den Mietvertrag des Hauses nicht mehr verlängert, doch die Kneipen-Betreiber zogen trotzdem nicht aus und verloren auch vor Gericht.

Am Freitagmorgen stand daher der Gerichtsvollzieher mit Polizeischutz vor dem Haus. Die Junge Freiheit bezeichnet die Stimmung vor Ort als „hochaggressiv”. „Viele Demonstranten trinken Bier und Schnaps. Flaschen klirren. Bengalos und Böller”, berichtet die Wochenzeitung in ihrer Online-Ausgabe.

Bereits am Vorabend war es zu Ausschreitungen rund um den Szene-Treff gekommen. Linksextreme hatten auch Barrikaden in Brand gesetzt. Laut Medienberichten waren bis Freitagmorgen mehr als 40 Linksextreme vorläufig festgenommen worden. Sechs Polizeibeamten wurden verletzt.

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