Freilich-Studie über die „Grünen“ veröffentlicht!Mehr erfahren 

Die neue Ausgabe des Freilich-Magazins ist erschienen.

Hanau

Elf Tote nach Schüssen – Ermittlungen wegen Terrorverdachts

Insgesamt starben elf Menschen, weitere sind teilweise schwer verletzt. Ein Bekennerschreiben ist mittlerweile aufgetaucht.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: Christoph Scholz / www.elbpresse.de via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Polizeiband_Polizeiabsperrung_in_Stadt_-_heller.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en">CC BY-SA 4.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Christoph Scholz / www.elbpresse.de via Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0] (Bild zugeschnitten)

Hanau. – Am Mittwochabend tötete ein Mann im hessischen Hanau an mehreren Tatorten zehn andere Menschen durch Schüsse. Der mutmaßliche Täter, laut deutschen Medienberichten ein 43-jähriger Deutscher, sei am Donnerstag schließlich tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Neben ihm sei auch die Leiche seiner Mutter gelegen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann nach der schrecklichen Bluttat in der Stadt zuerst seine Mutter und dann sich selbst erschoss.

Bekennerschreiben und Video mit Verschwörungstheorien

Die Bundesstaatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Terrorverdachts. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurden ein 24-seitiges Bekennerschreiben gefunden, das auf ein fremdenfeindliches Motiv hinweise. Dies bestätigten auch die Behören, die nach aktuellem Erkenntnisstand von einer fremdenfeindlichen Tat ausgehen.

Nur wenige Tage zuvor hatte der Mann im Internet ein Video mit Verschwörungstheorien veröffentlicht. In dieser „persönlichen Botschaft an alle Amerikaner“ spricht der 43-Jährige von unterirdischen Militäreinrichtungen in den USA, in denen Kinder missbraucht und ermordet würden. Außerdem würde man dort dem Teufel huldigen. Amerikanische Staatsbürger sollten aufwachen und gegen diese Zustände kämpfen, fordert der Mann.

Schüsse in zwei Shisha-Bars

Wie die Polizei mitteilte, hatte der mutmaßliche Täter am Mittwochabend in zwei Shisha-Bars das Feuer eröffnet. Dabei wurden neun Menschen getötet, die meisten Opfer sollen kurdischer Herkunft sein. Zu Hause dürfte er dann seine Mutter und sich selbst gerichtet haben. Trotz der Spekulationen um eine fremdenfeindliche Tat ist ein abschließendes Motiv vorerst unklar. Für allfällige weitere Täter gibt es laut den Behörden keinerlei Indizien.

Cover der Freilich-Ausgabe #10
Freilich Nr. 11 "Schlecht gerüstet" erschienen!
Der Soldat allein ist längst kein freier Mann mehr. Und um den Zustand der heimischen Armeen steht es schlecht. Dabei drohen uns immer mehr Gefahren. Wie die Zukunft des Krieges aussieht und ob wir dafür gerüstet sind, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren