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Coronavirus

Länder schränken Maskenausgabe ein

Das Coronavirus breitet sich in Europa immer weiter aus. Mehrere Länder ergriffen nun Maßnahmen, die die Bestände der Atemschutzmasken betreffen.

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<p>Symbolbild: U.S. Air Force via <a href="https://www.af.mil/News/Photos/igphoto/2002240126/mediaid/3956695/">af.mil</a>] [public domain] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: U.S. Air Force via af.mil] [public domain] (Bild zugeschnitten)

Berlin/Moskau/Paris. – Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus wollen Deutschland und Russland den Bestand an medizinischer Ausrüstung im Land sichern. Die Regierung in Moskau veröffentlichte heute ein Dekret, wonach der Export von 17 Utensilientypen seit Montag untersagt ist. Auch Deutschland reagierte mit einem Verbot auf die Verbreitung des Virus. Frankreich beschlagnahmte gar sämtliche Bestände an Atemschutzmasken. Diese sind dort nur noch auf Rezept erhältlich.

Auch Desinfektionsgel wird rar

Die Apotheken seien angewiesen worden, „Masken nur noch auf ärztliche Verschreibung oder an Gesundheitspersonal weiterzugeben“, wie die französische Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye im Radiosender France Inter sagte. Damit kämen die Masken „Menschen zugute, die infiziert sind oder stark gefährdet sind, sich zu infizieren“.

Frankreich will außerdem auch die Preise für Desinfektionsgel deckeln. Damit reagiert das Land auf „einzelne Fälle“ von Wucherpreisen, wie Wirtschaftsminister Bruno Le Maire im Sender BFM Business sagte. Nach seinen Angaben will die Regierung im Tagesverlauf ein entsprechendes Dekret erlassen. Zur Höhe des Preisdeckels äußerte er sich nicht. Desinfektionsgel für Hände sei inzwischen nicht mehr überall in Frankreich erhältlich, sagte Le Maire weiter. Es sei aber „genauso wirksam, sich die Hände mit Seife zu waschen“.

Russland beschränkt Export

In Russland soll das Exportverbot bis Mai gelten und dazu dienen, „die Interessen der russischen Staatsbürger zu wahren“. Es gilt nicht nur für Masken, sondern auch für Schutzanzüge, Handschuhe sowie Atemgeräte, die damit vorerst der Behandlung von Patienten sowie der Öffentlichkeit im eigenen Land vorbehalten sind. Humanitäre Hilfeleistungen und persönliche Sendungen sind davon ausgenommen.

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