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Gesellschaft

Linke Gewalt gegen patriotische Kundgebungen in Wien

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Bild: Die Tagesstimme

Am 7. März fanden in Wien zwei patriotische Kundgebungen statt: Eine Solidaritätskundgebung vor der griechischen Botschaft sowie ein Gedenken an den Wiener Bürgermeister Karl Lueger anlässlich dessen 110. Todestages. Im Umfeld beider Veranstaltungen kam es zu mehreren Übergriffen von Linksextremisten auf friedliche Kundgebungsteilnehmer.

Ein Veranstaltungsbericht

Schon vor Beginn der Kundgebung vor der griechischen Botschaft wurde eine Gruppe Patrioten auf dem Weg dorthin von Linksextremisten aus dem Demo-Umfeld der Sozialistischen Jugend mit Schlägen und Tritten attackiert und einer Lautsprecher-Box beraubt (Die Tagesstimme berichtete). Martin Sellner, der zu den Angegriffenen gehörte, schildert den Vorfall in diesem Video.

Die Kundgebung vor der griechischen Botschaft begann pünktlich um 12 Uhr und verlief störungsfrei. Zeitgleich fand in Sichtweite eine linke Gegenkundgebung statt. Nach Ende der patriotischen Demo um etwa 12:45 machten sich 20 bis 30 Teilnehmer zu Fuß auf den Weg zum Karl-Lueger-Gedenken, das um 14 Uhr am Karl-Lueger-Platz beginnen sollte. Ein Großteil der linken Gegendemonstranten marschierte ebenfalls zu Fuß dorthin, anfangs in Sichtweite der Patrioten.

Schon kurz nach Beginn des Fußmarsches entstand eine für die Patrioten gefährliche Situation: Eine Gruppe von etwa 20 Vermummten sonderte sich vom linken Demonstrationszug ab und stürmte auf die ungefähr 50 Meter entfernt gehenden Patrioten zu. Erst in letzter Sekunde liefen etwa ein Dutzend Polizisten herbei und konnten die Vermummten wenige Meter vor den Patrioten stoppen.

Kein Polizeischutz für Patrioten – Linksextreme Angriffe

Die Polizisten sperrten daraufhin die gesamte Straße und drängte die Vermummten zurück. Dafür verwendete die Polizei alle anwesenden Kräfte, sodass die Patrioten nun ohne jeden Polizeischutz weiter zum Karl-Lueger-Platz zogen. Dies nutzten gewaltbereite Linksextremisten für tätliche Angriffe. Ein Extremist entriss einer patriotischen Aktivistin Flugzettel und lieferte sich ein Handgemenge mit eingreifenden Personen, ehe er davonlief. Der Vorfall konnte in einem Video festgehalten werden.

Ein weiterer Linksextremist versuchte, einem Patrioten eine hölzerne Fahnenstange samt österreichischer Fahne zu entreißen. Da ihm dies nicht gelang, zerbrach er die Fahnenstange, bevor er von den Patrioten vertrieben wurde. Während er sich entfernte, beschimpfte er die österreichische Fahne als „Faschistenfahne“.

Vermummter schlägt Patrioten am Karl-Lueger-Platz

Trotz fehlendem Polizeischutz kamen alle Patrioten physisch unversehrt am Karl-Lueger-Platz an. Da das Gedenken noch nicht begonnen hatte, kehrten sie in einem Kaffeehaus direkt am Platz ein. Als sie dieses um etwa 13:50 verließen, bot sich ihnen ein unerwartetes Bild: Etwa 200, zum Teil vermummte Linksextremisten hatten nahezu den gesamten Karl-Lueger-Platz besetzt. Eigentlich hätte die Polizei den ganzen Platz für die patriotische Kundgebung freihalten müssen, da diese den kompletten Platz als Veranstaltungsort angemeldet hatte. Tatsächlich hatte die Polizei jedoch nur einen kleinen Teil des Platzes hinter der Karl-Lueger-Statue für die Kundgebung gesichert.

Dorthin zu gelangen war für die Patrioten nicht leicht, da sie von einer großen Zahl an Linksextremisten, die auf dem gesamten Platz patrouillierten, physisch daran gehindert wurden. Die Polizei griff dabei kaum ein. Eine Person wurde beim Versuch, zur Lueger-Kundgebung zu gelangen, von einem Vermummten mit Schlägen attackiert und leicht verletzt. Er konnte die Attacke des Linksextremen auf Video festhalten.

Polizei setzt Versammlungsrecht nur teilweise durch

Erst mit etwa 75-minütiger Verspätung räumte die Polizei schließlich den Großteil des Platzes, sodass das Karl-Lueger-Gedenken doch noch stattfinden konnte. Die Kundgebung der Linksextremisten wurde jedoch nicht aufgelöst, obwohl die Polizei diese zuvor mehrmals aufgefordert hatte, auseinanderzugehen. Stattdessen duldete die Polizei sie sogar weiterhin am Karl-Lueger-Platz. Auch der vorgeschriebene Abstand von 50 Metern zwischen den beiden Kundgebungen wurde von der Polizei nicht durchgesetzt.

Linke warfen Eier auf Lueger-Statue

Die Linksextremisten schrien während des gesamten Gedenkens ihre Parolen, schafften es jedoch nicht, die patriotischen Redner zu übertönen. Schließlich wurden aus der Gegendemonstration heraus Eier in Richtung der Patrioten geworfen, wodurch das Karl-Lueger-Denkmal beschmutzt wurde.  Daraufhin drängte die Polizei die Linksextremisten ein paar Meter zurück, räumte jedoch noch immer nicht den kompletten Platz von den Störern und setzte auch weiterhin nicht die 50 Meter Abstand zwischen den Kundgebungen durch.

Trotz aller Störversuche konnte das Karl-Lueger-Gedenken, von der Verspätung abgesehen, wie geplant abgehalten werden. Es sprachen Georg Immanuel Nagel, Alfons Adam, Christian Zeitz, Martin Sellner und Jakob Gunacker.

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1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Avatar

    Zickenschulze

    9. März 2020 at 14:15

    Österreich in Zukunft ein Kaff?

    Sieht aber ganz danach aus.

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Gesellschaft

Neues von rechts: Ernst Jünger, Anbruch & Podcast

Stefan Juritz

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Ernst Jünger wäre heute 125 Jahre alt geworden. Die erste Ausgabe des Anbruch-Magazins ist erschienen. Und es gibt nun einen rechten Podcast zur Corona-Krise.

Heute vor genau 125 Jahren wurde der deutsche Schriftsteller, Insektenkundler und Kriegsveteran Ernst Jünger in Heidelberg geboren. Am Online-Blog der konservativen Jungen Freiheit schreibt deshalb Ingo Langner über Ernst Jünger und  „Das Rätsel der Konversion”. Am Blog Sezession veröffentlichte Chefredakteur Götz Kubitschek einen „ungeschliffen[n] Text über eine Lesung in Sarajewo zum Tod Ernst Jüngers”: „Der Herr im Eigenen – Jünger zum 125. Geburtstag”

Wer gerne E‑Books liest, sollte jetzt übrigens auf Amazon zugreifen. Dort gibt es aktuell sämtliche Werke in 22 Bänden für 29,99 Euro.

Erste Ausgabe des Anbruch-Magazins erschienen

Passend zum 125. Jubiläum hat auch das Anbruch-Magazin in seiner ersten Ausgabe Ernst Jünger zum Paten des Heftes auserkoren. „Wir widmen ihm nicht nur einen ausführlichen Beitrag, der ihn als prototypischen Abenteuer beleuchtet, sondern zeigen auch seine anderen, weniger bekannten Seiten: Der Eros, die Kunst, der Waldgang und auch der Tod rücken in unserer Blickfeld.”

Die erste Ausgabe des Magazin kann hier bestellt werden: MAGAZIN #01 – Abenteuer

Thor Kunkel: „Wörterbuch der Lügenpresse”

Mittlerweile ist auch das neue Buch von Thor Kunkel erschienen. Es ist beim Kopp Verlag erschienen und trägt den Namen „Wörterbuch der Lügenpresse” und erklärt, „warum eine ideologisch manipulierte Sprache unser Denken blockiert – und was wir dagegen tun können”.

In der Verlagsbeschreibung heißt es: „Dieses Buch ist auch eine Einladung an alle, sich aktiv der Infantilisierung ihrer Sprache – und ihres Denkens – zu widersetzen und selbst zu Aktivisten zu werden. Es ist auch ein »Trainingslagerbuch« mit vielen Tipps aus der Praxis. Holen wir uns unsere Sprache zurück!”

Das Buch kann beispielsweise hier bestellt werden: „Thor Kunkel: Das Wörterbuch der Lügenpresse”

Podcast zur Corona-Krise

Das patriotische Bürgernetzwerk Ein Prozent, die Zeitschrift Sezession, der Verlag Antaios und das Magazin Freilich haben gemeinsam ein neues Podcast-Projekt namens „Lagebesprechung” ins Leben gerufen und informieren ab sofort über die Corona-Krise. „Dabei wollen wir breit aufgestellt sein: Wirtschaft, Gesundheit, Bürger- und Verbraucherrechte – wir informieren sachgerecht und mit verschiedenen, kompetenten Gästen”, heißt es am Freilich-Blog dazu. Die ersten beiden Folgen „Das Ende der Globalisierung?” und „Ausgangssperren – sinnvoll oder gefährlich?” sind bereits online. Man kann sie auf den Blogs von Ein Prozent und Freilich, aber auch auf Spotify, iTunes und anderen Portalen anhören.

Ebenfalls auf Podcasts setzt jetzt übrigens der oberösterreichische Wochenblick. Da aufgrund der aktuellen Corona-Krise das TV-Programm nicht mehr umgesetzt werden kann, gibt es nun von den Redakteuren kurze Podcasts als Ersatz. Hier: https://www.wochenblick.tv/kanal/podcast/

 „Jutta Ditfurth im Corona-Fieber”

Ebenfalls ganz im Zeichen der Corona-Krise steht die neue Folge Laut Gedacht:

Die AfD und ihr „Flügel”

Die parteiinterne Strömung in der AfD, „Der Flügel”, wird bis spätestens Ende April alle eigenen Aktivitäten einstellen. Das hatte zuvor der AfD-Bundesvorstand gefordert und wird nun offenbar auch umgesetzt. Die „Flügel”-Mitinitiatoren Björn Höcke und Andreas Kalbitz veröffentlichten am Dienstag eine gemeinsame Erklärung dazu. Die Tagesstimme veröffentlichte den Text ungekürzt: „AfD-‚Flügel’ gibt Ende der Aktivitäten bekannt”

Darin heißt es etwa deutlich: „Grundsätzlich kann nicht aufgelöst werden, was formal nicht existiert. Um die Einheit der Partei zu wahren und das Projekt einer politischen Alternative für Deutschland nicht zu gefährden, haben Björn Höcke und Andreas Kalbitz jedoch entschieden, diesem Wunsch nachzukommen. Wir fordern alle, die sich der Interessensgemeinschaft angehörig fühlen, auf, bis zum 30. April ihre Aktivitäten im Rahmen des Flügels einzustellen.”

Pro & Contra „Der Flügel”

Die Diskussion um den „Flügel” wurde auch auf der Tagesstimme geführt. Dazu ließ die Redaktion zwei Autoren mit zwei völlig unterschiedlichen Positionen zu Wort kommen.

Patrick Pana, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Alternative Hessen, stellt sich demonstrativ hinter den „Flügel” und fordert einen solidarischen Umgang: „Es ist dem Flügel zu verdanken, dass die AfD noch eine Alternative ist”

Georg Pazderski, Berliner AfD-Fraktionschef, lässt hingegen kein gutes Haar am „Flügel”. Er kritisiert Rhetorik und Grenzüberschreitungen: „Ohne den Flügel wird die AfD erfolgreicher sein”

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Gesellschaft

Fall Marcus H.: Opfer starb nach Schlägen – Syrer erhält nur Bewährungsstrafe

Stefan Juritz

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Er war wütend, deshalb schlug er zu. Das gestand Sabri H. vor Gericht. Ins Gefängnis muss er trotzdem nicht.

Magdeburg/Wittenberg. – Am Donnerstag ist der Syrer Sabri H. wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Weil der Angeklagte behauptet, zum Tatzeitpunkt erst 17 Jahre alt gewesen zu sein, fand der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

 „Ich war wütend, deshalb habe ich zugeschlagen”

Es geschah im Jahr 2017 vor einem Einkaufszentrum in Wittenberg. An diesem Tag versetzte der Syrer dem 30-jährigen Deutschen Marcus H. mehrere Faustschläge. Dieser schlug daraufhin mit dem Hinterkopf am Asphalt auf und verstarb später an seinen Verletzungen. Wie die BILD berichtet, legte der Angeklagte am letzten Verhandlungstag nun ein Geständnis ab. „Ich war wütend, deshalb habe ich zugeschlagen“, sagte Sabri H. vor Gericht aus.

Dass es überhaupt zu einem Prozess kam, war nicht von Anfang an klar. Kurz nach der Tat hatte die Staatsanwaltschaft Dessau noch von Notwehr gesprochen. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten jedoch ein ganz klar anderes Bild. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg brachte den Fall schließlich vor Gericht und klagte Sabri H. wegen Körperverletzung mit Todesfolge an.

 „Er hat im Gerichtssaal mehrfach gelacht”

Karsten H., Vater des Opfers und Nebenkläger in diesem Fall, zeigte sich sehr enttäuscht über das am Donnerstag gefällte Urteil. „Er hat meinen Sohn getötet, zugegeben, dass er aus Wut handelte, aber dafür hat er nicht einen einzigen Tag in Haft gesessen. Er hat im Gerichtssaal mehrfach gelacht. Er lebt sein Leben weiter, als wäre nichts geschehen“, sagte er der BILD.


Mehr Details zu diesem Fall findet man auf der Homepage von Ein Prozent. Das patriotische Bürgernetzwerk hat den Fall seit Beginn verfolgt und unterstützt Karsten H. Ein-Prozent-Leiter Philip Stein spricht von einem „Skandalurteil”. Hier lesen: „Skandalurteil: Täter im Fall Marcus H. kommt davon”

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Gesellschaft

Rizin-Bombe gebaut: 10 Jahre Haft für Islamisten

Joshua Hahn

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Er wollte in Deutschland einen Sprengstoffanschlag mit dem Kampfstoff Rizin verüben. Nun wurde der Tunesier Sief Allah H. zu 10 Jahren Haft verurteilt.

Düsseldorf. – Im Jahr 2018 wurde der Islamist gemeinsam mit seiner Frau von Spezialkräften der Polizei festgenommen. In der Wohnung fanden die Beamten Utensilien zum Bombenbau sowie des Giftstoffs Rizin. Das Gericht verurteilte den Tunesier nun laut „n‑tv“ zu zehn Jahren Haft wegen der Herstellung einer Biowaffe sowie der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

Die Verteidigung hatte zuvor ein Maximalstrafmaß von acht Jahren gefordert. Eine Vertreterin der Bundesanwaltschaft betonte, dass es das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik sei, dass wegen der Planung eines Attentats mit einem biologischen Kampfstoff verhandelt wurde.

Täter bestritt Anschlagspläne

Vor Gericht bestritt der Tunesier, welcher 2016 nach Deutschland kam, die Pläne. Mit den Utensilien habe er lediglich für seine künftige Zeit beim „Islamischen Staat“ üben wollen. Einen konkreten Anschlagsplan habe er jedoch nicht verfolgt. Vor Gericht sagte er außerdem, dass der Dschihad nicht barbarisch sei – „er ist im Islam eine Pflicht“. Wie die „Bild“ berichtet, wurde im Vorfeld der Verhandlung das Verfahren gegen seine Ehefrau Yasmin abgetrennt, weil das Gericht ihren Verteidigern Prozessverschleppung vorwarf.

Vor Gericht erklärte ein BKA-Beamter, man hätte mit Hilfe der fertiggestellten Bio-Waffe im schlimmsten Fall bis zu 13.500 Menschen umbringen können.

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