Deutschland

Rundfunkbeitrag wird um 86 Cent erhöht

Die Ministerpräsidentenkonferenz einigte sich am Donnerstag auf eine Erhöhung der Zwangsabgabe um 86 Cent.

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<p>Symbolbild (ARD-Hauptstadtstudio): ANKAWÜ via <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:D-Berlin-ARD-Hauptstadtstudio-Logo.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">CC BY-SA 3.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild (ARD-Hauptstadtstudio): ANKAWÜ via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Nachdem in den letzten Monaten bereits mehrere Medienvertreter öffentlich eine Erhöhung der Rundfunkgebühren gefordert hatten, wurde diese nun bei einer Konferenz beschlossen.

18,36 Euro ab 2021

Wie unter anderem die „Junge Freiheit“ berichtet, einigten sich die Minister auf eine Erhöhung der Zwangsabgabe. So müssen die bundesdeutschen Bürger ab dem kommenden Jahr 18,36 Euro für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezahlen. Dies entspricht einer Steigerung um 86 Cent. Malu Dreyer (SPD), Vorsitzende der Rundfunkkommission der Bundesländer, rechtfertigte die Steigerung nach der Konferenz mit den vermeintlich „großen Herausforderungen“, welche den Anstalten aufgrund der „digitalen Transformation“ bevorstünden.

Enthüllungen über die ÖVP

Den Beitrag zu erhöhen sei deshalb eine „verfassungsrechtliche Verpflichtung“, welcher man nachkommen müsse, um den Rundfunk zukunftssicher aufzustellen. Der Gesamtertrag der Gebühren belief sich laut dem Statistikportal „Statista“ im Jahr 2018 auf circa 8,01 Milliarden Euro. Den größten Anteil des Gesamtertrages erhielt das ZDF.

 

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