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Gesellschaft

Neues von rechts: Corona-Krise, Flügel & Bücher

Stefan Juritz

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am

Aufgrund der Corona-Krise mussten Zukunft Heimat und Pegida ihre Demonstrationen absagen. Der AfD-„Flügel” wird nun vom Verfassungsschutz beobachtet. Und am konservativen Büchermarkt gibt es mehrere Neuerscheinungen. 

Die für vergangenen Samstag geplante Demonstration von Zukunft Heimat musste aufgrund der Coronavirus-Pandemie vorerst abgesagt werden. Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt.

ACHTUNG! DEMONSTRATION AM 14. MÄRZ 2020 IN COTTBUS KANN NICHT WIE GEPLANT STATTFINDENMehrere Bundesländer haben…

Gepostet von Zukunft Heimat am Donnerstag, 12. März 2020

Auch die patriotische Bürgerbewegung Pegida hat ihren wöchentlichen Spaziergang am Montag in Dresden abgesagt.

Bayern-Wahl findet statt

Trotz Corona-Krise nicht abgesagt wird hingegen die Kommunalwahl in Bayern. Bei einer Umfrage Ende Februar lag die AfD bei ca. 11 Prozent und teilte sich den dritten Platz mit den freien Wählern. Vor ihnen lagen CSU (38 Prozent) und Grüne (20 Prozent).

++ WIR vertreten IHRE Interessen in den bayerischen Kommunen – machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch ++Die…

Gepostet von Johannes Huber MdB am Sonntag, 15. März 2020

Identitäre: „Schützt unsere Grenze!”

Vor wenigen Tagen hielt die Identitäre Bewegung Deutschland einen spontanen Protest vor dem Brandenburger Tor in Berlin ab. Mit einem Transparent forderten die Aktivisten einen effektiven Grenzschutz.

Verfassungsschutz beobachtet den „Flügel”

Schlechte Neuigkeiten gibt es für die AfD: Vergangene Woche hat der Bundesverfassungsschutz den rechten AfD-„Flügel” offiziell als Beobachtungsfall eingestuft (Die Tagesstimme berichtete). Damit darf die Behörde den „Flügel” ab sofort mit dem kompletten Arsenal nachrichtendienstlicher Mittel beobachten. Darunter fallen auch die Observation von „Flügel”-Mitgliedern sowie das Anwerben von Informanten.

 

Stabilität und Strategie – vier Grundsätze

Der Verleger Götz Kubitschekt hat seinen am Blog Sezession im Netz veröffentlichten Text „Stabilität und Strategie – vier Grundsätze” nun auch auf YouTube veröffentlicht: „Es gibt neue Chiffren: Hanau und Erfurt. Die Nennung dieser beiden Ortsnamen sortiert etwas, wenn wir untereinander oder mit anderen sprechen. […] Man muß solche systemischen Beziehungen kalt betrachten und sollte in ihrer Beschreibung die Wörter ‚ungerecht’ und ‚unfaßbar’ vermeiden. Es handelt sich um Stabilisierungsmaßnahmen einer hohl gewordenen Herrschaft.”

Den gesamten Text findet man hier: https://sezession.de/62266/stabilitaet-und-strategie-vier-grundsaetze

 

Laut Gedacht #164

Am Donnerstag erschien Folge 164 des patriotischen Satire-Projekts Laut Gedacht: „Vor zwei Jahren erregte eine Aktion des Zentrums für politische Schönheit Aufsehen. Damals behaupteten die Aktivisten die Daten von mehreren Hundert Bürgern erbeutet zu haben. Blöd nur, wenn jemand mal den Spieß umdreht und die Antifa in die Falle lockt.”

Osbourne, Schilling, Mosebach

In der 15. Folge des Anbruch-Kulturpodcasts „Wer redet ist nicht tot” geht es unter anderem um Ozzy Osbourne, Rolf Schilling und Martin Mosebach.

 

Neuerscheinungen im Ares-Verlag

Im Grazer Ares-Verlag sind weitere neue Bücher erschienen. Unter den Neuerscheinungen finden sich auf der Homepage unter anderem „Die Dekonstruktion der Rasse. Sozialwissenschaften gegen die Biologie” von Andreas Vonderach (Historiker und Anthropologe) sowie „Irrungen und Wirrungen Europas. Mensch und Masse in der modernen Gesellschaft” von Slavko Leban (Allgemeinmediziner und Publizist).

Neuauflage: Buch über Helmut Kohl

Ab dem 3. April ist die Neuauflage von Alexander Gaulands Buch „Helmut Kohl. Ein Prinzip” erhältlich. In der Buchbeschreibung des Verlags heißt es: „Alexander Gauland schrieb sein vielschichtiges Portrait vor einem Vierteljahrhundert, als er selbst der CDU noch aktiv verbunden und Kohl »sein« Kanzler war. Es steckt darin eine Zuversicht und Tatkraft, die der Autor bekanntermaßen später in einer alternativen, der CDU abgewandten Partei zu echter Entfaltung bringen sollte.

Das Buch beschreibt so gesehen den Lebensweg Kohls und dokumentiert, was wir erst heute erkennen, einen Ausschnitt aus Gaulands politischer Individuation. Es entsteht ein schillerndes, im Spiegel der Zeit gebrochenes Doppelportrait.”

+++ Verfügbar ab dem 3. April 2020. +++Alexander Gauland schrieb sein vielschichtiges Portrait vor einem…

Gepostet von Manuscriptum am Dienstag, 10. März 2020

Kositza empfiehlt „Schlachthof und Ordnung”

Ellen Kositza, Literaturredakteurin der Zeitschrift Sezession, bespricht das Buch „Schlachthof und Ordnung” von Christoph Höhtker: „Ein revolutionärer Wirkstoff erobert den europäischen Markt: Marazepam, Markenname Marom. Offiziell ein Angstlöser, in Wirklichkeit ein hochintelligentes Psychopharmakon. Die Lösung für alles, gegen alles. Endgültige, allmächtige, Glück verheißende Arznei.

Von der als Prostituierte getarnten Anhängerin einer feministischen Terrorgruppe bis hin zu den erfolgsgierigen Managern multinationaler Konzerne, alle sind der Glücksdroge verfallen.

Mittendrin Joachim A. Gerke, ein Sozialhilfeempfänger mit literarischen Ambitionen – und einem Problem hinsichtlich der täglichen Zufuhr des Medikaments, das ihm sein Hausarzt plötzlich verweigert. Ein Medikament, das inzwischen eine Gesellschaft steuert, die beunruhigend genau nach der unseren klingt. Eine Gesellschaft am Rande des Nervenzusammenbruchs.”

Johann Georg Hamann – Zu Leben und Werk

Am 26. Februar 2020 stellte der Literaturwissenschaftler Till Kinzel sein neues Buch „Johann Georg Hamann – Zu Leben und Werk” in der Bibliothek des Konservatismus (BdK) in Berlin vor. Den gesamten Vortrag findet man jetzt auch auf YouTube:

 

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Gesellschaft

Ostholstein: Brandanschlag auf PKW von AfD-Mitarbeiterin

Julian Schernthaner

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Die Liste mutmaßlich linksextremer Angriffe auf Personal der AfD und deren Eigentum ist eine Episode reicher: Diesmal schlugen bislang unbekannte Täter in Schleswig-Holstein zu. 

Niendorf/Ostsee. – Die Angreifer gingen dabei einmal mehr im Schutz der Nacht zu Werke. In der Nacht auf Donnerstag setzten sie gegen 2 Uhr morgens den Privat-PKW von Sabine Düllmann, AfD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Ostholstein, in Brand, indem sie eine Brandbombe unter den Motorblock legten. Diese ist zudem Wahlkreismitarbeiterin des Bundestagsabgeordneten Uwe Witt.

Staatsschutz ermittelt wegen politischen Motivs

Dem Ostholsteiner Anzeiger zufolge ermittelt das Lübecker Staatsschutzkommissariat in der Causa, ein politischer Anschlag gilt als mögliches Motiv. Auch Witt glaubt daran, dass es darum gehe, „politisch Andersdenkende einzuschüchtern und mundtot zu machen”. Ein Account der „Antifa Lübeck” hätte Düllmann in sozialen Medien seit Monaten „bloßgestellt und angeprangert”.

Über den Angriff zeigte sich er sich über den Angriff schockiert. Er sei „zutiefst entsetzt über diese abscheuliche und feige Tat” und stelle sich selbstverständlich hinter seine Mitarbeiterin. Zudem könne man „nur von Glück sprechen, dass niemand körperlich zu Schaden gekommen ist”.  Er fordert vonseiten des Landeskriminalamts eine „lückenlose Aufklärung” der Umstände. Außerdem teilte er ein Video des brennenden PKWs.

Beispiellose Serie politischer Gewalt gegen AfD

Im gesamten Bundesgebiet sehen sich Akteure aus dem Umfeld der AfD als Ziel einer beispiellosen Serie an Gewalt. Erst in der Vorwoche warfen in Hamburg mutmaßliche Linksextremisten einen Stein durch das Fenster eines AfD-Politikers. Dieser verfehlte das Bett, in dem der Mann schlief nur um Haaresbreite – Die Tagesstimme berichtete.

Unter allen Parteien ist die AfD mit Abstand am häufigsten die Zielscheibe politischer Gewalt. Alleine im ersten Quartal gab es nicht weniger als 41 Angriffe auf AfD-Einrichtungen, 68 Angriffe auf Politiker und 151 zerstörte Wahlplakate. Die in dieser Statistik jeweils am zweitmeist betroffenen Parteien mussten jeweils etwa die Hälfte an Attacken hinnehmen.


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Gesellschaft

Extremismus-Vorwurf: Kramp-Karrenbauer will KSK überprüfen

Joshua Hahn

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Die CDU-Chefin initiierte jetzt eine Arbeitsgruppe, die sich der „Strukturanalyse“ der Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr widmen soll.

Berlin. – Weil bei einem Soldaten des KSK einige Waffen in seiner Wohnung gefunden werden, entflammte die alte Extremismus-Debatte neu. Die Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will nun die gesamte Eliteeinheit auf den Prüfstand stellen.

AKK: „Schlagkräftiger in Sachen Extremismus“

Wie die „Zeit“ berichtet, sollen der Arbeitsgruppe unter anderem die neue Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) sowie der KSK-Kommandeur Markus Kreitmayr angehören. Man wolle nun „konkrete Strukturmaßnahmen erarbeiten, um in Zukunft schneller, schlagkräftiger und vor allem nachhaltiger in Sachen Extremismus agieren zu können.“ Dies teilte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums mit.

Geplant ist laut Bericht der „Tagesschau“ zudem eine Gesetzesänderung, aufgrund derer KSK-Soldaten schneller gekündigt werden können, sollten „schwere Tatbestände“ gegen sie vorliegen.

Kommandeur schockiert über „Individuen aus rechtem Spektrum“

Erst kürzlich wurde ein Schreiben veröffentlicht, in welchem sich KSK-Kommandeur Kreitmayr an die Truppe wendet. Er sei schockiert darüber, dass sich „inmitten unserer Gesellschaft“ Menschen befänden, welche „dem sogenannten rechten Spektrum zuzuordnen sind“. Der aktuelle Fall, auf welchem die Vorwürfe beruhen, sei eine „neue alarmierende Qualität“.

Vor einigen Tagen hatten Ermittler die Wohnung eines im Vorfeld beobachteten KSK-Soldaten durchsucht. Im Rahmen der Hausdurchsuchung stellten sie verstecktes Waffenlager sicher.

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Gesellschaft

Ab 4. Juni: Grazer Oper spielt für jeweils 100 Besucher

Monika Šimić

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Das Publikum wird über das Parkett, die Logen und den Balkon verteilt. Bis die Besucher an ihren Plätzen angelangt sind, müssen sie eine Schutzmaske tragen. 

Graz. – Nach fast dreimonatiger Pause wird die Grazer Oper ab 4. Juni wieder spielen und bietet jede Woche ein anderes Programm an. Gespielt wird dabei immer für jeweils 100 Besucher. Den Anfang macht dabei der „Musenkuss”, eine Hommage an jene Künstler und mythologischen Wesen, die sich in der prachtvollen Architektur der Oper Graz, also etwa dem Zuschauerraum und dem Eisernen Vorhang, wiederfinden, wie es auf der Homepage heißt.

An zwölf Abenden wird gespielt

Zu hören sein werden Tetiana Miyus, Wilfried Zelinka und Sieglinde Feldhofer ebenso wie Pavel Petrov und Dariusz Perczak. Zelinka wird einen Schubert-Abend unter dem Titel „Schwanengesang” gestalten. Tetiana Miyus lässt in ihrem Liederabend „Gesänge aus Fernost” ertönen, außerdem wird eine künstlerische Auseinandersetzung  mit der „(Dis)Tanz” gezeigt, die das Ballett der Oper Graz so erlebbar machen will.

Wir sind wieder zurück! Ab dem 4. Juni hebt sich unser Vorhang wieder – wir freuen uns sehr, euch wieder in unserem Haus willkommen zu heißen!

Gepostet von Oper Graz am Mittwoch, 27. Mai 2020

Insgesamt wird an zwölf Abenden gespielt, was etwa einer einzigen ausverkauften Vorstellung im Normalbetrieb entspricht. Die Konzerte werden ohne Pause gespielt und die Besucher müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, bis sie an ihrem Platz angelangt sind. Danach dürfen sie die Masken ablegen. Das Publikum wird über das Parkett, die Logen und den Balkon verteilt.

Abstand halten

In Österreich sind Veranstaltungen im Indoor- und Outdoorbereich ab 29. Mai wieder möglich, wenn die Besucherzahl nicht über 100 liegt. Dabei sind Sitzplätze und ein Meter Abstand Grundprinzipien. Personen, die in einem Haushalt leben oder gemeinsam Tickets kaufen, um eine Veranstaltung zu besuchen, dürfen nebeneinander sitzen. Ansonsten ist ein Platz an der Seite freizuhalten und ein Schachbrett-Muster für die Sitzordnung vorgesehen. Ist ein Abstand von einem Meter nicht möglich, muss bei Indoor-Veranstaltungen vom Publikum eine Mund-Nasen-Schutzmaske getragen werden. Im Freien besteht keine Maskenpflicht. Auch Pausen und Pausenbuffets sind möglich. Ab 1. Juli folgt der nächste Schritt mit einer Besucherzahl von 250 bei Indoor-Events. Auch Kinos dürfen ab dann wieder öffnen. Outdoor-Events dürfen ab 1. Juli von bis zu 500 Menschen besucht werden.

 

Informationen zum Sonderspielplan der Grazer Oper sind >hier< zu finden.


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