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Bayern

Vielerorts noch Stichwahlen nach Kommunalwahl

In rund zwei Wochen finden in Bayern vielerorts Stichwahlen statt. Aufgrund der Corona-Krise wird aber womöglich ausschließlich per Briefwahl gewählt werden.

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<p>Bild: Innenminister Joachim Herrmann (CSU) / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2018-05-16_Joachim_Herrmann_2421.jpg" title="via Wikimedia Commons">Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 DE</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Innenminister Joachim Herrmann (CSU) / Bild: Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de / CC BY-SA 3.0 DE (Bild zugeschnitten)

München. – Am Sonntag haben die Bürger in Bayern die Kommunalparlamente, Landräte und Bürgermeister ihrer Städte und Gemeinden gewählt. Die Wahlbeteiligung lag mit 58,5 Prozent höher als vor sechs Jahren (55 Prozent), wie Focus Online berichtet. Ein wesentlicher Grund für das Plus war wohl die deutliche Zunahme bei den Briefwählern. Endgültige Entscheidungen werden vielerorts aber erst in der Stichwahl fallen, etwa in München, Nürnberg und Augsburg. Die Stichwahlen sind für den 29. März angesetzt, das ist der Sonntag in zwei Wochen.

Stichwahl wohl ohne Wahllokale

Wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus finden die Stichwahlen womöglich ausschließlich als Briefwahl statt, wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in einem BR-Interwiew ankündigte. „Alle Wähler erhalten Briefwahlunterlagen“, sagte Innenminister Joachim Herrmann. Dies sei zum Schutz der Wähler und der Mitarbeiter in den Kommunen nötig. Er wisse, dass dies „noch mal eine große Kraftanstrengung im logistischen Hinblick sei“. Wegen der Wahl am 15. März war Kritik laut geworden, weil manche Menschen es as unverantwortlich empfanden, während der Corona-Krise Wahlen abzuhalten und so womöglich Menschen zu gefährden. Die Behörden betonten stets, dass das Ansteckungsrisiko in den Wahllokalen gering sei und auch für die Wahlhelfer etwas getan worden sei, damit diese beim Auszählen der Stimmzettel nicht allzu nah beieinander sitzen müssen.

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AfD bedankt sich bei Wählern

Insgesamt wurden bei den Wahlen in Bayern in acht Städten die jeweiligen Amtsinhaber wiedergewählt, in 16 Städten müssen die Stichwahlen entscheiden – alle zwischen Kandidaten von CSU und SPD. Indes bedankte sich die AfD bei all ihren Wählern und verkündete, dass sie ihre Sitze bei den Kommunalwahlen „massiv steigern“ konnte. „Mit konsequent bürgerorientierter Arbeit in den kommunalen Parlamenten hat die AfD seit der letzten Wahl im Jahr 2014 bewiesen, dass sie versteht, wo die Bürger der Schuh drückt und weiß, was die Menschen, gerade auf dem Land, von ihren kommunalen Vertretern erwarten“, heißt es etwa in einer Aussendung zur gestrigen Wahl.

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