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DFB-Beauftragter Cacau beklagt Rassismusproblem im deutschen Fußball

Der Integrationsbeauftragte des Deutschen Fußballbundes (DFB), der ehemalige Nationalspieler Cacau, hat den seiner Ansicht nach wachsenden Rassismus im Fußball kritisiert.

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<p>Symbolbild: Fußball / pixabay (CC0)</p>

Symbolbild: Fußball / pixabay (CC0)

Berlin. – Gegenüber der „Deutschen Presseagentur“ meinte Cacau, dass „rechtsextreme Positionen“ heute wesentlich häufiger in der Gesellschaft vertreten seien als noch vor zehn Jahren. Generell bezeichnete er rassistische Vorfälle als „widerlich“, sie würden ihn „beschämen“. Zuletzt kam es bei einem Drittligaspiel offenbar zu einem solchen Vorfall, mehrere Fans sollen einem schwarzen Spieler Affenlaute zugerufen haben.

Cacau begrüßt Drei-Stufen-Regelung

Als Folge auf dieses Ereignis begrüße er die Drei-Stufen-Regelung der Bundesliga. Sie sieht vor, dass der Schiedsrichter die Partie nach entsprechenden Vorfällen komplett abbrechen darf, sollte er dies für nötig halten. Nicht zuletzt diene die Regelung jedoch auch der Sensibilisierung von Schiedsrichtern: „Die Regelung zielt ja auch darauf ab, die Spieler und Spielerinnen zu schützen und die Schiedsrichter flächendeckend und einheitlich im Umgang mit rassistischen Anfeindungen zu schulen.“

Der unter dem Spitznamen Cacau bekannte Claudemir Jerônimo Barreto spielte von 2009 bis 2012 in der deutschen Nationalmannschaft.

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