Ausgangssperre in Bayern tritt in Kraft

Die Regelung soll vorerst für zwei Wochen aufrechterhalten werden.

2 Minuten
<p>Bild (Söder Dezember 2018): Michael Lucan via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2018-12-17_Dr_Markus_Söder_CSU2870.JPG">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode">CC BY-SA 3.0 DE</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Söder Dezember 2018): Michael Lucan via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

München. – Am Freitag um 24 Uhr ist sie in Kraft getreten – der Freistaat Bayern verhängt als erstes deutsches Bundesland eine Ausgangssperre, um die Verbreitung des Coronavirus möglichst zu verlangsamen. Die eigene Wohnung darf innerhalb der nächsten zwei Wochen nur noch in Spezialfällen verlassen werden. Konkret sind Gründe zum Verlassen der Wohnung etwaige Arztbesuche, notwendige Einkäufe in Supermärkten, die Versorgung von Tieren, die Begleitung Sterbender, der Besuch von Lebenspartnern und Pflegebedürftigen, die Arbeit sowie Spaziergänge. Letztere dürfen jedoch nicht in Gruppen unternommen werden. Sämtliche Regelungen sind laut „Focus“ nur alleine gestattet oder in der Gegenwart von Personen, mit denen man sich ohnehin den Haushalt teilt.

Söder: „Manche auch vor sich selbst schützen“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erklärte in Bezug auf die radikale Maßnahme, dass es das „oberste Gebot“ sei, Menschen zu schützen – „manche auch vor sich selbst“. Trotz Warnungen fanden sich zuletzt immer noch größere Menschenmengen in Parks zusammen. Man werde die Einhaltung der neuen Regeln darum künftig verstärkt von den Beamten der Polizei kontrollieren lassen. Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, gab im Laufe des Freitags auch das Saarland bekannt, Ausgangsbeschränkungen zu planen. Die Wohnung dürfe hier ebenfalls nur noch mit triftigem Grund verlassen werden.

Enthüllungen über die ÖVP
Cover der Freilich-Ausgabe #10
AfD. Aber normal! - Neue Ausgabe unseres Magazins erschienen!
Die AfD komplettiert die Demokratie als parlamentarische Rechte. Wir erklären, was das freiheitliche Lager in Deutschland ausmacht und sprechen mit Alice Weidel und Tino Chrupalla über ihre Visionen für Deutschland und den Druck des Establishments.
Jetzt abonnieren