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Sachsen droht Quarantäne-Verweigerern mit Psychiatrie

Wer sich nicht an Quarantäne-Maßnahmen hält, soll gegebenenfalls in einer Psychiatrie untergebracht werden.

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Symbolbild (CC0)

Dresden. – Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ergreift Sachsen drastische Maßnahmen. So will das Bundesland künftig Quarantäne-Verweigerer wegsperren.

Zimmer in Psychiatrien eingerichtet

Wie unter anderem die „Bild“ berichtet, wurden im Bundesland Sachsen bereits Zimmer in vier verschiedenen psychiatrischen Einrichtungen bereitgestellt. Dort sollen künftig Menschen untergebracht werden, welche sich nicht an die verhängten Quarantänemaßnahmen halten.

Zusätzlich sollen sie von Polizeibeamten überwacht werden. Rechtlich möglich ist diese Maßnahme aufgrund des Infektionsschutzgesetzes. Die Sozialministerin Petra Köpping (SPD) erklärte dazu, dass es notwendig sei, die Einhaltung der Regeln „mit Zwang durchzusetzen“. „Dazu ist es möglich, diese Menschen mit einem richterlichen Beschluss in einem geschlossenen Teil eines Krankenhauses unterzubringen“, so Köpping.

Freie Wähler kritisieren Maßnahmen

Die Freien Wähler lehnen diese Ankündigung hingegen ab und bezeichnen die Maßnahmen als grundsätzlich „völlig überzogen“. So fühlten sich bereits einige Bürger „an schlimmste DDR-Zeiten erinnert“. Dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ zufolge betonte das Gesundheitsamt nach der Kritik, dass es sich um das „allerletzte Mittel“ handele. Man würde lediglich darauf zurückgreifen, um die Bevölkerung vor Infektionen zu schützen.

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