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EU

Asselborn fordert Aufnahme von minderjährigen Asylwerbern

Luxemburg und Deutschland nehmen diese Woche die ersten Asylwerber aus den griechischen Asyllagern auf. 

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<p>EU2017EE Estonian Presidency [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Informal_meeting_of_ministers_for_foreign_affairs_(Gymnich)._Arrivals_Jean_Asselborn_(36927346612).jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

EU2017EE Estonian Presidency [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Luxemburg. – Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat die EU-Staaten aufgefordert, dem Beispiel Luxemburgs zu folgen und ebenfalls minderjährige Asylwerber aus den überfüllten griechischen Asyllagern aufzunehmen. „Jedes europäische Land, das ein Quäntchen Mitgefühl hat, sollte jetzt mit anpacken“, meinte Asselborn laut Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel.

Zwölf Jugendliche

Am Mittwoch werden zwölf minderjährige Asylwerber in Luxemburg erwartet. Auch Deutschland hat sich bereit erklärt, Ende der Woche 50 Personen aufzunehmen. Laut Angaben des Bundesinnenministeriums soll die Zahl später noch um weitere 300 minderjährige Asylwerber erhöht werden.

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Dass die Anzahl dann letztlich noch um ein Vielfaches steigen könnte, machte Asselborn auch gleich klar. „Jedem Jugendlichen folgen später im Zuge des Familiennachzugs vier bis fünf weitere Personen, das ist so, das muss man auch offen sagen“, so Asselborn.

EU ist uneinig

Die EU ist in der Frage nach einer Aufnahme und Verteilung von Asylwerbern aus den griechischen Asyllagern weiterhin zerstritten. Während sich etwa zehn Mitgliedsstaaten für eine Aufnahme ausgesprochen haben, lehnen Länder wie Ungarn, Polen und Österreich dies weiterhin ab. Stattdessen stellt Österreich Griechenland 180 Container zur Unterbringung von Asylwerbern zur Verfügung, wie Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) laut ORF-Bericht vergangene Woche bekannt gab.

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