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Italien lehnt 39 Milliarden Euro aus Corona-Hilfspaket ab

Kurz vor Ostern beschlossen die Finanzminister der Europäischen Union ein Corona-Hilfspaket. Italien lehnte nun die angebotenen 39 Milliarden Euro ab. Ministerpräsident Giuseppe Conte gab an, das Angebot „nicht zu brauchen“.

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<p>Bild: Flaggen der EU / Bild: <a href="https://flickr.com/photos/160866001@N07/48328178491/">flickr</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a> (Bild skaliert und zugeschnitten)</p>

Bild: Flaggen der EU / Bild: flickr CC BY 2.0 (Bild skaliert und zugeschnitten)

Rom. – Italien wurden insgesamt 39 Milliarden Euro aus dem unlängst beschlossenen EU-Hilfspaket angeboten. Die Regierung machte jedoch klar, dass man diese Summe nicht annehmen wolle, sondern lediglich die Unterstützung bei der Deckung des Kurzarbeitergeldes sowie die Darlehen der Europäischen Investitionsbank.

Italien will Eurobonds

Verantwortlich für die Ablehnung des Angebots scheint hauptsächlich die Fünf-Sterne-Bewegung zu sein. Wie die „Tagesschau“ unter Bezugnahme auf italienische Medienberichte schreibt, soll die Partei die Ablehnung der Hilfssumme an das Fortbestehen der aktuellen Regierung geknüpft haben.

Ministerpräsident Giuseppe Conte kommentierte die EU-Beschlüsse folglich mit den Worten: „Italien braucht den ESM nicht.“ Conte gab an, sich weiterhin für die von den Italienern bevorzugte Hilfsmöglichkeit einzusetzen: die Eurobonds. Man werde weiterhin dafür kämpfen, „die Eurobonds zu bekommen“. Dass der ESM „völlig unangemessen“ sei, werde er zudem beim nächsten EU-Gipfel klarstellen.

Das Hilfspaket wurde in der Nacht zum Karfreitag von den Finanzministern der Europäischen Union beschlossen.

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