Folge uns auch auf Telegram!Zum Telegram-Kanal 

Kaufe im Freilich-Buchladen

NRW

IS-Terrorzelle plante Mord an Islamkritiker

Die gestern in Nordrhein-Westfalen ausgehobene mutmaßliche IS-Terrorzelle plante offenbar, einen Islamkritiker zu ermorden. Wie mittlerweile bekannt wurde, soll es sich dabei um den YouTuber und Ex-Muslim Amir Arabpour handeln.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symboldbild:  <a href="/wiki/User:Rude" title="User:Rude">Rude</a> [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC-BY-SA-3.0</a> oder <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5">CC BY-SA 2.5</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symboldbild: Rude [GFDL, CC-BY-SA-3.0 oder CC BY-SA 2.5] (Bild zugeschnitten)

Düsseldorf. – Am gestrigen Mittwoch hoben die Behörden in Nordrhein-Westfalen eine mutmaßliche IS-Terrorzelle aus (Die Tagesstimme berichtete). Laut Innenminister Herbert Reul (CDU) planten fünf tadschikische Asylwerber zwei Bombenanschläge auf US-Militäreinrichtungen in Deutschland. Außerdem sei ein „tadschikischer Dissident“, der sich in der Vergangenheit kritisch über den Islam geäußert hatte, ins Visier der mutmaßlichen Islamisten geraten.

Umfeld eines Ex-Muslim observiert

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger nun berichtet, soll es sich dabei um den Islamkritiker Amir Masoud Arabpour M aus Neuss handeln. Der Ex-Muslim konvertierte zum Christentum und äußerte sich in sozialen Netzwerken wiederholt negativ zum Islam. Den Behörden zufolge wollte die nun aufgeflogene mutmaßliche IS-Terrorzelle den Islamkritiker erschießen und hatte zu diesem Zweck bereits im März 2019 dessen Umfeld ausgekundschaftet.

Doch die Sicherheitsbehörden bekamen das mit und führten anschließend eine Razzia bei Ravsan B., dem mutmaßlichen Anführer der IS-Gruppe, und einer weiteren Person durch. Die Polizei fand dabei Pistolen und Munition. B. sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Dem Kölner Stadt-Anzeiger zufolge gelang den Ermittlern erst Monate später der Durchbruch, als B. im Dezember 2019 sich und seine Komplizen schwer belastete und die Namen mutmaßlicher Drahtzieher nannte.

Cover der Freilich-Ausgabe #10
Freilich Nr. 11 "Schlecht gerüstet" erschienen!
Der Soldat allein ist längst kein freier Mann mehr. Und um den Zustand der heimischen Armeen steht es schlecht. Dabei drohen uns immer mehr Gefahren. Wie die Zukunft des Krieges aussieht und ob wir dafür gerüstet sind, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren