Neumünster

Asylwerber wollten aus Quarantäne ausbrechen

Am Freitag musste ein Großaufgebot der Polizei in Neumünster anrücken. Mehrere Asylwerber wollten aus der verhängten Quarantäne ausbrechen – laut einem Polizeisprecher kam es zu Tumulten. Verletzt wurde niemand.

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<p>Bild: Symbolbild Polizei / Bild: privat</p>

Bild: Symbolbild Polizei / Bild: privat

Neumünster. – Wie der „NDR“ berichtet, wurde die Unterkunft vor rund zwei Wochen unter Quarantäne gestellt. Am Freitag durften dann einige Bewohner die Einrichtung wieder verlassen. Für mehrere Asylwerber, die Kontakt zu einer Infizierten hatten, gelten die Regulierungen hingegen noch immer – Grund genug für diese, einen Großeinsatz der Polizei auszulösen. Weil sie sich ungerecht behandelt fühlten, habe eine Familie andere Asylwerber dazu angestiftet, sich gegen die Maßnahmen zu „wehren“, berichtete ein Polizeisprecher. So hätten mehrere Asylwerber am Zaun, der um das Gelände gezogen ist, gerüttelt und auf Arabisch gebrüllt. Dem Polizeisprecher zufolge hätten die Asylwerber zudem damit gedroht, den Zaun einzureißen. darüber zu klettern oder aus den Fenstern der Unterkunft springen zu wollen.

80 Beamte im Einsatz

Erst nach Eintreffen der Verstärkung habe sich die Lage gegen Mittag entspannt. Mit Hilfe einer Verhandlungsgruppe der Polizei sei es den Beamten möglich gewesen, die Bewohner zu beruhigen – zu gewalttätigen Auseinandersetzungen sei es nicht gekommen. Insgesamt waren 80 Beamte am Einsatz beteiligt.

Enthüllungen über die ÖVP

Zuvor war eine Asylwerberin positiv auf das Coronavirus getestet worden, weswegen für ein Gebäude der Anlage die besagten Regelungen weiterhin gültig sind.

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