Connect with us

Deutschland

Joachim Paul (AfD): ‚Funk‘-Video über Abtreibung ist skandalös

Stefan Juritz

Published

on

Für den AfD-Politiker ist es nicht hinnehmbar, dass eine öffentlich-rechtliche Jugendsendung Abtreibung propagiert.

Das öffentlich-rechtliche Online-Medienangebot FUNK hat mit einer Folge des Formats „Deutschland 3000“ jüngst für Kontroversen in den sozialen Netzwerken gesorgt. In dem Beitrag „Kein Bock auf Kinder? So what!?“ wird die freiwillige Kinderlosigkeit beworben und es kommen dabei Frauen positiv über Abtreibung und Sterilisation zu sprechen (Die Tagesstimme berichtete).

Joachim Paul (AfD) fordert „bürgernahe Kontrolle“

Der medienpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, Joachim Paul, sieht darin einen handfesten Skandal. Zum wiederholten Mal seien nun in Jugendsendungen des öffentlich-rechtlichen Internet-Rundfunks gesellschaftliche Themen „in einer Einseitigkeit und Fragwürdigkeit“ präsentiert worden, kritisierte Paul in einer Aussendung. Für den AfD-Politiker ist dies nicht hinnehmbar. Nach Ansicht Pauls braucht es deshalb eine Strukturreform, die zu einer „bürgernahen Kontrolle“, etwa durch ein „Zuschauerparlament“, führt. Außerdem bekräftigte er die AfD-Forderung nach einer Abschaffung des „Gebührenzwangssystems“. „ARD, ZDF und DF müssen auf einen schlanken Bürgerfunk reduziert werden, der sich an der Lebenswelt ganz normaler Bürger orientiert und nicht Minderheiten und Extremisten hofiert“, so Paul.

 „Extreme politische Agenda“

„Von einem Kinderchor, der die Großeltern-Generation als ‚Umweltsäue‘ diffamiert, über das immer wieder strapazierte Feindbild der ‚alten weißen Männer‘ bis hin zu dieser Sendung: Es ist verstörend, welche extreme politische Agenda sich mittlerweile regelmäßig in Formaten der Öffentlich-Rechtlichen widerspiegelt. Ein Format, welches auf diese Weise mit den Themen Abtreibung und Sterilisation umgeht, ist beklemmend, völlig unangemessen und ein Schlag ins Gesicht von Frauen, deren Kinderwunsch unerfüllt bleibt und Müttern, die oft genug unter großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten ihre Kinder erziehen und damit einen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten“, moniert Paul.

Der AfD-Politiker wirft den Öffentlich-Rechtlichen außerdem vor, „mit solch fragwürdigen Darbietungen“ den Reichweitenverlust in der Altersklasse von 14 bis 29 Jahren ausgleichen zu wollen. „Ganz abgesehen davon, dass der Zweck grundsätzlich nicht diese Mittel heiligt: Hier wird auch ein Bild unserer Jugend zu Grunde gelegt, das offenkundig der linksextremen Szene entsprungen ist“, so Paul.

Click to comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Beliebt