Schwere Ausschreitungen in Pariser Vororten

Bei den Unruhen wurden Polizisten mit Feuerwerkskörpern attackiert. Es kam zu mehreren Festnahmen.

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<p>Symbolbild (Wagen der französischen Polizei im 2018er-Anstrich in Paris): Oliviervdf via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Véhicule_e_golf_de_la_Préfecture_de_Police.png">Wikimedia Commons</a> (Ausschnitt) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en">CC BY-SA 4.0</a>]</p>

Symbolbild (Wagen der französischen Polizei im 2018er-Anstrich in Paris): Oliviervdf via Wikimedia Commons (Ausschnitt) [CC BY-SA 4.0]

Paris. – Ein Zwischenfall bei einer Polizeikontrolle hat in den Pariser Vororten zu schweren Ausschreitungen geführt. Laut Angaben der Polizei sei am Samstag ein Motorradfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit und ohne Helm unterwegs gewesen. Die Beamten hätten den Mann kontrollieren wollen und deshalb die Tür ihres Fahrzeugs geöffnet. Dabei krachte der junge Mann gegen die Fahrzeugtür und verletzte sich am Bein.

Darauf hin kam es zu teils schweren Ausschreitungen von Jugendbanden. In der Nacht zum Mittwoch attackierten Jugendliche in den Banlieues Polizisten mit Feuerwerkskörpern und zündeten außerdem Autos an.

Enthüllungen über die ÖVP

Spannungen nehmen zu

Generell nehmen die Spannungen in Frankreich zu. Wie unter anderem die „Welt“ berichtet, gab es auch Aufstände im Elsass. In Straßburg griffen Medienberichten zufolge mehrere Personen eine Polizeistation mit Molotowcocktails an. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt gab in einem Interview an, dass man in bestimmten Stadtteilen seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen vermehrt aufkommende Spannungen beobachten könne.

Bereits in der Vergangenheit lieferten sich die Bewohner der berüchtigten Banlieues in Paris Straßenschlachten mit der Polizei. Meistens ist der Auslöser angebliche Polizeigewalt. Beispielsweise gab es im Jahr 2005 anhaltende Krawalle, nachdem zwei jugendliche Migranten auf der Flucht vor der Polizei gestorben waren.

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