Stadt Dortmund will Auftritt von Xavier Naidoo verhindern

Der Sänger Xavier Naidoo hat zuletzt mit mehreren Aussagen für Aufsehen gesorgt. Nun will die Stadt Dortmund einen geplanten Auftritt verhindern. 

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<p>Bild (Eingang der Westfalenhalle in Dortmund): <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Westfalenhalle_1,_Haupteingang.jpg" title="via Wikimedia Commons">Joehawkins</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Eingang der Westfalenhalle in Dortmund): Joehawkins / CC BY-SA (Bild zugeschnitten)

Dortmund. – Eigentlich soll Xavier Naidoo am 5. September 2020 im Westfalenpark auftreten. In einer Pressemitteilung der Stadt heißt es nun jedoch: „Für die Stadt ist ein Konzert des Musikers Xavier Naidoo im Westfalenpark nicht vereinbar mit ihrem Charakter einer weltoffenen, vielfältigen und toleranten Stadt.“

Zu der Entscheidung habe außerdem beigetragen, dass Naidoo Kontakte zur Identitären Bewegung habe und teils „Verschwörungstheorien mit antisemitischen Bezügen“ äußere.

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Dortmund für „Vielfalt, Toleranz und Demokratie“

Noch weiter ging der Oberbürgermeister Ullrich Sierau persönlich. Laut der „Westfälischen Rundschau“ gab er an, dass man Xavier Naidoo nicht in der Stadt haben wolle. Dies treffe auch auf seine Fans zu, die „seine Positionen teilen“. Außerdem betonte er erneut, dass die Stadt Dortmund für „Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ stehe.

Zuletzt geriet der Sänger in die Schlagzeilen, nachdem er es in einem Interview nicht ausschloss, ein Projekt mit dem rechten Rapper Chris Ares ins Leben zu rufen – die Tagesstimme berichtete.

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