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IS-Rückkehrerin zu fünf Jahren Haft verurteilt

Die Frau reiste vor fünf Jahren mit ihren drei Kindern nach Syrien, um im „Islamischen Staat“ zu leben. 

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Symbolbild (CC0)

Düsseldorf. – In Düsseldorf hat das Oberlandesgericht eine IS-Rückkehrerin zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

Kind wurde in Terrorlager ausgebildet

Die Frau aus Oberhausen gab vor Gericht an, gegen den Willen ihres damaligen Ehemannes als überzeugte Salafistin mit ihren drei Kindern nach Syrien gereist zu sein, um dort für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ zu kämpfen. Eines ihrer Kinder schickte sie in ein Ausbildungscamp der Miliz. Später starb der Sohn bei einem Raketenangriff auf ihr Wohnhaus.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilte die Terroristin nun laut Bericht der „Bild“ zu fünf Jahren und drei Monaten Haft. Die Bundesstaatsanwaltschaft hatte zuvor sieben Jahre gefordert, da die Frau ihre Kinder „massiv gefährdet“ und einer „Gewaltideologie“ ausgesetzt habe. Laut Verteidigung sei die Terroristin lediglich naiv gewesen und habe in einer emotionalen Kurzschlusshandlung agiert. Der Verteidiger forderte deshalb dreieinhalb Jahre Haft.

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