Abonniere das Freilich Magazin
Werbung

Folge uns auch auf Telegram, um informiert zu bleiben!  Zum Telegram-Kanal 

US-Atomwaffen

Außenminister Maas gegen Abzug aus Deutschland

Am Sonntag hat SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich den Abzug sämtlicher US-Atomwaffen aus Deutschland gefordert. Außenminister Heiko Maas widerspricht seinem Parteikollegen.

< 1 Minuten
<p>Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0 [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3A2017-03-26_Heiko_Maas_by_Sandro_Halank%E2%80%933.jpg">via Wikimedia Commons</a></p>

Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Berlin. – SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich beteuerte gegenüber dem „Tagesspiegel“, dass es Zeit werde, die Stationierung der US-Atomwaffen künftig auszuschließen – „Atomwaffen auf deutschem Gebiet erhöhen unsere Sicherheit nicht, im Gegenteil“. Als Begründung für diesen Schritt gab der Mützenich Aussagen von US-Präsident Donald Trump an. „Trumps Regierung hat verkündet, dass Atomwaffen nicht mehr nur der Abschreckung dienen, sondern Waffen sind, mit denen man Kriege führen kann.“ Damit sei das Eskalationsrisiko „unüberschaubar“ geworden, so Mützenich.

Maas: Kein deutscher Sonderweg

Außenminister Maas wies die Forderung seines Parteikollegen umgehend zurück und erklärte gegenüber dem „Spiegel“, die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik dürfe niemals ein „deutscher Sonderweg“ sein. Indem man auf den Abzug der Atomwaffen beharre, setze man „das Vertrauen unserer engsten Partner und europäischen Nachbarn“ aufs Spiel. Das Vorhaben bringe „uns dem Ziel einer atomwaffenfreien Welt nicht näher“, so Maas..

Walter Rosenkranz - Kompromisslos für Österreich!
Werbung
Dieser Artikel hat Ihnen gefallen? Dann unterstützen Sie kritischen Journalismus und helfen Sie uns, weiterzumachen!
Cover der Freilich-Ausgabe #15
Neues Deutschland – Das neue FREILICH Magazin ist da!
Nach einem halben Jahr „Ampel“ ziehen wir Resümee und beleuchten außerdem den Krieg in der Ukraine und die Staatskrise im Libanon. Erfahren Sie in unserer aktuellen Ausgabe, worauf wir uns vorbereiten müssen.
Jetzt abonnieren