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Rostock

SPD will Auftritt von Xavier Naidoo verhindern

Erst Dortmund, nun auch Rostock – immer mehr Auftritte des Künstlers Xavier Naidoo sollen abgesagt werden. Dieses Mal geht die Forderung vom ansässigen Ortsverband der SPD aus.

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild: Xavier Naidoo / Bild: Foto: © <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/User:%27%27JCS%27%27" class="extiw" title="de:User:''JCS''">JCS</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Xavier Naidoo / Bild: Foto: © JCS (Bild zugeschnitten)

Rostock.- Wie bereits im Fall Dortmund wurde als Grund für die Forderung der „weltoffene“ Charakter der Stadt betont, dem Xavier Naidoo mit seinen Äußerungen angeblich entgegenstehen soll.

Steffen: „Wildeste Verschwörungstheorien“

Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Steffen Wandschneider-Kastell, gab laut „Nordkurier“ an, dass man die Stadthalle dazu auffordere, das Konzert abzusagen. Der Grund: Xavier Naidoo verbreite „seit Jahren die wildesten Verschwörungstheorien“. Außerdem hetze er gegen Minderheiten „und erkennt die Bundesrepublik und das demokratische Grundgesetz nicht an“.

Einen Auftritt könne man unter diesen Umständen nicht hinnehmen, denn „solche Personen stehen dem weltoffenen und multikulturellen Gesicht unserer Stadt klar entgegen“, so Steffen.

„Klare Kante zeigen“

Die SPD-Fraktion fordere daher die Veranstalter auf, „klare Kante“ zu zeigen und das Konzert nicht zu genehmigen. Diese Maßnahme ist nun jedoch sogar der CDU zu drastisch. Ein Kreisvorsitzender betonte, dass man die künstlerische Freiheit hüten müsse:„Soweit wir wissen, laufen derzeit keine strafrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Verfahren gegen Herrn Naidoo, die ein Verbot rechtfertigen würden.“

Unlängst plante die Stadt Dortmund eine Absage eines Konzertes von Xavier Naidoo – ebenfalls unter Berufung auf die „Weltoffenheit“ der Stadt. Die Tagesstimme berichtete.

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