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Gesellschaft

Rufe nach Lockerung der Maskenpflicht werden lauter

Monika Šimić

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Seit mehreren Wochen prägen Schutzmasken das Straßenbild in Österreich und anderen Ländern. Für viele Menschen wird das Tragen dieser Masken aber zunehmend zur Belastung.

Wien. – Nach neun Wochen wird in den Klassenräumen von Volksschulen, AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen und Sonderschulen wieder unterrichtet. Dabei gelten jede Menge neuer Hygiene- und Abstandsregeln, darunter auch das Tragen von Masken. Diese Maskenpflicht, die weiterhin auch in anderen Bereichen wie etwa dem Handel und damit sowohl für Personal als auch Konsumenten gilt, sorgt aktuell nicht nur bei FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl, sondern auch bei Handelsobmann Peter Buchmüller für Unmut.

Menschen beschweren sich über Maskenpflicht

Für das Verkaufspersonal, besonders in beratungsintensiven Branchen wie Möbel‑, Mode‑, oder Sportartikelhandel, sei die Maskenpflicht „schön langsam nicht mehr zuzumuten”, so Buchmüller. Sowohl die Konsumenten als auch das Verkaufspersonal, das die Masken ganztägig tragen muss, würde sich zunehmend über die Maskenpflicht beschweren. Die Politik müsse sich „demnächst etwas einfallen lassen”, um die Belastungen für das Personal zu minimieren und die Kauflust der Konsumenten wieder anzukurbeln. Der Handelsobmann kann sich etwa vorstellen, dass da Maskentragen für Kunden nicht mehr verpflichtend ist, sondern auf freiwilliger Basis. Außerdem gebe es durch die Hygieneregelung, Abstandsmarkierungen oder Plexiglaslösungen an der Kassa ohnehin bereits zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen die Ansteckungsgefahr, betont Buchmüller.

Kickl: „Symbol des Maulkorbs”

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl spricht indes von einer „schikanösen” Maskenpflicht Im medizinischen Bereich und dort, „wo es um den Schutz gefährdeter Gruppen geht, mag eine Maske ihre Berechtigung haben”, so Kickl in einer aktuellen Aussendung. Die von der Regierung darüber hinaus gehende verordnete Maskenpflicht sei aber „ein Symbol des Maulkorbs”. Wer eine Maske aufsetzen wolle, könne sie ja aufsetzen, „aber weg mit der verpflichtenden ÖVP-Maskerade”, fordert Kickl. Die Maskenpflicht an Schulen nehme „geradezu schikanöse und absurde Auswüchse” an. Vor allem die teils unterschiedlichen Informationen würden für Verwirrung sorgen und seien „eine Zumutung für die Eltern, die Schüler, aber auch für die Lehrer”.

Faßmann verteidigt Maskenpflicht

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) verteidigte am Montag im Ö1-Morgenjournal die neuen Vorschriften, insbesondere die Maskenpflicht außerhalb der Klasse. Nur weil die Schulen wieder geöffnet seien, sei das Virus nicht verschwunden. Ihm sei aber auch klar, dass es im Alltag zahlreiche Verletzungen der Regeln geben wird. Wenn einem Kind die Maske verrutsche oder ein Bleistift vertauscht werde, werde es deshalb nicht gleich zu einer Infektion kommen müssen, sagte Faßmann und plädierte auch für Gelassenheit.


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Gesellschaft

Neue „Funk”-Reportage gibt Einblicke in die Antifa-Szene

Monika Šimić

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In einer kürzlich veröffentlichten „Funk”-Reportage sprechen sich Linksextreme zum Teil ganz offen für Gewalt gegen Menschen und Sachen aus.

Berlin. – Unlängst veröffentlichte das von ARD und dem ZDF finanzierte Medienangebot „Funk” eine Reportage, die teils erschreckende Einblicke in die linksextreme Szene und Parallelgesellschaft in Deutschland gibt. Ein Journalist spricht darin mit mehreren Linksextremen, um von ihnen zu erfahren, wie sie sich ihr Deutschland vorstellen und wie ihr Kampf gegen „Rechtsextremismus” aussieht. Auffällig ist dabei, dass sie Gewalt gegen Menschen, Unternehmen und generell Sachen nicht ablehnen.

 „Nazis töten.”

Schon beim ersten Interviewpartner etwa dürfte dem Zuseher sofort der an der Stirn des Vermummten angebrachte Sticker mit der Aufschrift „Nazis töten.” ins Auge springen. Der Mann, der sich im Gespräch für Menschenrechte ausspricht, wird vom Reporter daraufhin angesprochen, wie denn die Einstellung, für Menschenrechte zu sein, mit diesem Schriftzug zusammenpasse. Dazu erklärt der Mann: „Durch den Punkt auf dem Schriftzug ist es eine Aussage. Nämlich dass Nazis töten, getötet haben und töten werden.” Auf die Frage des Reporters, ob es sich dabei also nicht um eine Aufforderung handle, gibt der Vermummte allerdings zu: „Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich diese Aufforderung ausschließe, weil es einfach nicht möglich ist, Nazis anders zu stoppen.”

Linksradikalität als „Notwendigkeit”

In der Vergangenheit habe sich nämlich gezeigt, dass die Politik zu wenig gegen „Nazis” mache, so der vermummte Linksextreme, der sich selbst als „linksnotwendigen Menschen” bezeichnet. Normale Demonstrationen würden mittlerweile „einfach nicht mehr ausreichen”, erklärt er. Deshalb brauche es „diese Linksradikalität, die eigentlich eine Notwendigkeit” sei. Er habe als Antikapitalist auch kein Problem damit, wenn etwa eine „Coca Cola”-Fabrik zerstört oder angezündet würde, wie er im Interview betont.

Gewalt als „notwendiges Mittel”

In der Reportage kommt mit Sören Kohlhuber, der mit bürgerlichem Namen Christoph Frölich heißt, zudem ein Akteur zu Wort, der sich selbst als Journalist bezeichnet, jedoch weiterhin in der linksextremen Szene aktiv ist. Für ihn wäre es „optimal”, wenn Deutschland kein Staat mehr wäre, wie er im Interview erklärt, sondern sich in „Clustern” organisiere. Auf die angestiegene Zahl der linksextremen Straftaten angesprochen, die etwa im Verfassungsschutzbericht aus dem Jahr 2018 festgehalten sind, entgegnet Frölich: „Es ist ja nicht so, dass Leute losgehen und Bock auf Gewalt haben, sondern es ist für die ja eine Praxis, die notgedrungen ist. Wenn ich halt mit anderen Mitteln nicht weiterkomme, dann muss ich halt Gewalt anwenden, damit ich mir Gehör verschaffe oder meine Ziele durchsetzen kann.” Ihm sei es dabei „scheißegal”, ob „Neonazis”, die man auf verschiedenen Ebenen aus dem Straßenverkehr ziehen könne, im Krankenhaus landen. Sachbeschädigungen hingegen hält er selbst für wenig sinnvoll. Dennoch würde er sich mit Personen, die Sachbeschädigungen begehen, „nicht entsolidarisiere”, wie er betonte.

Beim Umgang mit echten oder vermeintlichen Rechtsextremen werden die unterschiedlichen Interviewpartner also durchaus konkret und sie scheinen sich auch grundlegend einig zu sein. Bei den Vorstellungen, wie eine für sie ideale Welt aussehen könnte, zeigen sich die befragten linksradikalen Akteure jedoch eher diffus. Man sei zwar antikapitalistisch und wolle keine Grenzen, am besten gar kein Deutschland mehr, aber wie eine neue Welt nun aussehen würde, können sie den „Funk”-Reportern nicht beantworten.

Die Reportage ist nach Angaben von „Funk” Teil einer Themenwoche zu Extremismus in Deutschland.


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Gesellschaft

Neues von rechts: Freilich, Bücher & Streit in der AfD

Stefan Juritz

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Die neunte Ausgabe des Freilich-Magazins ist erschienen. Am Büchermarkt tut sich auch einiges. Und der Streit in der AfD nimmt offenbar noch immer kein Ende.

In der vergangenen Woche wurde es bereits angekündigt: Mittlerweile ist die neunte Ausgabe des Freilich-Magazins bei den Abonnenten angekommen. Die Ausgabe trägt den Titel „Schöne neue Welt” und legt ihren Schwerpunkt auf „Black Lives Matter” und die Corona-Pandemie. Als Autoren oder Interviewpartner sind diesmal u.a. vertreten: Robert Willacker, Nils Wegner, Jonas Schick, Julian Schernthaner, Günter Scholdt, Werner Reichel, Konrad M. Weiß sowie Thor Kunkel und Michael Esders.

Hier kann man das Freilich-Magazin abonnieren: https://freilich-magazin.at/ausgaben/

Neuer Freilich-Buchladen

Neben dem Magazin gibt es aber weitere Neuigkeiten von Freilich: Ab sofort besitzt das Medienunternehmen, zu dem auch die Tagesstimme gehört, einen eigenen Online-Buchladen: „Neben patriotisch-freiheitlicher Literatur bieten wir jetzt das komplette deutsche Buchsortiment (ca. 660.000 Bücher) und liefern mit gleicher Geschwindigkeit wie der Konzernriese nach Deutschland, Österreich und ganz Europa.”

Hier geht es zum Freilich-Buchladen: https://freilich-medien.buchkatalog.at/

Benedikt Kaiser: Solidarischer Patriotismus

Demnächst erscheint beim Verlag Antaios das neue Buch „Solidarischer Patriotismus: Die soziale Frage von rechts” von Benedikt Kaiser.

Der Verlag schreibt zum Buch, das man bereits vorbestellen kann: „Die soziale Frage ist mit der nationalen Frage untrennbar verknüpft. Die politische Linke ahnt das, kann aber nicht mehr hinter ihren globalistischen Anspruch zurück. Die Rechte findet also Brachland vor. Kaiser nutzt den Freiraum und gibt in seinem Buch die erste umfassende Antwort von rechts auf die soziale Frage. Er fächert sie historisch auf, benennt Vordenker und vergessene Konzepte und verknüpft diese »liegengelassenen Fäden« mit der Gegenwart. Wem gehört unsere Solidarität? Ist die Last gerecht verteilt? Und wo steht die AfD in dieser Frage?”

Spenglers Geschichtsmorphologie heute

Im Manuscriptum-Verlag ist nun der Sammelband „Oswald Spenglers Geschichtsmorphologie heute” erschienen. Der vorliegende Band ist der dritte in der Schriftreihe des „Oswald Spengler Society”.

Inhalt:

David Engels: Von der Einsamkeit des Spenglerianers.
Frol Vladimirov: Ein Rückblick in die Zukunft. Zur soziologischen Relevanz von Oswald Spenglers Morphologie der Weltgeschichte.
Tom Zwitser: Oswald Spengler, die akademische Welt und das traditionelle familiäre Rollenbild. Eine kleine Soziologie.
Ben Brummer: Kultur als Konflikt. Überlegungen zur Psychogenese des Abendlandes.
Wätzold Plaum: Ebenen der Zyklik. Vorstellung eines geschichtsphilosophischen Zyklenmodells.
Richard McDonough: The Dark Side of Heidegger’s »Authenticity Philosophy«. A Spenglerian Model.
Rezensionen relevanter Spengler-Bücher von Marco Gallina, Gerd Morgenthaler, Sid Lukkassen, David Engels, Sebastian Fink, Dezső Csejtei, Samir Osmančević, Lutz M. Keppeler

Schwarz und Weiß. Eine preußische Geistesgeschichte

Ebenfalls bei Manuscriptum erschienen ist ein neues Buch über die preußische Geistesgeschichte. In seinem Buch „Schwarz und Weiß” porträtiert Andrew Stüve die vier preußischen Denker Helmuth Karl Bernhard von Moltke, Johann Gottlieb Fichte, Gebhard Leberecht von Blücher und Georg Wilhelm Friedrich Hegel.

Streit um Kalbitz geht weiter

Die Fronten in der AfD sind weiter verhärtet.  Der Thüringer AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke warf der Parteiführung vor, mit dem Ausschluss des bisherigen Brandenburger Fraktionsvorsitzenden Andreas Kalbitz der Partei einen „schweren Schaden” zugefügt zu haben.

Nach der scharfen Kritik des Thüringer Landeschefs Björn Höcke schoss der Co-Parteivorsitzende Jörg Meuthen mit nicht minder intensiver Wortwahl zurück.

Gauland warnt vor „Zerfall” der AfD

Die ganzen öffentlichen Diskussionen führten nun dazu, dass  der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland vor einem „Zerfall” der Partei warnte. „Ich kann die Partei nicht zusammenhalten, wenn sie sich auf diese Weise auseinanderdividiert“, sagte der AfD-Ehrenvorsitzende im Interview mit der Welt am Sonntag.

Die gesamte Causa Kalbitz wird zum Teil extrem emotional geführt, sodass sich Parteikollegen sogar öffentlich beschimpfen:

AfD-Jugend säubert beschmierte Denkmäler

Die Junge Alternative Sachsen-Anhalt machte hingegen mit einer positiven Aktion auf sich aufmerksam:

DO5-Zone in Salzburg

Am vergangenen Wochenende fand in Salzburg eine Informationsveranstaltung der patriotischen Bürgergruppe Die Österreicher (DO5) statt. Roman Möseneder berichtet in einem YouTube-Video über die Aktion:


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Gesellschaft

Sachsen-Anhalt: AfD-Jugend säubert beschmierte Denkmäler

Stefan Juritz

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Die Junge Alternative Sachsen-Anhalt reagiert damit auf  die permanenten Denkmal-Beschmierungen durch Antifa und „Black Lives Matter”-Aktivisten.

Magdeburg. – Im Zuge der „Black Lives Matter”-Proteste kommt es mittlerweile auch in Deutschland zu zahlreichen Angriffen und Schmierereien auf historische Denkmäler. Allein in den vergangenen Wochen wurden Bismarck-Denkmäler in Berlin, Hamburg und Gießen beschmiert oder mit Farbbeuteln beworfen. Das Nationaldenkmal am Großen Stern in Berlin wurde auch noch mit der Parole „Decolonize Berlin” versehen. Außerdem beschmierten bisher unbekannte Täter am Zietenplatz mehrere Statuen preußischer Generäle. Des Weiteren traf es in Münster das Train-Denkmal, in Ehingen und Bad Kösen ein Gefallenendenkmal sowie in Köln die Statue von Kaiser Wilhelm II. Alle Fälle sind auf der Dokumentationsstelle www.linke-gewalt.info festgehalten.

JA reinigt Kriegerdenkmal in Magdeburg

Auch in Magdeburg wurde ein Kriegerdenkmal, das an die Gefallenen des Preußisch-Österreichischen Krieges und des Deutsch-Französischen Krieges erinnert, verunstaltet.

Die Junge Alternative Sachsen-Anhalt startete nun kurzerhand eine Reinigungsaktion und veröffentlichte Fotos davon. „Wir stehen zu unserer Heimat und unserer deutschen Geschichte! Aus diesem Grund säubern wir die Denkmäler in unserer Umgebung von der inhaltslosen Schmiererei der kulturlosen Linken”, erklärte die AfD-Jugend in den sozialen Netzwerken.


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