Freilich-Studie über die „Grünen“ veröffentlicht!Mehr erfahren 

Die neue Ausgabe des Freilich-Magazins ist erschienen.

AfD-Kritik an Energiewende

Naturschutz als Opfer am Altar der Klimareligion

Die Umweltminister wollen die Windkraft ausbauen und damit die Energiewende voranbringen. Für den AfD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Stauch wird dadurch aber der Naturschutz am „Altar der Klimareligion“ geopfert.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild (CC0)</p>

Symbolbild (CC0)

Stuttgart. – Vor zwei Wochen wurden auf der 94. Umweltministerkonferenz (UMK) zahlreiche Beschlüsse gefasst, um die sogenannte Energiewende voranzutreiben. So sprachen sich die Länder unter anderem für einheitliche Standards bei Genehmigungsverfahren von Windkraftanlagen aus. Weiters einigte man sich auf der Konferenz darauf, beim künftigen Zubau von Windkraftanlagen auch ein bundesweites Flächenziel von mindestens zwei Prozent zu erreichen. „Das ist ein weiterer Etappensieg, um die Hemmnisse beim Ausbau erneuerbarer Energien abzubauen. Denn nur mit einem starken Anteil von Windkraft können wir die Energiewende erfolgreich umsetzen und dem Klimawandel spürbar entgegenwirken“, kommentierte Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) die Beschlüsse.

AfD: „Entscheidung eine Katastrophe“

Ablehnung kommt hingegen von der AfD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg. „Für Natur und Artenvielfalt ist die Entscheidung eine Katastrophe“, kritisiert der verkehrspolitische Sprecher Hans-Peter Stauch in einer Aussendung. Mit den Beschlüssen zeigten die Umweltminister, dass ihnen die Umwelt „herzlich egal“ sei. „Es kann doch nicht sein, dass alle Unzulänglichkeiten der Windkraftanlagen – ich meine hier zum Beispiel Infraschall, Schlagschatten, Rodung von Waldflächen, Entsorgungsproblematik stillgelegter Anlagen und vieles mehr – völlig ignoriert werden, um das Tempo der Energiewende zu erhöhen“, so Stauch.

Hinter dem jetzigen Beschluss der Umweltministerkonferenz vermutet der AfD-Politiker den Umsatzeinbruch in der Windenergiebranche um fast 30 Prozent im Jahr 2018. Diese schlechten Zahlen seien auch maßgeblich für den Umsatzrückgang im Bereich der erneuerbaren Energien verantwortlich. „Der ist nämlich im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 19,0 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro gesunken“, fasst Stauch zusammen.

Stauch kritisiert „gnadenlos missionierende Klimareligion“

Das Konzept der Energiewende hält der AfD-Abgeordnete aber allgemein für verfehlt: „Da ist nichts wirklich zu Ende gedacht, das Konzept der erneuerbaren Energien geht letztlich zu Lasten der Umwelt. Der jetzige Beschluss der Umweltministerkonferenz legalisiert die Tötung von Vögeln und Fledermäusen durch Verwaltungsvorschriften und bricht dabei wahrscheinlich geltendes EU-Recht.“

Überhaupt sei die Energiewende seiner Ansicht nach „längst gescheitert“. „Das belegen die ökonomischen Eckwerte und die unsinnigen und naturschutzwidrigen Beschlüsse rund um diese unausgegorenen EEN-Technologien. Menschen und Tiere zahlen einen hohen Preis für die gnadenlos missionierende Klimareligion“, so Stauch.


Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Cover der Freilich-Ausgabe #10
Freilich Nr. 11 "Schlecht gerüstet" erschienen!
Der Soldat allein ist längst kein freier Mann mehr. Und um den Zustand der heimischen Armeen steht es schlecht. Dabei drohen uns immer mehr Gefahren. Wie die Zukunft des Krieges aussieht und ob wir dafür gerüstet sind, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren