FPÖ - Unterschreiben gegen Impfzwang
Werbung

Erfurt

Mutmaßlich linksextremer Farbanschlag auf AfD-Wahlkreisbüro

Am Wochenende machten sich mutmaßliche Linksextremisten an einem AfD-Büro in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt zu schaffen. 

2 Minuten
<p>Bild: (C) Stephan Brandner (AfD)</p>

Bild: (C) Stephan Brandner (AfD)

Erfurt. – Am Sonntag schmierten unbekannte Täter einschlägige Symbole und politische Parolen auf die Hausfassade und Fensterscheiben. Obwohl es sich dabei um das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner handelt, dürften die Schmierfinken zumindest mit einem Teil der Aufschriften auf AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke abzielen.

Nicht einziger Angriff auf AfD-Büro am Wochenende

In roter Sprühfarbe stehen die Parolen „FCK NZS“, „Fickt AfD“, „Volksverdummung Olé“ und „Deshalb AfD, Björn, wir haben dir ein Denkmal gebaut“. Damit nehmen die unbekannten Täter wohl auch Bezug auf die Aktion des linksradikalen Zentrum für politische Schönheit, das einst das Berliner Holocaust-Mahnmal in Höckes Nachbargarten nachbauten und dafür auch strafrechtliche Ermittlungen gegen sich hervorrief.

Banner für den Freilich Buchladen
Werbung

Der Sachschaden wird laut Nordbayerischem Kurier auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Im rot-rot-grün regierten Thüringen sind diverse gewaltbereite, linksextreme Gruppen aktiv, immer wieder kommt es zu Angriffen auf Parteibüros der AfD. Deren Einrichtungen sind bundesweit häufig Ziel politischer Gewalt, erst einen Tag zuvor beschmierten mutmaßliche Linksextremisten in Stralsund die Front eines AfD-Büros mit dem Zahlencode 161 („Anti-Faschistische Aktion“).

AfD-Brandner: „Wir weichen nicht!“

Brandner, dessen Wahlkreisbüro wiederholt zum Ziel solcher Attacken wird, gab sich in sozialen Medien trotz des ungustiösen Angriffs kämpferisch. Er macht dabei auch das Vorfeld des politischen Mitbewerbers verantwortlich. Allerdings hätte derartige Anschläge keinerlei Wirkung. Denn: „Das macht mich und uns von der AfD nur noch stärker! Wir weichen nicht und arbeiten weiter für ein besseres Deutschland,“ so der Bundestagsmandatar auf Twitter.


Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Enthüllungen über die ÖVP
Cover der Freilich-Ausgabe #15
Links. Rechts. - Neue Ausgabe unseres Magazins erschienen!
Wir klären das Verhältnis zwischen Linken und Rechten, sprechen über kritisches Denken und zeichnen den Stammbaum der Rechten nach. Kulturelle Hegemonie von rechts? War einmal. Jetzt bewirkt gesellschaftlicher Wandel das Aus – oder führt in den Widerstand.
Jetzt abonnieren