Folge uns auch auf Telegram!Zum Telegram-Kanal 

Kaufe im Freilich-Buchladen

Corona

Innenminister Seehofer kündigt Grenzöffnung an

Ab nächster Woche werden die Einreisebeschränkungen nach Deutschland wieder gelockert. Kritik kommt von der AfD.

2 Minuten Lesezeit
<p><i>Foto: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/User:Mlucan" class="extiw" title="de:User:Mlucan">Michael Lucan</a>, Lizenz: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode">CC-BY-SA 3.0 de</a></i> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 de</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3A2017-08-01-Horst_Seehofer_6309.JPG">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Berlin. – Die im März zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingeführten Kontrollen an den deutschen Grenzen werden mit 15. Juni aufgehoben. Das gab der deutsche Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in einer Pressekonferenz am Mittwoch bekannt. Damit können EU-Bürger und Schweizer ab dem 16. Juni wieder ohne Kontrollen und Quarantäne-Vorschriften nach Deutschland einreisen. Eine Ausnahme gibt es für Ausländer, die mit dem Flugzeug aus Spanien einreisen: für sie enden die Beschränkungen erst am 21. Juni. Außerdem sind weiterhin die Quarantäne-Vorschriften der unterschiedlichen Bundesländer zu beachten.

Chrupalla: „Grenzkontrollen verhindern Kriminalität“

Kritik an der Ankündigung kommt von AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla. „Es war zu erwarten, dass die Außengrenzen wiedergeöffnet werden, bevor im Land selbst aufgeatmet werden kann. Hier setzt die Bundesregierung falsche Prioritäten, denn während die Bürger noch mit dem Lockdown zu schaffen haben, ermöglicht Innenminister Seehofer schon die ungehemmte Einreise in unser Land“, teilte er in einer Presseaussendung mit.

Die wegen der Corona-Pandemie eingeführten Grenzkontrollen hält der Chrupalla auch über die Virus-Bekämpfung hinaus für sinnvoll. „Ende Mai meldete die Bundespolizei 3100 Fahndungstreffer, 581 vollstreckte Haftbefehle und 130 Verstöße gegen das Waffengesetz. Die Bundesregierung handelt unverantwortlich, wenn sie aus diesen Erfolgen keine Konsequenzen zieht. Grenzkontrollen verhindern Kriminalität, schützen Menschenleben und sind auch deshalb weiterhin sinnvoll. Vor allem aber haben die letzte Monate gezeigt, dass Grenzkontrollen möglich sind, ganz anders, als es die Bundesregierung seit dem Jahr 2015 immer wieder behauptet hat“, erklärte Chrupalla.


Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt FREILICH und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

 

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Cover der Freilich-Ausgabe #10
Freilich Nr. 11 "Schlecht gerüstet" erschienen!
Der Soldat allein ist längst kein freier Mann mehr. Und um den Zustand der heimischen Armeen steht es schlecht. Dabei drohen uns immer mehr Gefahren. Wie die Zukunft des Krieges aussieht und ob wir dafür gerüstet sind, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren