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Kultur

Jean Raspail im Alter von 94 Jahren verstorben

Stefan Juritz

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am

Der französische Schriftsteller Jean Raspail ist am Samstag im Alter von 94 Jahren in Paris verstorben. Das vermeldete unter anderem die Nachrichtenagentur AFP. Demnach starb Raspail friedlich im Kreise seiner Familie, wie sein Sohn Quentin gegenüber der AFP mitteilte.

Im deutschsprachigen Raum ist Raspail vor allem für seinen erstmals 1973 erschienen prophetischen und dystopischen Kultroman „Das Heerlager der Heiligen” bekannt. Darin beschreibt der Schriftsteller, wie sich eine Flotte aus einer Million armer Inder auf den Weg nach Europa macht. Die Europäer verkennen die Lage und zeigen sich in der Folge unfähig, diesen Ansturm aus der Dritten Welt aufzuhalten und das Eigene zu verteidigen. Das Buch wurde zuletzt 2015 – kurz vor Beginn der großen europäischen Asylkrise – im Verlag Antaios neu übersetzt. Wegen des bald darauf einsetzenden Asylansturms auf Europa und der folgenden „Willkommenskultur” galt das Werk als das „Buch der Stunde” – die Parallelen zwischen dem bereits vor Jahrzehnten verfassten Roman und der aufkommenden Wirklichkeit verblüfften nicht wenige. Im anfänglichen „Refugees welcome”-Taumel gefiel das natürlich nicht allen: Der Tagesspiegel sprach damals sogar eine Lesewarnung (!) aus.

Neben dem „Heerlager der Heiligen” veröffentlichte Raspail noch mehrere Dutzend weiterer Bücher. Davon erschienen beim Verlag Antaios auf Deutsch bisher die Romane „Sieben Reiter verließen die Stadt”, „Die blaue Insel” und „Der Ring des Fischers” sowie der Essay „Der letzte Franzose”. Außerdem soll demnächst eine weitere Übersetzung erscheinen, kündigte Verleger Götz Kubitschek auf Sezession im Netz an.

Weiters auf Deutsch veröffentlicht wurden u.a. die Romane „Sire”(nova et vetera Verlag, 2005) und „Die Axt aus der Steppe” (Karolinger Verlag, 2019).

Traditionalist und Reaktionär

Raspail war traditionalistischer Katholik und Reaktionär und passte damit nicht mehr so recht in den heute vorherrschenden Zeitgeist. „Seine Treue galt der Überlieferung des Vaterlandes in Gestalt der Douce France, samt Königtum, katholischer Religion, Vielfalt der Provinzen, Raffinesse, Galanterie. Mit Raspail verschwindet einer der letzten Repräsentanten dieser Welt, die selbst schon fast verschwunden ist”, wie der Publizist Karlheinz Weißmann in einem Nachruf auf dem Blog der Jungen Freiheit prägnant zusammenfasst.


Weiterlesen:

„Es lebe der König – Nachruf auf Jean Raspail (1925 – 2020)” (Konrad Weiß) 

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Gesellschaft

Spotify löscht alle Lieder des rechten Rappers Chris Ares

Stefan Juritz

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am

Die Streaming-Plattform Spotify beugt sich dem Druck von Antifa und Medien.

Vor wenigen Tagen erschien das erste Album des patriotischen Rappers Chris Ares, mit dem er auch umgehend auf Platz drei der iTunes-Albumcharts einstieg (Die Tagesstimme berichtete). Neben iTunes konnte man das Album „Ares” auch auf der Streaming-Plattform Spotify hören. Doch damit ist nun vorerst Schluss. Das schwedische Unternehmen löschte am Montag alle Lieder des Rappers.

Antifa und Medien

Zuvor hatten Antifa-Aktivisten und Linke auf Twitter eine Kampagne gestartet, damit Spotify die Musik von Chris Ares von der Seite nimmt. Auch die Bild-Zeitung skandalisierte diesen Umstand. „Spotify hat ein Nazi-Problem”, lautete der wenig subtile Angriff der Zeitung.

Doch Chris Ares hat nicht nur Probleme mit dem Spotify. Nur einen Tag vor Erscheinen des Albums hatte Amazon mitgeteilt, die neue CD doch nicht zu vertreiben. Mittlerweile hat der US-Konzern alle Produkte des Rappers aus dem Sortiment gestrichen.


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Kultur

iTunes: Rechter Rapper Chris Ares auf Platz 3 der deutschen Albumcharts

Stefan Juritz

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am

Mit seinem ersten Album schafft es Chris Ares auf Anhieb auf Platz drei der deutschen iTunes-Charts. Probleme gibt es aber mit Amazon: Der US-Konzern hat sämtliche Produkte des Rappers aus seinem Sortiment gestrichen.

Es sind gerade turbulente Tage für den patriotischen Rapper Chris Ares. Nach seiner Ankündigung, eine Art „patriotisches Jugendzentrum” im sächsischen Bischofswerda aufbauen zu wollen, kam es zum Streit mit der dortigen AfD-Regionalgruppe. Doch auch musikalisch macht der Rapper von sich reden. Seit gestern ist nämlich sein neues Album „Ares” offiziell erschienen und umgehend auf Platz drei der deutschen iTunes-Albumcharts eingestiegen.

Amazon boykottiert Chris Ares

Einen Rückschlag musste Chris Ares dennoch hinnehmen: Wie er in einem Video bekannt gab, habe Amazon am Tag vor der Veröffentlichung mitgeteilt, das neue Album nicht zu vertreiben. Dabei handle es sich um über 1.000 CD-Boxen, alle bisherigen Bestellungen seien vom US-Versandriesen storniert worden. Die Boxen kann man aber noch direkt beim Label Arcadi Musik bestellen.

Die Stornierung von Amazon hat auch Konsequenzen für die Listung in den offiziellen deutschen Charts, da die CD-Verkäufe über das eigene Arcadi-Label nicht zählen. Anders sieht es jedoch bei den iTunes-Downloads aus – und das ist die Hoffnung des Rappers: „Die Chancen stehen nicht schlecht, dass wir ohne die tausenden, physischen CDs und Boxen charten…Wer aus Trotz jetzt unterstützen möchte, sollte bei iTunes einkaufen, da die zu den Charts zählen”, so Ares in seinem Telegram-Kanal.

Zweiter Chartsturm

Erst im vergangenen Jahr hatte Ares Ares mit seiner EP „2014–2018” die Spitze der Hip-Hop-Charts auf iTunes erklommen. Jedoch löschte die Plattform Ares nur einen Tag später, eine schriftliche Anfrage der Tagesstimme an die deutsche Pressestelle der iTunes-Mutter, den Apple-Konzern, blieb damals unbeantwortet. Mittlerweile ist die EP aber wieder auf iTunes abrufbar.

Ares auf Spotify

Das neue Album „Ares” kann man aktuell auf Spotify hören.


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Kultur

Mehr Vielfalt & Multikulti: Filmförderung will verpflichtende Fragebögen einsetzen

Christin Schneider

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Mit verpflichtenden Checklisten sollen Filmschaffende künftig mehr auf  „Diversität” achten. Auch andere deutsche Institutionen und Unternehmen setzen immer mehr Maßnahmen zur Durchsetzung von „Vielfalt” ein.

Hamburg. – Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) hat Fragebögen zum Thema „Diversität” entwickelt, den alle Filmemacher künftig ausfüllen müssen, wenn sie Fördermittel erhalten möchten. Dabei gehe es in erster Linie darum, die Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure zu sensibilisieren, sagte der FFHSH-Geschäftsführer Helge Albers laut Bericht der Stuttgarter Zeitung, in dem es weiter heißt: „Mehr Vielfalt filmen und Geschichten erzählen, die sonst ungehört bleiben: Wir wollen unsere vielfältige, multikulturelle Gesellschaft modern und in all ihren Facetten auf der Leinwand sehen.“ Laut Albers sei es „jetzt höchste Zeit, unbewusste Vorurteile und Klischees zu hinterfragen“.

Checkliste zum Abhaken soll Förderung der „richtigen Themen“ garantieren

Wer künftig Fördermittel erhalten will, der ist verpflichtet, die mehrseitigen Fragebögen für die Kategorien Entwicklung, Produktion und Verleih auszufüllen. Mit diesen Checklisten zum Abhaken solle zur bewussten Beschäftigung mit dem Thema „Diversität” und zur kritischen Überprüfung des eigenen Handelns angeregt werden, heißt es auf der Website der FFHSH. Abgefragt wird unter anderem Folgendes: „Kommen im geplanten Filmprojekt „People of Color“ vor? Tauchen Figuren mit anderer als heterosexueller Orientierung auf? Werden Figuren mit einem unterprivilegierten sozioökonomischen Hintergrund dargestellt? Werden Themen wie Migration, Hautfarbe, Behinderung und Geschlechterrollen direkt aufgegriffen? Ergreifen Sie Marketing-Maßnahmen, die eine vielfältige, multikulturelle und inklusive Gesellschaft ansprechen?“ Die kompletten Fragebögen sind auf der Internetseite der FFHSH einsehbar, auf der es weiter heißt, dass diese Checklisten fortlaufend angepasst würden und nur ein Anfang zur Durchsetzung von mehr Diversität seien.

Hierzu äußerte sich auch die FFHSH-Sprecherin Claudia Hartmann gegenüber dem Deutschlandfunk: Je diverser ein Film sei, desto besser sei er meist auch, meinte Hartmann. Das habe die Erfahrung der Filmförderung in den vergangenen Jahren gezeigt.

Immer mehr Unternehmen

Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ist nicht die einzige Institution, die in letzter Zeit auf den „Diversity-Zug“ aufspringt. Immer mehr Einrichtungen propagieren und mahnen zur „Vielfalt”, darunter Schulen, Universitäten, Kirchen, und mittlerweile auch Unternehmen. – So hatte zuletzt der deutsche Großkonzern Adidas mit seiner Ankündigung, zukünftig eine Einstell-Quote für Schwarze und Latinos in den USA einzuführen, von sich reden gemacht. Viele andere deutsche Firmen sind Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“, eine Selbstverpflichtung von Unternehmen und Institutionen zu Vielfalt und Toleranz, bei der Bundeskanzlerin Merkel die Schirmherrschaft übernommen hat.


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