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Nach Antifa-Angriff

Hotel kündigt der AfD den Tagungsort

Ursprünglich wollte die AfD ihren anstehenden Bundeskonvent in einem Hotel in Halle abhalten. Dieses kündigte nun jedoch den Vertrag – zuvor war das Hotel angegriffen geworden. Die Polizei konnte drei Verdächtige festnehmen.

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Symbolbild: Pixabay [CC0]

Halle/Saale. – Die AfD Sachsen muss sich für ihren eigentlich für Samstag geplanten Bundeskonvent einen neuen Veranstaltungsort suchen. Laut Medienberichten kündigte der Hotelbetreiber kurzfristig den gemieteten Tagungsort.

AfD: Drohungen gegen Hotelbetreiber

Der sächsische AfD-Landtagsabgeordnete Carsten Hütter sprach laut Bericht der „Zeit“ von massiven Drohungen gegen den Hotelbetreiber, die vom „Bündnis Halle gegen Rechts“ ausgegangen sein sollen. Am Mittwoch hatte das linke Bündnis Proteste gegen den Bundeskonvent angekündigt.

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Der Hoteldirektor wiederum warf der AfD unterdessen vor, bei der Anmeldung nicht deutlich gemacht zu haben, um welche Veranstaltung es sich dabei handle. Bei der Anmietung habe es „keinen Hinweis auf die AfD“ gegeben, sagte er der „Zeit“.

Die AfD widersprach dieser Darstellung und teilte dem „Zeit“-Bericht zufolge mit, dass die AfD-Bundesgeschäftsstelle das vom Hotel zugeschickte „Angebot an die Alternative für Deutschland“ mit ihrem Stempel und ihrer Unterschrift bestätigt und zurückgeschickt habe. Darin seien auch die Tagung der Schatzmeister am 19. Juni und der Bundeskonvent am 20. Juni ausdrücklich erwähnt worden, betonte Hüttner.

Angriff auf Hotel

In der Nacht auf Donnerstag attackierten mutmaßliche Linksextreme drei Fenster des Hotels mit Steinen und verschütteten gezielt Buttersäure. Die Polizei nahm daraufhin drei Verdächtige zwischen 20 und 21 fest – „eine politische Motivation kann nicht ausgeschlossen werden“, heißt es.

„“Die Antifa verleiht der Drohung mit einem hinterhältigen Angriff gegen das Hotel massiven Nachdruck“, kritisierte Hütter.


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